Bachelorarbeit, 2018
53 Seiten, Note: 1,7
1. Problemstellung
2. Grundlagen
2.1. Hintergrund und Bedeutung von IAS 39 und IFRS 9
2.2. Ziele des hedge accounting
3. Vergleich des IAS 39 und IFRS 9 in Bezug auf das hedge accounting
3.1. Grundlagen des hedge accounting
3.2. Finanzinstrumente
3.3. Derivative Finanzinstrumente
3.3.1. Unbedingte Termingeschäfte
3.3.2. Bedingte Termingeschäfte
3.3.3. Swaps
3.4. Komponenten als Voraussetzung zur bilanziellen Erfassung
3.4.1. Grundgeschäft
3.4.2. Sicherungsinstrument
3.4.3. Sicherungsbeziehung
3.4.4. Effektivität
3.4.5. Rekalibrierung
3.5. Bilanzielle Erfassung von Sicherungsgeschäften
3.5.1. Bilanzierungsarten
3.5.2. Absicherung des beizulegenden Zeitwertes (fair value hedge)
3.5.3. Absicherung von Zahlungsströmen (cash flow hedge)
3.5.4. Absicherung einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb (net investment hedge)
4. Kritische Würdigung
4.1. Grundgeschäft
4.2. Sicherungsinstrument
4.3. Sicherungsbeziehung
4.4. Effektivitätsmessung und rebalancing
4.5. Bilanzielle Erfassung
5. Vergleich zwischen IAS 39 und IFRS 9 in Bezug auf die operative Anwendung anhand ausgewählter Fallbeispiele
5.1. Vorgehen des bilanzierenden Unternehmens
5.1.1. Grundgeschäft
5.1.2. Sicherungsinstrument
5.1.3. Effektivität und Rekalibrierung
5.1.4. Bilanzielle Erfassung
5.2. Kritische Würdigung
6. Thesenförmige Zusammenfassung
Die Arbeit analysiert die Unterschiede zwischen dem alten Rechnungslegungsstandard IAS 39 und dem Nachfolger IFRS 9 im Bereich des Hedge Accountings. Dabei wird untersucht, inwieweit der neue Standard die Komplexität der Bilanzierung verringert und eine prinzipienorientierte Anwendung ermöglicht, um die tatsächliche Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Unternehmen transparenter abzubilden.
3.4.5. Rekalibrierung
Das sogenannte rebalancing oder auch Rekalibrierung ist im IAS 39 nicht vertreten und somit ein neues Konzept des IFRS 9. Es zielt auf die quantitative Anpassung der desig nierten Grundgeschäfte und der zugeordneten Sicherungsinstrumente, einer bereits exis tierenden Sicherungsbeziehung, ab. Sinn des Konzepts ist die nachträgliche Anpassung zum Erhalt einer, gemäß den Effektivitätsanforderungen, angemessenen Sicherungsquo te. Allerdings betrifft diese Anpassung nur die zu erwartenden Änderungen mit den Auswirkungen auf die Sicherungsbeziehung beider Bestandteile. Eine bis zur Anpas sung entstandene Ineffektivität kann nicht mehr berücksichtigt werden, da diese bereits erfolgswirksam in die GuV eingeflossen ist.
Das Konzept hat dennoch den Vorteil, dass keine bestehenden Sicherungsgeschäfte im Falle einer zu erwartenden Veränderung der Basiswerte aufgelöst oder erneut designiert werden müssen. Sie können im Nachgang an diese Veränderung angepasst werden. So mit wird ein Ungleichgewicht zwischen Grundgeschäft und Sicherungsinstrument ver mieden. Eine Anpassung muss stets der Risikomanagementzielsetzung entsprechen und hat je zu Beginn der Absicherung, zu jedem anderen Berichtsstichtag sowie bei einer nennenswerten Veränderung der externen ökonomischen Rahmenbedingungen, zu erfolgen.
1. Problemstellung: Diese Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung des Risikomanagements und die Notwendigkeit von Hedge Accounting-Regelungen zur Vermeidung von Verzerrungen im Jahresabschluss.
2. Grundlagen: Hier werden der historische Kontext der Standardsetter sowie die Ziele des Hedge Accountings und zentrale Risikobegriffe erläutert.
3. Vergleich des IAS 39 und IFRS 9 in Bezug auf das hedge accounting: Dieser Hauptteil bietet eine detaillierte Gegenüberstellung der Anforderungen an Finanzinstrumente, Komponenten der bilanziellen Erfassung sowie die verschiedenen Bilanzierungsarten (Fair Value, Cash Flow, Net Investment).
4. Kritische Würdigung: Es wird kritisch diskutiert, inwieweit IFRS 9 die Komplexität tatsächlich reduziert und eine stärkere Prinzipienorientierung erreicht hat.
5. Vergleich zwischen IAS 39 und IFRS 9 in Bezug auf die operative Anwendung anhand ausgewählter Fallbeispiele: Praxisnahe Fallbeispiele verdeutlichen die operativen Unterschiede bei der Anwendung der beiden Standards.
6. Thesenförmige Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer prägnanten Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse über die Auswirkungen der Neuregelungen durch IFRS 9.
Hedge Accounting, IAS 39, IFRS 9, Finanzinstrumente, Risikomanagement, Sicherungsbeziehung, Bilanzierung, Fair Value Hedge, Cash Flow Hedge, Effektivitätsmessung, Rekalibrierung, Derivate, Grundgeschäft, Rechnungslegung, Kapitalmarkt
Die Bachelorarbeit behandelt einen kritischen Vergleich der internationalen Rechnungslegungsstandards IAS 39 und IFRS 9 hinsichtlich der Bilanzierung von Sicherungsgeschäften (Hedge Accounting).
Im Zentrum stehen die Anforderungen an Grundgeschäfte, die Zulässigkeit von Sicherungsinstrumenten, Methoden zur Effektivitätsprüfung sowie die operative Umsetzung bei verschiedenen Hedge-Arten.
Das primäre Ziel des IASB ist die Reduzierung der Komplexität, die Abkehr von starren Regeln hin zu einer stärkeren Prinzipienorientierung sowie die bessere Abbildung der tatsächlichen Risikomanagementpraktiken von Unternehmen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und dem Vergleich der Standardtexte (IAS 39 vs. IFRS 9), ergänzt durch die exemplarische Anwendung an operativen Fallbeispielen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte theoretische Gegenüberstellung der Bilanzierungsvorschriften und eine darauf aufbauende kritische Würdigung sowie praktische Anwendungsbeispiele.
Zentrale Begriffe sind Hedge Accounting, IFRS 9, IAS 39, Finanzinstrumente, Risikomanagement und Effektivitätsmessung.
Das Rebalancing ermöglicht eine quantitative Anpassung der Sicherungsbeziehung bei veränderten Rahmenbedingungen, ohne dass die Sicherung sofort beendet oder neu designiert werden muss.
IFRS 9 schafft die starre 80-125%-Bandbreite ab und setzt verstärkt auf qualitative Anforderungen sowie die Nutzung der sogenannten Sicherungsquote (Hedge Ratio).
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