Masterarbeit, 2018
93 Seiten, Note: 1,6
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
1.1 AUSGANGSSITUATION
1.2 PROBLEMSTELLUNG
1.3 ZIELSETZUNG
1.4 VORGEHEN
2 GRUNDLAGEN
2.1 MODELLIERUNG IM KONTEXT DER ERFOLGSMESSUNG VON INFORMATIONSSYSTEMEN
2.1.1 Evaluation von Informationssystemen
2.1.2 Der „Modell-Begriff“
2.1.3 Die Grundsätze ordnungsgemäßer Modellierung und das Vorgehensmodell zur Erstellung betrieblicher Informationsmodelle
2.1.4 Definition Referenzmodellierung
2.1.5 Konstruktion von Referenzmodellen
2.1.6 Bekannte Modelle zur Erfolgsmessung von Informationssystemen
2.2 ENTERPRISE 2.0: SOCIAL SOFTWARE IM UNTERNEHMENSKONTEXT
2.2.1 Das Web 2.0
2.2.2 Social Software
2.2.3 Definition Enterprise 2.0: Social Software im Unternehmenskontext
2.2.4 Allgemeine Einsatzbereiche von Enterprise Social Software
2.3 AGILES PROJEKTMANAGEMENT
2.3.1 Der Begriff „Agilität“
2.3.2 Das agile Manifest und agile Vorgehensmodelle
2.3.3 Scrum
3 VON DIMENSIONEN, ERFOLGSFAKTOREN & BARRIEREN
3.1 REFERENZMODELL-BASIS: ANWENDUNGSTAUGLICHKEIT DES D&M IS SUCCESS MODELS UND IS IMPACT SUCCESS MODELS
3.1.1 Synergien und Konflikte ausgewählter Erfolgsmodelle
3.1.2 Erfolgsfaktoren von Informationssystemen
3.1.3 Prüfung auf Praxisrelevanz
3.1.4 Fazit
3.2 NEUE HERAUSFORDERUNGEN: DIE NUTZUNGSPOTENTIALE VON ENTERPRISE SOCIAL SOFTWARE
3.2.1 Nutzung und Potentiale von Enterprise Social Software im Unternehmen
3.2.2 Erfolgsfaktoren von Enterprise Social Software
3.2.3 Enterprise Social Software: Barrieren bei der Erfolgsmessung
3.2.4 Fazit
3.3 ENTERPRISE SOCIAL SOFTWARE TRIFFT AUF DIE WERTE UND PRINZIPIEN DES AGILEN PROJEKTMANAGEMENTS
3.3.1 Die agilen Werte
3.3.2 Dimensionen und Erfolgsfaktoren eines agilen Projektes
3.3.3 Nutzung und Potentiale von Enterprise Social Software in einem agilen Projekt
3.3.4 Fazit
4 KONZEPTION & KONSTRUKTION DES REFERENZMODELLS
4.1 KONSTRUKTION DES ORDNUNGSRAHMENS
4.2 MODELLIERUNG DER STRUKTUR - A PRIORI REFERENZMODELL
4.2.1 Konzeption des Modells: Dimensions- & Erfolgsfaktorenbeschreibung
4.2.2 Konstruktion des Modells
5 MODELLANWENDUNG ANHAND EINES EXEMPLARISCHEN FALLBEISPIELS
6 FAZIT & AUSBLICK
7 LITERATURVERZEICHNIS
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht in der Entwicklung eines Referenzmodells zur Erfolgsmessung von Enterprise Social Software im Kontext agiler Projekte. Aufgrund des Fehlens standardisierter Modelle für diesen spezifischen Anwendungsbereich identifiziert die Arbeit relevante Erfolgsfaktoren und Metriken unter Berücksichtigung agiler Prinzipien, um eine fundierte Erfolgsmessung in der Praxis zu ermöglichen.
Die Grundsätze ordnungsgemäßer Modellierung
Den methodischen Ordnungsrahmen für die Modellierung eines betrieblichen Informationsmodells im Rahmen dieser Arbeit bilden die entworfenen „Grundsätze ordnungsgemäßer Modellierung (GOM)“ und ihre Implementierung in ein Vorgehensmodell. Darin sind sechs nachfolgend näher erörterte Grundsätze beschrieben, die ein Modell erfüllen sollte. Das erwähnte Vorgehensmodell besteht aus fünf aufeinanderfolgenden Phasen, die im Anschluss der Grundsätze detailliert erläutert werden. Zusammengenommen sind die Grundsätze und das Vorgehensmodell als Richtlinie beziehungsweise Handlungsempfehlung zu sehen: Sie geben dem Modellierer einen gewissen Interpretationsspielraum bei der Erstellung einer Abbildung.
