Bachelorarbeit, 2018
69 Seiten, Note: 2.0
1. Einleitende Problembetrachtung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung
1.3. Methodik, Struktur und Eingrenzung der wissenschaftlichen Arbeit
2. Das EU-Mitgliedschaftsreferendum im Vereinigten Königreich 2016
2.1. Entstehungsgründe und chronologische Einordnung
2.2. Die Abstimmung und Analyse des Wahlergebnisses
2.3. Politische Entwicklungen nach dem Referendum
2.4. Unmittelbare wirtschaftliche Reaktionen auf das Referendum
2.5. Das Austrittsverfahren nach Artikel 50 der EU-Verträge
3. Ökonomische Auswirkungen des Brexit auf die europ. Wirtschaft
3.1. Wirtschaftliche Verflechtungen des VK und der EU
3.1.1. Handel mit Waren und Gütern
3.1.2. Handel mit Dienstleistungen
3.1.3. Gesamtwirtschaftliche Betrachtung der Wertschöpfung
3.1.4. Sektorale Betrachtung der Wertschöpfung
3.1.5. Direktinvestitionen aus dem Ausland
3.1.6. Migration
3.2. Mögliche wirtschaftliche Folgen durch den EU-Austritt
3.2.1. Auswirkungen auf das Vereinigte Königreich
3.2.2. Auswirkungen auf die Europäische Union
4. Was folgt aus dem Brexit
4.1. Brexit ist nicht gleich Brexit
4.1.1. Vollständiger Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU
4.1.2. Eingeschränkte Teilhabe des Vereinigten Königreichs an der EU
4.2. Mögliche Szenarien für neue Beziehungen zwischen VK und EU
4.2.1. Analyse der zukünftigen Beziehungen nach Szenarien
4.2.2. Analyse der zukünftigen Beziehungen nach Rechten
5. Ausblick und Fazit
5.1. Gegenwertiger Verhandlungsstand
5.2. Wie es jetzt weiter geht
5.3. Fazit und Erkenntnisgewinn
Diese Arbeit untersucht die ökonomischen Auswirkungen des Brexit auf die deutsche, europäische und britische Wirtschaft. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie sich die bisherigen Handelsbeziehungen durch den Austritt verändern und welche Auswirkungen mögliche neue Handelsmodelle auf die beteiligten Volkswirtschaften haben.
1.1. Problemstellung
Das Wort „Brexit“ ist ein englisches Kunstwort, das sich aus dem englischen „Britain“ und „exit“ zusammensetzt. Der Begriff wurde hinter „Postfaktisch“ im Jahr 2016 von der Gesellschaft für deutsche Sprache zum Wort des Jahres gewählt. Dahinter verbirgt sich der bevorstehende Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union, für den die britischen Wähler am 23. Juni 2016 in einem historischen Referendum mehrheitlich gestimmt haben. Erstmals in der Geschichte des Vereinigten Königreichs entschied sich die britische Regierung für eine direkte Abstimmung der Bevölkerung auf supernationaler europäischer Ebene.
Diese Entscheidung des britischen Volkes markiert in der mehr als 40-jährigen Beziehung zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union einen folgentiefen Einschnitt. Zunächst sahen die EU-Verträge jedoch weder einen Austritt noch einen Ausschluss aus der Europäischen Union vor. Erstmals erhält der Vertrag von Lissabon, unter den heute alle Verträge über die Europäische Union fallen, eine solche Austrittsklausel.
Das in Anspruch nehmen dieses vertraglich zugesicherten Rechts ist in der europäischen Geschichte bisher einmalig und sorgt aufgrund des hohen Verflechtungsgrades des Vereinigten Königreichs mit der Europäischen Union für große Unsicherheit und stellt viele Institutionen und Unternehmen mit britischem Bezug vor große Herausforderungen.
1. Einleitende Problembetrachtung: Einführung in die Thematik des Brexit sowie Definition der Zielsetzung und methodischen Vorgehensweise der Arbeit.
2. Das EU-Mitgliedschaftsreferendum im Vereinigten Königreich 2016: Analyse der Ursprünge des Referendums, des Abstimmungsverhaltens, der politischen Folgen und der rechtlichen Rahmenbedingungen für den Austritt.
3. Ökonomische Auswirkungen des Brexit auf die europ. Wirtschaft: Detaillierte Untersuchung der Handelsverflechtungen und der potenziellen wirtschaftlichen Folgen des Austritts für die beteiligten Nationen.
4. Was folgt aus dem Brexit: Erörterung der unterschiedlichen Austrittsmodelle und Szenarien für die künftigen Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union.
5. Ausblick und Fazit: Darstellung des aktuellen Verhandlungsstandes sowie abschließende Einschätzung der ökonomischen und politischen Folgen.
Brexit, Europäische Union, Vereinigtes Königreich, Referendum, Handelsbeziehungen, Wertschöpfungsketten, Austrittsabkommen, Binnenmarkt, Handelsbilanz, Direktinvestitionen, Wirtschaftliche Auswirkungen, Szenarioanalyse, Freihandel, Arbeitsmarkt, Wirtschaftsraum.
Die Arbeit analysiert die ökonomischen Auswirkungen des britischen EU-Austritts auf die Wirtschaft des Vereinigten Königreichs, Deutschlands und der Europäischen Union.
Die Arbeit fokussiert sich auf Handelsbeziehungen, Wertschöpfungsstrukturen, Direktinvestitionen, Migrationsfragen und die Szenarioanalyse zukünftiger Handelsmodelle.
Das Ziel ist die Beleuchtung der ökonomischen Effekte des Brexit und die Ableitung möglicher Szenarien für zukünftige Handelsbeziehungen basierend auf bisherigen Erkenntnissen.
Die Bearbeitung erfolgt primär auf Basis einer umfangreichen Literaturrecherche und der Analyse von Expertenmeinungen und statistischen Daten.
Der Hauptteil befasst sich mit der Entstehung des Referendums, der Analyse der Handelsverflechtungen, den ökonomischen Folgen für verschiedene Sektoren und einer detaillierten Szenarioanalyse.
Zu den zentralen Begriffen gehören Brexit, Europäische Union, Wertschöpfungsketten, Handelsbilanz, Binnenmarkt und verschiedene Austrittsmodelle wie das norwegische oder kanadische Modell.
Die Grenzfrage ist entscheidend für die Sicherung des Friedens auf der irischen Insel und kollidiert mit der Forderung, den Warenverkehr zwischen Nordirland und der EU ohne harte Grenze zu regeln.
Die Regierung unter Theresa May versucht, durch industrie- und sozialpolitische Maßnahmen auf die durch das Referendum sichtbar gewordene soziale Ungleichheit und das Gefühl des Abgehängtseins in einigen Regionen zu reagieren.
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