Diplomarbeit, 2018
136 Seiten, Note: A und B
Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
Einleitung
Theoretischer Teil
1 Aktuelle Fremdsprachendidaktische Konzepte
2 Lebenslanges Lernen / Erwachsenenbildung (Weiterbildung)
2.1 Lebenslanges lernen
2.2 Erwachsenenbildung
2.3 Fremdsprachenlernen im Erwachsenenalter
3 Individuelle Unterschiede beim Fremdsprachenlernen
3.1 Geschlecht
3.2 Intelligenz und Sprachlerneignung
3.3 Affektive Faktoren beim Fremdsprachenlernen
3.4 Persönlichkeit
3.5 Vorwissen
3.6 Lernstile/Lernpräferenz /Lern(er)typen
4 Spezifika des individuellen Fremdsprachenunterrichts
5 Zusammenfassung des theoretischen Teils
Empirischer Teil
6 Forschungsdesign
6.1 Forschungsproblem
6.2 Ziel der Forschung
6.3 Forschungsmethoden
6.4 Probanden
6.5 Fallstudien
6.5.1 Fallstudie I. Kristina
6.5.2 Fallstudie II. Martina
7 Zusammenfassung des empirischen Teils
Praktischer Teil
8 Entwurf der Lernaktivitäten
8.1 Lernaktivitäten für Kristina – Beispielstunde
8.2 Lernaktivitäten für Martina - Beispielstunde
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den individuellen Deutschunterricht für Erwachsene durch eine stärkere Lernerorientierung zu optimieren, indem maßgeschneiderte Lernaktivitäten basierend auf individuellen Unterschieden der Lernenden entwickelt werden.
Ganzheitliches lernen
Für ein selbstbestimmtes Sprachlernen, das dem lernerorientierten Fremdsprachenunterricht entspricht, liegt höchstwahrscheinlich der Ansatz Ganzheitliches Lernen zugrunde. Worin besteht eigentlich diese Ganzheit? Schon der bekannte Pädagoge J.H.Pestalozzi behandelte in seiner ganzheitlichen Pädagogik das Lernen mit Kopf, Herz und Hand. Die Idee ist also nicht neu, aber immer ein aktuelles Thema.
Um das Prinzip der Ganzheitlichkeit im Fremdsprachenunterricht zu berücksichtigen, sollte der Lehrer nicht nur das Wissen und Kognition vermitteln, sondern auch die körperliche, leibliche und emotionale Prozesse bei den Schülern entwickeln. Der Mensch ist eine Ganzheit und der Unterrichtsprozess sollte in Zusammenhang damit kreativ sein und die ganze Persönlichkeit des Lernenden fördern und berücksichtigen (vgl. Rainer 2004: 12).
1 Aktuelle Fremdsprachendidaktische Konzepte: Überblick über historische Lehrmethoden und Übergang zu modernen Prinzipien wie Lernerorientierung und didaktischem Pluralismus.
2 Lebenslanges Lernen / Erwachsenenbildung (Weiterbildung): Diskussion der Besonderheiten des Lernens im Erwachsenenalter, unterteilt in formales, nicht-formales und informelles Lernen.
3 Individuelle Unterschiede beim Fremdsprachenlernen: Darstellung zentraler Faktoren wie Alter, Geschlecht, Intelligenz, affektive Faktoren, Persönlichkeit und Lernstile, die den individuellen Lernerfolg beeinflussen.
4 Spezifika des individuellen Fremdsprachenunterrichts: Gegenüberstellung von Gruppenunterricht und Einzelunterricht mit Fokus auf die Vorteile der individuellen Förderung.
6 Forschungsdesign: Erläuterung der qualitativen Forschungsmethodik (Methodentriangulation), Fallstudien sowie der Auswahl und Beschreibung der Probandinnen.
8 Entwurf der Lernaktivitäten: Konkrete, praxisorientierte Unterrichtsentwürfe und Lernempfehlungen, individuell angepasst an die Bedürfnisse der untersuchten Schülerinnen.
Individueller Unterricht, Lernerorientierung, Erwachsenenbildung, Lebenslanges Lernen, Fremdsprachendidaktik, Affektive Faktoren, Motivation, Persönlichkeit, Lerntypen, Fallstudie, Fremdsprachenlernen, Sprachlerneignung, Binnendifferenzierung, Handlungsorientierung, Projektarbeit.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Verbesserung der Qualität und Attraktivität von individuellem Privatunterricht in Deutsch als Fremdsprache für Erwachsene.
Im Mittelpunkt stehen die fremdsprachendidaktischen Prinzipien, die Bedingungen des Erwachsenenlernens sowie die Analyse individueller Unterschiede (z.B. Motivation, Lernstile) der Lernenden.
Das Ziel ist es, durch die Analyse individueller Bedürfnisse zweier Probandinnen maßgeschneiderte Lernaktivitäten und methodische Empfehlungen für den Privatunterricht zu entwickeln.
Es wird eine qualitative Forschungsmethodik angewandt, die auf Methodentriangulation basiert, insbesondere durch den Einsatz von Fragebögen, Tests, qualitativen Interviews und Fallstudien.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Lernprinzipien und individuellen Faktoren sowie in den empirischen Teil, der durch die Fallstudien Kristina und Martina die Praxis des Privatunterrichts beleuchtet.
Wichtige Begriffe sind Lernerorientierung, individuelle Unterschiede, Motivation, Erwachsenenbildung und die Entwicklung maßgeschneiderter Unterrichtsaktivitäten.
Die Autorin unterrichtet ausschließlich erwachsene Lernende, weshalb die Spezifika der Erwachsenenbildung und der damit verbundene lebenslange Lernprozess einen wesentlichen theoretischen Rahmen bilden.
Die Fallstudien erlauben eine konkrete Diagnose der individuellen Voraussetzungen (Lerntypen, Temperament, Motivation) und ermöglichen darauf aufbauend eine gezielte Optimierung der Unterrichtsplanung für die beiden Probandinnen.
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