Bachelorarbeit, 2013
38 Seiten, Note: 2,0
1 Einführung
2 Grundlegendes Verständnis von Involvement und Werbeeffektivität
2.1 Definition und Messung von Werbeeffektivität
2.2 Erweiterung des S-O-R-Paradigmas
2.3 Definition des Involvements
2.4 Motivation, Ability und Opportunity als Bestimmungsfaktoren des Involvements
2.5 Ausprägungen des Involvements hinsichtlich Konsument und Produkt
2.5.1 Elaboration Likelihood Model
2.5.2 FCB Model
2.5.3 Ausprägungsstufen des Involvements
3 Steigerung der Werbeeffektivität durch Einflussgrößen des Involvements
3.1 Unbeeinflussbare Faktoren auf das Involvement
3.2 Beeinflussbare Faktoren des Involvements
3.2.1 Stimuli und Argumente
3.2.2 Werbeinhalt
3.2.3 Werbezeit und Werbewiederholungen
3.2.4 Auswahl des Mediums und Einsatz von Musik
3.3 Zusammenhang zwischen Involvement, Überzeugung und Werbeeffektivität
4 Fazit
4.1 Abschließende Betrachtung der Ergebnisse
4.2 Einschränkungen der Recherche
4.3 Erweiterte Betrachtung des Forschungsgegenstandes
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss des Involvements auf die Werbeeffektivität, indem sie theoretische Konzepte zusammenfasst und analysiert, welche Faktoren das Involvement von Konsumenten bestimmen und wie Unternehmen ihre Werbemaßnahmen gezielt an unterschiedliche Involvement-Niveaus anpassen können.
3.2.1 Stimuli und Argumente
Viele Forscher unterscheiden in ihren Untersuchungen in erster Linie zwischen Emotionen auslösenden Stimuli und Argumenten.
MacInnis, Rao, und Weiss (2002, p. 392) kommen zu dem Ergebnis, dass affektive Werbung effektiver ist. Diese Affekte werden mittels Stimuli in der Werbung ausgelöst und beeinflussen die Wirkung der Werbung auf den Konsumenten (MacInnis, Rao, und Weiss 2002, p. 391; Chandy et al. 2001, p. 402). Oft sind emotionale Stimuli verständlicher oder interessanter und wecken die Aufmerksamkeit des Konsumenten (Tellis 2004, p. 148).
Kamp und MacInnis (1995, p. 26) stellen fest, dass Emotionen hervorrufende Werbung klare Vorteile gegenüber Werbung zeigt, die nicht auf Emotionen basiert.
Chandy et al. (2001, p. 402) widerlegen dies und behaupten, dass ein Konsument mit geringem Produktwissen, aber mit hoher Motivation von emotionaler Werbung abgestoßen werden kann. Falls die Informationsverarbeitung über die zentrale Route erfolgt, das heißt der Konsument minimal oder gar nicht über ein Produkt informiert ist und seine Motivation, an Informationen zu gelangen, hoch ist, sind starke und glaubwürdige Argumente in der Werbung effektiv. Die Argumente erlauben es dem Konsumenten, sich mit diesen zu beschäftigen und sie zu analysieren.
1 Einführung: Die Arbeit beleuchtet die Herausforderung der Werbeeffektivität in einem gesättigten Markt und identifiziert Involvement als einen zentralen Steuerungsfaktor der Werbewirkung.
2 Grundlegendes Verständnis von Involvement und Werbeeffektivität: Dieses Kapitel definiert die Kernbegriffe und stellt theoretische Modelle wie das S-O-R-Paradigma sowie das Elaboration Likelihood Model und das FCB-Modell zur Einordnung des Konsumentenverhaltens vor.
3 Steigerung der Werbeeffektivität durch Einflussgrößen des Involvements: Hier werden unbeeinflussbare und beeinflussbare Faktoren analysiert, die entscheiden, wie Werbeinformationen verarbeitet werden und wie Unternehmen durch gezielte Gestaltung (Stimuli, Argumente, Wiederholungen) auf den Konsumenten einwirken können.
4 Fazit: Die Ergebnisse werden zusammenfassend bewertet, wobei die Wichtigkeit der persönlichen Relevanz betont und aufgezeigt wird, dass eine zentrale Informationsverarbeitung für eine langfristige Einstellungsänderung zu bevorzugen ist.
Involvement, Werbeeffektivität, Konsumentenverhalten, Werbeinput, Elaboration Likelihood Model, FCB Modell, Motivation, Ability, Opportunity, periphere Route, zentrale Route, Werbeinstrumente, Markenbekanntheit, Kaufabsicht, Einstellungsänderung
Die Arbeit analysiert, welchen Einfluss das Involvement eines Konsumenten auf die Effektivität von Werbemaßnahmen hat.
Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretischen Grundlagen des Involvements, dessen Bestimmungsfaktoren und die Frage, wie Werbeinstrumente gezielt auf unterschiedliche Konsumententypen abgestimmt werden können.
Das Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis über die Wirkungsweise von Werbung in Abhängigkeit vom Involvement zu vermitteln, um Werbeinstrumente in der Praxis effektiver einsetzen zu können.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Zusammenfassung relevanter Studien und Experimente aus dem Bereich der Werbepsychologie und des Konsumentenverhaltens.
Der Hauptteil gliedert sich in das theoretische Verständnis des Involvements sowie eine detaillierte Analyse der beeinflussbaren und unbeeinflussbaren Faktoren, die die Werbeeffektivität moderieren.
Die wichtigsten Schlagworte sind Involvement, Werbeeffektivität, Konsumentenverhalten, zentrale vs. periphere Informationsverarbeitung sowie verschiedene psychologische Modelle zur Messung dieser Effekte.
Die zentrale Informationsverarbeitung ist durch hohe Motivation und Fähigkeit geprägt, was zu einer stabilen Einstellungsänderung führt, während die periphere Route bei geringem Involvement eher auf oberflächliche Reize und kurzfristige Effekte setzt.
Das FCB-Modell hilft dabei, Produkte in Kategorien einzuteilen, die unterschiedlich hohe Involvement-Niveaus erfordern, was für die Wahl der passenden Werbestrategie entscheidend ist.
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