Die Grundsätze ordnungsgemäßer Modellierung nach Becker lauten:
1. Grundsatz der Richtigkeit: Dieser Grundsatz verlangt, dass die Abbildung der Realwelt in einem Modell mit derjenigen grundsätzlich übereinstimmt. Außerdem wird er in die semantische sowie syntaktische Richtigkeit geteilt. Bei der semantischen Richtigkeit muss eine Überprüfung eines Modells hinsichtlich der Operationalisierbarkeit auf bestimmte Maßnahmen stattfinden. Exemplarisch werden die Definition und der Gebrauch von Namenskonventionen oder die Verwendung von strukturalogen Modellen genannt. Die Bestätigung der syntaktischen Richtigkeit kann mit Hilfe einer Konsistenzprüfung gegen ein Metamodell realisiert werden.
2. Grundsatz der Relevanz: In diesem Grundsatz wird herausgestellt, dass der Fokus eines Modells auf die Wiedergabe der notwendigen Sachverhalte gelegt wird. Die Relevanz eines Sachverhalts ergibt sich dabei aus dem Modellierungszweck und gibt den Detaillierungsgrad eines Modells vor.
3. Grundsatz der Wirtschaftlichkeit: Hierbei handelt es sich um ein theoretisches Konstrukt, das nicht leicht zu handhaben ist. Der ökonomische Grundsatz gibt wieder, wann der bestmögliche Detaillierungsgrad eines Modells erstellt wurde. Um eine Untersuchung zu vereinfachen, müssen Ersatzziele definiert werden. Es wird beispielsweise gefragt, wie gut die Persistenz des Realweltausschnittes ist. Das heißt, welches Maß an Einfluss haben Veränderungen einer detaillierten Stufe auf übergeordnete weniger detaillierte Stufen.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in das Projektumfeld im Automotive-Bereich und Darstellung der Notwendigkeit eines Erfolgsmessungsmodells für Enterprise Social Software in agilen Projekten.
2 GRUNDLAGEN: Vermittlung theoretischer Grundlagen zur Modellierung, zu Enterprise Social Software und zum agilen Projektmanagement als Basis für die weitere Arbeit.
3 VON DIMENSIONEN, ERFOLGSFAKTOREN & BARRIEREN: Analyse bestehender Erfolgsmodelle sowie Identifikation von Faktoren und Barrieren, die für die Erfolgsmessung von Enterprise Social Software unter agilen Bedingungen relevant sind.
4 KONZEPTION & KONSTRUKTION DES REFERENZMODELLS: Zusammenführung der Ergebnisse zur Entwicklung eines neuen Referenzmodells unter Anwendung von GOM-Prinzipien und Konstruktionstechniken.
5 MODELLANWENDUNG ANHAND EINES EXEMPLARISCHEN FALLBEISPIELS: Erprobung des entwickelten Modells in einem realen, agilen Projektumfeld mittels eines Fragebogens.
6 FAZIT & AUSBLICK: Kritische Würdigung der Arbeit, Zusammenfassung der Ergebnisse und Einschätzung der Anwendbarkeit des Modells für die Zukunft.
Enterprise Social Software, Referenzmodell, Erfolgsmessung, Agiles Projekt, Scrum, Modellierung, Informationssysteme, Projektmanagement, Web 2.0, Wissensmanagement, Agile Werte, Erfolgsfaktoren, Prozessoptimierung, Unternehmenskommunikation, Modellkonstruktion.
Die Master-Thesis beschäftigt sich mit der Entwicklung eines Referenzmodells, um den Erfolg von Enterprise Social Software-Anwendungen in einem spezifischen agilen Projektumfeld messbar zu machen.
Die Arbeit verknüpft die Themenbereiche Modellierung von Informationssystemen, Enterprise Social Software (Enterprise 2.0) und agiles Projektmanagement (insbesondere Scrum).
Ziel ist es, ein Referenzmodell zu erstellen, das als Werkzeug dient, um den Nutzen und die Auswirkungen von E-Collaboration-Tools in agilen Projekten zu erfassen, da für diesen Kontext bisher keine standardisierten Messverfahren existierten.
Die Arbeit nutzt ein Literaturreview zur Identifikation von Erfolgsfaktoren und Barrieren sowie die „Grundsätze ordnungsgemäßer Modellierung“ (GOM) zur Konzeption und Konstruktion des Referenzmodells.
Der Hauptteil analysiert theoretische Erfolgsmodelle, identifiziert soziale und technische Erfolgsfaktoren, erörtert Barrieren bei der Erfolgsmessung und integriert agile Werte, um schließlich ein neues Modell zu konstruieren.
Die Arbeit fokussiert sich primär auf Enterprise Social Software, Referenzmodellierung, Erfolgsmessung und die Anwendung dieser Konzepte im agilen Projektmanagement.
Das Fallbeispiel konzentriert sich auf die Anwendung JIRA, um die Anwendbarkeit des entwickelten Referenzmodells im Bereich des Anforderungs- und Aufgabenmanagements zu demonstrieren.
Der Agilitätsgrad wurde als neuer, zentraler Erfolgsfaktor identifiziert und in das Modell integriert, da er den maßgeblichen Einfluss der agilen Vorgehensweise auf den Projekterfolg widerspiegelt.
Die Arbeit betont, dass eine Erfolgsmessung nicht zu komplex sein darf, um in der Praxis umsetzbar zu sein, weshalb bei der Modellierung auf eine Vereinfachung der Struktur geachtet wurde.
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