Bachelorarbeit, 2014
50 Seiten, Note: 1 (20/20)
Diese Arbeit untersucht Christian Krachts Roman „Faserland” mit dem Ziel, die Frage nach seiner Einordnung in die Gattung des Bildungsromans zu klären. Der Fokus liegt dabei auf den thematischen und kompositorischen Merkmalen des Bildungsromans und deren Umsetzung in Krachts Werk.
Die Einleitung beleuchtet die Entstehung des Romans „Faserland” im Kontext der deutschen Literaturlandschaft der neunziger Jahre und stellt die Problematik seiner Einordnung in die Gattung des Bildungsromans dar.
Kapitel 2 bietet einen Überblick über den deutschen Bildungsroman. Es werden verschiedene Definitionen und Merkmale der Gattung betrachtet, sowie ihre historische Entwicklung erläutert.
Kapitel 3 untersucht die inhaltliche und formale Struktur von „Faserland” und analysiert die Reise des Ich-Erzählers. Dabei wird die Frage nach seiner Identitätsfindung in einer postmodernen Gesellschaft sowie die Bedeutung sozialer Beziehungen und der Realitätsflucht beleuchtet.
Bildungsroman, Identitätsfindung, Postmoderne, Popliteratur, "Faserland", Christian Kracht, Deutschland, Jugendkultur, Medienkultur, Rausch, Flucht, Sozialisation, Bildung, Didaktik, Schullektüre.
Die Arbeit untersucht genau diese Frage, indem sie die Merkmale der Gattung auf den Roman anwendet und analysiert, ob die Reise des Erzählers als Bildungsreise gelten kann.
Identität wird in einer postmodernen Gesellschaft oft durch Lebensstil und Distinktionsverfahren (Abgrenzung) statt durch klassische Werte definiert.
Der Roman thematisiert die Abwesenheit der Eltern, die Oberflächlichkeit von Freundschaften und die Schwierigkeit echter Liebesbeziehungen.
Der Rausch dient als Form der Realitätsflucht vor einer als leer empfundenen Gesellschaft und der Unmöglichkeit, sich mit dem Vaterland zu identifizieren.
Die Arbeit zeigt den Wandel des Bildungsbegriffs von Blanckenburg bis Lukács auf und kontrastiert ihn mit dem postmodernen Verständnis im Roman.
Die Arbeit beinhaltet eine kritische Bewertung des Romans hinsichtlich seines didaktischen Nutzens und seiner Eignung für den Unterricht.
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