Fachbuch, 2019
115 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung/Ausgangslage
1.2 Zentrale Fragestellungen
1.3 Ziele der Arbeit
1.4 Aufbau der Arbeit und methodisches Vorgehen
2 Klassisches Controlling und Risikomanagement
2.1 Traditionelle Ziele und Aufgaben des Controllings und Risikomanagements
2.2 Ausgewählte Prozesse des (Risiko-)Controllings
3 Anforderungs- und Rollenbild des klassischen (Risiko-)Controllers
4 Digitalisierung unter dem Begriff Industrie
4.1 Historie der Digitalisierung
4.2 Begriffsdefinition und Voraussetzungen von Industrie
4.3 Technologische Voraussetzungen der Digitalisierung
4.4 Smart Factory als Kernelemente von Industrie
4.5 Veränderungen in der Arbeitswelt
4.6 Disruption als Element von Industrie
4.7 Cyber Risiken als integrierter Bestandteil der Digitalisierung und Industrie
5 Die Transformation des Controllings und Risikomanagements im digitalen Zeitalter
5.1 Zentrale Herausforderungen der Digitalisierung an das Controlling/Risikomanagement
5.2 Vorantreiben und Sicherstellung der Effektivität und Effizienz von IndustrieInvestitionen unter Berücksichtigung digitaler Disruption
5.3 Verändertes Rollenbild und veränderte Aufgabe des Controllers im IndustrieUmfeld
5.4 Transformation des Controllings unter Einsatz neuer Werkzeuge und Kompetenzen
6 Zusammenfassung und Fazit
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der zunehmenden Digitalisierung (Industrie 4.0) auf die Unternehmensfunktionen Controlling und Risikomanagement. Das Ziel ist es, die Herausforderungen für diese Abteilungen aufzuzeigen, notwendige Transformationsprozesse zu bewerten und ein angepasstes Rollenprofil für Controller und Risikomanager in einer disruptiven, digitalen Wirtschaft zu definieren.
4.6.2 Disruption in der VUCA-Umwelt
Einen wesentlichen Einfluss auf diese Entwicklung nehmen disruptive Innovationen ein. Unter einer disruptiven Innovation wird ein neu entwickeltes Produkt verstanden, das eine bereits marktbeherrschende Stellung eines anderen Produktes nach und nach ablöst und dieses nahezu komplett vom Markt verdrängt. Der US Wirtschaftsprofessor Clayton M. Christensen sieht die Ursache oder den Ursprung von disruptiven Innovationen in der Entwicklung von Produkten durch große Firmen, die zu kompliziert und zu teuer für den Normalverbraucher sind. Dadurch ermöglichen sie es, dass Lösungen entwickelt werden, die preisgünstiger und unkompliziert sind, zum Beispiel durch Start-Ups. Eine neue Käuferschicht aus der unteren Bevölkerungsschicht bildet sich, die sich nach und nach ausweitet und schlussendlich das andere Produkt vom Markt verdrängt.
Ein Beispiel, das hier angeführt werden kann, ist das Telefon. In nahezu jedem Haushalt gab es früher Kabeltelefone. Diese wurden später durch Mobiltelefone ausgetauscht und diese wurden wiederum durch Smartphones ersetzt. Ein weiteres Paradebeispiel für disruptive Innovationen ist die Firma Kodak, die früher einer der weltweit erfolgreichsten Hersteller für fotografische Ausstattung war. Obwohl sie einer der Vorreiter waren für digitale Photographie, waren ihre digitalen Produkte zu teuer. Durch die zunehmende Verbreitung der digitalen Photographie mussten sie bald andere Geschäftsfelder einstellen und so schwand ihr Einfluss als ehemaliger Top-Player.
1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit, die sich mit den Anforderungen der Digitalisierung an das Controlling und Risikomanagement befasst.
2 Klassisches Controlling und Risikomanagement: Analyse der traditionellen Ziele, Aufgaben und Prozesse des Controllings sowie deren Grenzen im modernen Geschäftsumfeld.
3 Anforderungs- und Rollenbild des klassischen (Risiko-)Controllers: Historische Betrachtung der Controller-Rolle und Definition der klassischen Anforderungsprofile.
4 Digitalisierung unter dem Begriff Industrie: Erläuterung der technologischen Grundlagen von Industrie 4.0, einschließlich Smart Factory, Big Data und der Auswirkungen auf die Arbeitswelt.
5 Die Transformation des Controllings und Risikomanagements im digitalen Zeitalter: Der Kernteil der Arbeit, der sich mit den Herausforderungen, neuen Werkzeugen und dem Wandel des Rollenbildes vom Controller zum Business Partner/Change Agent befasst.
6 Zusammenfassung und Fazit: Kritische Reflexion der Erkenntnisse zur notwendigen Transformation des Controllings unter dem Einfluss der Digitalisierung.
Industrie 4.0, Controlling 4.0, Big Data, Digitalisierung, Disruption, Risikomanagement 4.0, Business Partner, Change Agent, Predictive Analytics, Smart Factory, Unternehmenssteuerung, Datenmanagement, Digitale Transformation, Automatisierung, Transformation
Die Arbeit untersucht, wie die Digitalisierung unter dem Leitbegriff „Industrie 4.0“ die klassischen Unternehmensfunktionen Controlling und Risikomanagement grundlegend verändert und transformiert.
Die zentralen Themen umfassen die technologischen Grundlagen der Industrie 4.0, die Grenzen traditioneller Controlling-Instrumente in einer VUCA-Umwelt sowie die strategische Neuausrichtung von Controllern und Risikomanagern.
Die Arbeit möchte aufzeigen, warum das traditionelle Controlling den Anforderungen der Digitalisierung nicht mehr genügt und welche neuen Rollen, Kompetenzen und Werkzeuge (wie Business Analytics) für eine erfolgreiche Unternehmenssteuerung künftig benötigt werden.
Die methodische Herangehensweise erfolgt durch eine umfassende Literaturrecherche in ausgewählten Fachzeitschriften, wissenschaftlichen Büchern und aktuellen Studien zum Thema Industrie 4.0 und Controlling.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die Transformation des Controllings, die Implementierung von Investitionen in Industrie 4.0, den Einsatz von Big Data zur datengetriebenen Steuerung und die notwendige Anpassung des Kompetenzprofils des Controllers.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Industrie 4.0, Controlling 4.0, Big Data, Disruption, Business Partner und Digitale Transformation definieren.
Während der Controller sich auf die betriebswirtschaftliche Steuerung und das Business Partnering konzentriert, besitzt der Data Scientist spezifische technische und mathematisch-statistische Vorkenntnisse, um komplexe Big Data Analysen tiefgehend auszuwerten.
Das Controlling-Mindset muss sich von einer rein wirtschaftlich-vergangenheitsorientierten Ausrichtung hin zu einer agilen, risikobewussten „Trial-and-Error-Kultur“ entwickeln, um den digitalen Wandel und disruptive Prozesse proaktiv zu begleiten.
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