Bachelorarbeit, 2016
60 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Grundlagen und Begriffe
2.1 Unternehmen/Betrieb/Gesellschaft
2.2 Cash-Flow
2.3 Kapitalwertmethode/Diskontierung
2.4 Capital Asset Pricing Model (CAPM)
2.5 Mergers & Acquisitions
3 Anlässe einer Unternehmensbewertung
3.1 Transaktionsbezogene Anlässe
3.1.1 Nicht dominierte Anlässe
3.1.2 Dominierte Anlässe
3.2 Nicht transaktionsbezogene Anlässe
4 Ziele einer Unternehmensbewertung
4.1 Funktionenlehre des IDW
4.2 Kölner Funktionenlehre
5 Berechnungsmethoden der Unternehmensbewertung
5.1 Einzelbewertungsverfahren
5.2 Gesamtbewertungsverfahren
5.2.1 Nettomethode / Ertragswertverfahren
5.2.2 Bruttomethode / Discounted-Cashflow-Verfahren
5.2.2.1 WACC-Ansatz
5.2.2.2 TCF-Ansatz
5.2.2.3 APV-Ansatz
5.3 Mischverfahren
5.3.1 Mittelwertverfahren
5.3.2 Übergewinnverfahren / Stuttgarter Verfahren
6 Praxisteil
6.1 Anwendung Einzelbewertungsverfahren
6.2 Anwendung Gesamtbewertungsverfahren
6.2.1 Ertragswertverfahren
6.2.2 WACC-Ansatz
6.2.3 TCF-Ansatz
6.2.4 APV-Ansatz
6.3 Anwendung Mischverfahren
6.3.1 Mittelwertverfahren
6.3.2 Übergewinnverfahren / Stuttgarter Verfahren
7 Kritische Würdigung der Bewertungsverfahren
8 Fazit
Die vorliegende Arbeit gibt einen fundierten Überblick über die theoretischen Grundlagen der Unternehmensbewertung. Das primäre Ziel besteht darin, die zentrale Fragestellung zu beantworten, wann und warum eine Unternehmensbewertung vorgenommen wird und wie diese methodisch erfolgt. Dabei werden mathematische Hintergründe sowie die Anlässe und Funktionen einer Wertermittlung kritisch analysiert und anhand eines Praxisfalls an der ANDRITZ GRUPPE verdeutlicht.
5.2.1 Nettomethode / Ertragswertverfahren
Im Folgenden wird das Ertragswertverfahren als bedeutendstes Nettoverfahren vorgestellt.
Bei der Berechnung wird grundsätzlich unterstellt, dass das Unternehmen über eine unbegrenzte Lebensdauer verfügt und sämtliche zukünftigen Gewinne zur Gänze ausgeschüttet werden. Dabei werden die künftigen Ertragsüberschüsse mittels eines Diskontierungsfaktors auf den aktuellen Zeitpunkt abgezinst. Da für die Erzielung von Überschüssen lediglich betriebsnotwendiges Vermögen benötigt wird, ist der Liquidationswert des nicht betriebsnotwendigen Vermögens zu dem Ertragswert zu addieren. Das Ergebnis ist der Unternehmenswert. Für eine professionelle Kalkulation sind daher vor allem die Ermittlung der zukünftigen Überschüsse und die Wahl des Diskontierungsfaktors entscheidend. Mit zunehmender Entfernung von der Gegenwart gestaltet sich die Prognose der zu erwartenden Erträge und Aufwendungen auf Basis vergangener Unternehmensdaten allerdings immer schwieriger, was zur Folge hat, dass die Planungsgenauigkeit mit Zunahme der Planungsperioden erheblich abnimmt (vgl. Obermeier, Gasper 2008: 153).
