Masterarbeit, 2018
94 Seiten, Note: 2,1
1. Einleitung
1.1. Ausgangslage
1.2. Zielsetzung
1.3. Vorgehensweise
1.4. Aufbau der Arbeit
A. THEORETISCHER TEIL
2. Grundlagen von Teilzeit und Führung
2.1. Teilzeit
2.1.1. Definition von Teilzeit
2.1.2. Teilzeitmodelle
2.1.3. Kritik an Teilzeitarbeit
2.2. Führung
2.2.1. Begriffsklärung
2.2.2. Führungsstile
2.3. Teilzeitführung
2.3.1. Begriffsklärung
2.3.2. Statistische Betrachtungen
2.3.3. Teilzeitführungsmodelle
2.3.3.1. Vollzeitnah
2.3.3.2. Stellvertretermodell
2.3.3.3. Normale Teilzeit
2.3.3.4. Job-Pairing
2.3.4. Chancen durch Teilzeitführung
2.3.4.1. Chancen für Führungskräfte
2.3.4.2. Chancen für Unternehmen
2.3.5. Kritische Betrachtung von Teilzeitführung
2.3.5.1. Risiken für Führungskräfte
2.3.5.2. Risiken für Unternehmen
3. Gründe für die Flexibilisierung von Arbeit
3.1. Fachkräftemangel
3.2. Arbeit
3.3. Digitalisierung und Flexibilisierung
4. Generation Y
4.1. Begriffsklärung
4.2. Arbeitsmoral der Generation Y
4.3. Gesundheitsbewusstsein der Generation Y
4.4. Moderne Elternschaft und Vereinbarkeit
4.4.1. Klassische Rollenbilder werden abgelöst
4.4.2. Trend zur Partnerschaftlichkeit
B. EMPIRISCHER TEIL
5. Konzeption und Methode
5.1. Hypothesen
5.2. Forschungsdesign, Stichprobe, Untersuchungszeitraum
5.3. Durchführung der Interviews
5.4. Auswertungsverfahren
6. Auswertung
6.1. Führungskraft in Teilzeit in drei Worten
6.2. Arbeitsorganisation
6.2.1. Arbeitsorganisation und Arbeitsverdichtung
6.2.2. Änderung der Arbeitsaufgaben
6.2.3. Homeoffice
6.2.4. Erreichbarkeit außerhalb der vereinbarten Arbeitszeit
6.2.5. Verhalten der Mitarbeiter bei Abwesenheit der Teilzeitführungskraft
6.2.6. Zusammenarbeit mit einem Stellvertreter
6.3. Kommunikation der Teilzeit an das eigene Umfeld
6.4. Feedback der eigenen Mitarbeiter
6.5. Feedback durch den Vorgesetzten
6.6. Veränderung des Führungsstils durch den Wechsel zu Teilzeit
6.7. Vor- und Nachteile durch Führung in Teilzeit
6.7.1. Vorteile
6.7.2. Nachteile
6.8. Beispiel für eine Herausforderung durch die Teilzeitarbeit
6.9. Teilzeitführungsmodelle und Job-Pairing im Besonderen
6.10. Unterstützung in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
6.10.1. Unterstützung durch das Umfeld
6.10.1.1. Lebenspartner
6.10.1.2. Verwandte
6.10.1.3. Freunde
6.10.1.4. Babysitter
6.10.1.5. Haushaltshilfe
6.10.1.6. Kollegen und Mitarbeiter
6.10.1.7. Kindertagesstätte / Tagespflege / Hort
6.10.2. Unterstützung durch den Arbeitgeber
6.11. Unternehmen der Führungskräfte
6.11.1. Stellenausschreibungen in Vollzeit/Teilzeit
6.11.2. Umgang mit Teilzeitführungsmodellen
6.11.3. Eigener Beitrag zu Teilzeitführungsmodellen im Unternehmen
6.12. Argumente um Unternehmen von Führung in Teilzeit zu überzeugen
6.13. Wünsche der Befragten
6.13.1. Wünsche an das eigene Unternehmen
6.13.2. Wünsche an die Politik
6.13.2.1. Betreuung
6.13.2.2. Rente
6.13.2.3. Steuern
6.13.2.4. Väter
6.13.2.5. Flexible Arbeitsmodelle
6.13.2.6. Sonstige Forderungen
6.14. Weitere relevante Aussagen der Befragten
6.14.1. Vereinbarkeit
6.14.2. Wochenarbeitszeit und Verteilung
6.14.3. New Work
6.14.4. Männer in Teilzeit
6.14.5. Elterngeld Plus
7. Zusammenfassung und Fazit
7.1. Zusammenfassung der gesamten Arbeit
7.2. Handlungsempfehlungen
7.2.1. Für Politik
7.2.2. Für Unternehmen
7.3. Diskussion
7.4. Ausblick
Die vorliegende Masterarbeit untersucht das Modell der Teilzeitführung für Mütter und Väter aus der Generation Y, um die Vereinbarkeit von Familie und Karriere unter den Anforderungen der Digitalisierung und Bevölkerungsentwicklung zu analysieren. Ziel ist es, Bedingungen für ein erfolgreiches Zukunftsmodell zu identifizieren und Handlungsempfehlungen für Politik und Unternehmen abzuleiten.
