Bachelorarbeit, 2018
72 Seiten
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Problematik
1.3 Struktur der Arbeit
2 Methodologie
2.1 aktueller Forschungsstand
2.2 Destination Branding
2.3 Multi-Channel-Strategie
2.4 AISDALSLove-Modell
2.5 Integration der methodologischen Lösungen
3 Daten
3.1 primäre Daten
3.2 sekundäre Daten
4 Analyse
5 Interpretation
6 Fazit
Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung des Einflusses von sozialen Medien auf das Destination Branding am konkreten Beispiel der Costa del Sol, um die Effektivität und Strategie der touristischen Vermarktung kritisch zu hinterfragen.
2.4 AISDALSLove-Modell
Die Möglichkeiten etwas in der heutigen Zeit zu bewerben, sind zahlreicher und vielfältiger als noch vor einigen Jahren. Was sich jedoch bis heute nicht verändert hat, ist der Fakt, dass erst die Aufmerksamkeit und das Interesse der Menschen geweckt werden muss, damit sie die beworbenen Objekte auch bewusst wahrnehmen (vgl. Kim 2003, S. 35). Um das AISDALSLove-Modell zu erklären, müssen zuerst zwei andere Modelle betrachtet werden, da diese den Grundstein für das AISDALSLove-Modell darstellen.
Die Theorie des Werbewirkungsprinzips wurde im Jahr 1898 vom Amerikaner Elmo Lewis erstmals in einem Modell namens „AIDA“ veröffentlicht.
Seit dieser Zeit sind viele neue Werbeplattformen entstanden und ermöglichen den Einsatz von verschiedenen Werbereizen. Aber auch die Moralvorstellungen der Gesellschaft haben sich mit der Zeit verändert. Jedoch ist der Ansatzpunkt der meisten Werbekampagnen bis heute noch immer das AIDA-Modell, welches jeder möglicher Kunde während seiner Kaufentscheidung durchläuft, wobei die Zahl der potenziellen Kunden mit jeder Stufe abnimmt (vgl. Graack 2014).
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung des Tourismus und die Notwendigkeit für Destinationen, sich durch strategisches Branding im Wettbewerb zu behaupten.
2 Methodologie: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des Destination Brandings, der Multi-Channel-Strategie sowie das AISDALSLove-Modell als analytisches Framework.
3 Daten: Hier werden die verwendeten primären und sekundären Datenquellen vorgestellt, darunter Statistiken der UNWTO sowie spezifische Berichte der Turismo y Planificación Costa del Sol S.L.U.
4 Analyse: Das Kapitel analysiert die Datenlage zur Costa del Sol, insbesondere das Suchverhalten der Nutzer bei Google Trends sowie die Präsenz auf sozialen Plattformen wie Facebook und Instagram.
5 Interpretation: Die Ergebnisse aus der Analyse werden hier kritisch interpretiert, wobei insbesondere die Diskrepanz zwischen touristischem Potenzial und der aktuellen Online-Vermarktung hervorgehoben wird.
6 Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass die Costa del Sol ihre sozialen Medien nicht optimal nutzt und dringend eine strategische Neuausrichtung benötigt, um die volle Wirkung des AISDALSLove-Modells zu entfalten.
Destination Branding, Costa del Sol, Soziale Medien, Tourismusmarketing, Multi-Channel-Strategie, AISDALSLove-Modell, Markenbekanntheit, Kundenbindung, Online-Marketing, Inbound-Marketing, Málaga, Tourismuswirtschaft, Marketinganalyse, Werbewirkung, Influencer-Marketing
Die Bachelorarbeit untersucht den Einfluss, den soziale Medien auf das Destination Branding einer touristischen Region ausüben, wobei die Costa del Sol als Fallbeispiel dient.
Die Arbeit behandelt die strategische Markenführung im Tourismus, die Multi-Channel-Distribution sowie moderne Werbewirkungsmodelle unter Berücksichtigung von sozialen Netzwerken.
Das Ziel ist es, zu analysieren, inwieweit die Costa del Sol soziale Medien aktuell für ihr Branding einsetzt und welche Optimierungspotenziale für eine erfolgreichere Markenkommunikation bestehen.
Es wird eine induktive Methode angewandt, die empirische Datenmaterialien (Statistiken) und inhaltliche Analysen von Social-Media-Beiträgen und Marketing-Aktionsplänen kombiniert.
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen insbesondere das Nutzerverhalten, die Budgetplanung für Marketingmaßnahmen sowie die konkrete Performance auf Kanälen wie Facebook und Instagram untersucht.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Destination Branding, AISDALSLove-Modell, Multi-Channel-Strategie und Tourismusmarketing identifizieren.
Die Analyse zeigt, dass die Costa del Sol in den sozialen Medien weit hinter den Accounts anderer konkurrierender Urlaubsregionen zurückbleibt und die Möglichkeiten der Interaktion kaum ausschöpft.
Interessanterweise zeigt die Analyse, dass Málaga eine deutlich höhere Markenbekanntheit als Suchbegriff besitzt als die eigentliche Marke "Costa del Sol", was für die regionsweite Vermarktung eine kritische Erkenntnis darstellt.
Die Aktionspläne dienen als wichtige Datenquelle, da sie Aufschluss über die Budgetverteilung für verschiedene Segmente geben und zeigen, dass trotz des wachsenden Budgets eine inhaltliche Entfremdung von den Zielgruppen stattfinden kann.
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