Deshalb wird der Planungshorizont meist in zwei Phasen eingeteilt, welche sich in ihrem Detailgrad unterscheiden. So können beispielsweise in einer ersten Phase die kommenden drei bis fünf Jahre auf Basis der vergangenen Jahreserfolge unter Berücksichtigung eventuell bekannter Sondertransaktionen und Trenderwartungen präzise analysiert werden. Die zweite und letzte Phase unterstellt schließlich eine dauerhaft konstante Tendenz der Entwicklung nach dem Berechnungsansatz der ewigen Rente (vgl. Lohr 2001: 33).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Unternehmensbewertung ein und definiert das Ziel, einen Überblick über mathematische Ansätze, Anlässe und Funktionen zu geben.
2 Grundlagen und Begriffe: In diesem Kapitel werden essenzielle Begriffe wie Cash-Flow, Kapitalwertmethode, CAPM und Mergers & Acquisitions definiert, um das theoretische Grundgerüst zu bilden.
3 Anlässe einer Unternehmensbewertung: Hier werden transaktionsbezogene (z. B. Kauf/Verkauf) und nicht transaktionsbezogene (z. B. Bonitätsprüfung) Bewertungsanlässe systematisch klassifiziert.
4 Ziele einer Unternehmensbewertung: Dieses Kapitel vergleicht die Funktionen der Unternehmensbewertung nach dem Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) mit der Kölner Funktionenlehre.
5 Berechnungsmethoden der Unternehmensbewertung: Es erfolgt eine detaillierte Erläuterung der Einzel-, Gesamt- (Netto/Brutto) und Mischverfahren sowie deren spezifischer Berechnungsformeln.
6 Praxisteil: Anhand der ANDRITZ GRUPPE werden die theoretischen Methoden in einer fiktiven Kalkulation praktisch angewendet.
7 Kritische Würdigung der Bewertungsverfahren: Dieses Kapitel analysiert Stärken und Schwächen der zuvor dargestellten Verfahren und zieht Schlussfolgerungen hinsichtlich ihrer Aussagekraft.
8 Fazit: Die abschließende Zusammenfassung betont, dass kein universelles Bewertungsverfahren existiert und die Wahl der Methode stark vom Bewertungsanlass und der Datenqualität abhängt.
Unternehmensbewertung, Ertragswertverfahren, Discounted-Cash-Flow, WACC-Ansatz, TCF-Ansatz, APV-Ansatz, Substanzwert, Kapitalisierungsfaktor, Mergers & Acquisitions, Unternehmenssanierung, Funktionenlehre, Cash-Flow-Prognose, Eigenkapitalkosten, Fremdkapitalkosten
Die Arbeit befasst sich umfassend mit den theoretischen Grundlagen der Unternehmensbewertung, inklusive der verschiedenen Anlässe, Zielsetzungen und mathematischen Berechnungsverfahren, die in der Praxis Anwendung finden.
Die Schwerpunkte liegen auf der Differenzierung von Bewertungsanlässen, der Erläuterung der Funktionenlehren, der detaillierten Beschreibung der Berechnungsmethoden und deren praktischer Umsetzung an einem konkreten Beispiel.
Das Ziel ist es, einen Überblick über die Grundlagen zu vermitteln und die Kernfragen zu beantworten: Wann wird warum eine Unternehmensbewertung durchgeführt und wie erfolgt diese methodisch korrekt?
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung und wendet diese Methoden im Praxisteil durch eine fiktive Unternehmensbewertung der ANDRITZ GRUPPE anhand von Finanzberichtsdaten an.
Der Hauptteil gliedert sich in Anlässe, Ziele, die mathematischen Details der Einzel-, Gesamt- und Mischverfahren sowie deren Anwendung in einem Praxisszenario.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Unternehmensbewertung, DCF-Verfahren, Ertragswert, Cash-Flow, Kapitalkosten und Anlässe wie Mergers & Acquisitions geprägt.
Das Unternehmen dient als österreichisches, börsennotiertes Beispiel, um die theoretischen Bewertungsformeln mit realen, wenn auch fiktiv weitergeführten Kennzahlen nachvollziehbar zu machen.
Das Ergebnis zeigt, dass jedes Verfahren spezifische Vor- und Nachteile hat, wobei kein "absolut richtiges" Ergebnis existiert, da die Bewertung stets auf Schätzungen und Annahmen (z.B. Diskontierungsfaktor) basiert.
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