6.2.3. Homeoffice
Alle der zehn Befragten haben die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten. Regelmäßig nutzte dies aber nur die Hälfte. Drei der Befragten betonen von sich aus, dass die Kinder nicht gleichzeitig anwesend sein dürfen. Eine Ausnahme bilden Kind-Kranktage. Um das kranke Kind zu Hause zu betreuen, arbeiten vier der Interviewten im Homeoffice. Ina hat in sieben Jahren noch nie einen Kind-Kranktag genommen (Zeilen 217f.) und Nadine beschreibt die Situation mit krankem Kind im Homeoffice folgendermaßen:
„An den Phasen, wo er so richtig krank ist, also so mit 40 Fieber, liegt der auf mir drauf und ich habe den Laptop unterm Arm und ich arbeite.“ (Zeilen 327f.)
Weitere Gründe, die für das Arbeiten im Homeoffice angeführt werden, sind das Einsparen der Pendelzeiten bis zu zwei Stunden pro Tag (Philipp, Zeile 118f.), die Möglichkeit konzeptionelle Arbeiten ungestörter zu erledigen (Julia, Zeilen 271f.) und weniger Ablenkung. Kristina sitzt im Großraumbüro und wird so weniger angesprochen:
„Wenn man Themen hat, wo man sich mal längere Zeit konzentrieren muss, dafür ist einfach Homeoffice optimal.“ (Zeilen 235f.)
1. Einleitung: Beschreibt die Ausgangslage zur Relevanz von Teilzeitführungsmodellen, das Ziel der Arbeit sowie die methodische Vorgehensweise.
2. Grundlagen von Teilzeit und Führung: Erläutert wissenschaftliche Definitionen von Teilzeit und Führung sowie spezifische Modelle der Teilzeitführung.
3. Gründe für die Flexibilisierung von Arbeit: Analysiert den Fachkräftemangel sowie den Einfluss der Digitalisierung auf moderne Arbeitswelten.
4. Generation Y: Charakterisiert die Generation Y im Hinblick auf Arbeitsmoral, Gesundheitsbewusstsein und moderne Elternschaft.
5. Konzeption und Methode: Erläutert das Forschungsdesign der qualitativen Interviews, die Hypothesen und das Auswertungsverfahren.
6. Auswertung: Präsentiert die empirischen Ergebnisse basierend auf den Interviews mit zehn Teilzeitführungskräften.
7. Zusammenfassung und Fazit: Führt eine Synthese aus Theorie und Empirie durch und leitet konkrete Handlungsempfehlungen für Politik und Unternehmen ab.
Teilzeitführung, Generation Y, Vereinbarkeit, Familie und Beruf, Arbeitsorganisation, Homeoffice, Führungskräfte, Job-Pairing, Arbeitsverdichtung, Digitalisierung, Fachkräftemangel, Unternehmenskultur, Flexibilisierung, Elternzeit, Karriere.
Die Arbeit untersucht das Modell der Führung in Teilzeit und analysiert, wie Eltern der Generation Y erfolgreich Führungsverantwortung mit Familienleben in Einklang bringen können.
Zu den Schwerpunkten gehören Teilzeitmodelle, moderne Führungskonzepte, die Bedürfnisse der Generation Y sowie Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Vereinbarkeit.
Das Ziel ist die Ableitung von Handlungsempfehlungen für Politik und Unternehmen, um Führung in Teilzeit als attraktives Beschäftigungsmodell weiterzuentwickeln.
Die Autorin führt eine qualitative Untersuchung auf Basis von narrativen, leitfadengestützten Telefoninterviews durch, die nach der Methode von Mayring ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Führung und Teilzeit sowie den empirischen Teil, der die Erfahrungen der befragten Führungskräfte beleuchtet.
Die Arbeit fokussiert sich vor allem auf Begriffe wie Teilzeitführung, Generation Y, Vereinbarkeit und moderne Arbeitsorganisation.
Die befragten Führungskräfte stehen dem Job-Pairing gespalten gegenüber; es wird oft aufgrund des hohen Abstimmungsaufwands und potenzieller finanzieller Einbußen kritisch hinterfragt.
Homeoffice wird als essenzielles Instrument für die Vereinbarkeit geschätzt, um flexibel auf familiäre Bedürfnisse zu reagieren und konzentriert an konzeptionellen Aufgaben zu arbeiten.
Die Doppelbelastung durch Führungsaufgabe und Erziehung führt häufig zu hohem Zeitdruck, erfordert jedoch gleichzeitig eine strikte Selbstorganisation und hohe Effizienz.
Gefordert werden unter anderem ein Ausbau der Kinderbetreuung, eine steuerliche Entlastung von Familien, eine Reform der Rentenanrechnung für Väter und die Abschaffung des Ehegattensplittings.
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