Bachelorarbeit, 2018
59 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Definition theoretischer Begrifflichkeiten
2.1 E-Commerce
2.2 Entwicklung des E-Commerce
2.3 Handel
2.4 Der Stationäre Handel
2.5 Lebensmittel
3 Status Quo im Lebensmittelmarkt
3.1 Deutschland
3.2 Großbritannien
3.3 Frankreich
4 Geschäftsmodelle des Online Lebensmittelhandel
5 Begründung für geringe Verbreitung
6 Online Lebensmittelhandel in der Praxis
6.1 Amazon Fresh
6.2 Rewe
6.3 AllyouneedFresh
6.4 Edeka
7 Fazit
Diese Arbeit untersucht die Forschungsfrage, ob der Online-Handel eine tatsächliche Bedrohung für den stationären Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland darstellt. Dabei werden die theoretischen Grundlagen des E-Commerce sowie der aktuelle Status quo in verschiedenen europäischen Ländern analysiert, um die Wettbewerbssituation und die spezifischen Herausforderungen im deutschen Markt zu bewerten.
Der Stationäre Handel
Der Stationäre Handel zeichnet sich durch einen festen Standort aus. Als stationären Handel können beispielsweise Discounter, Fachmärkte oder auch Supermärkte bezeichnet werden. Warenhäuser zählen auch zum stationären Handel. Diese Begriffe werden im Folgenden genauer beschrieben.
Discounter: Der Discounter kennzeichnet sich durch ein schmales Sortiment mit hohem Umschlag. Das Sortiment hat ein niedriges Preisniveau. Discounter legen ihre Strategie auf hohen Bestellmengen aus und haben eine einfache Ladenausstattung. Man kann den Discounter auch in Hard oder Soft Discounter differenzieren. Hard Discounter zeichnen sich im Lebensmittelbereich durch eine geringe Anzahl von Frischwaren aus, diese beziffert sich auf 600 bis 800 Artikel. Im Unterschied dazu hat der Soft Discounter eine Artikelanzahl von 1200 bis 1500. Aufwändige Nebenleistungen wie Kundendienst und Bedienung sind ausgeschlossen vom Discounter.
1 Einleitung: Einführung in den strukturellen Wandel des Handels und Darlegung der Forschungsfrage zur Bedrohung durch den Online-Handel.
2 Definition theoretischer Begrifflichkeiten: Erläuterung grundlegender Konzepte wie E-Commerce, Handel in funktioneller und institutioneller Sichtweise sowie Definitionen von Lebensmitteln und Betriebsformen.
3 Status Quo im Lebensmittelmarkt: Darstellung der aktuellen Marktlage in Deutschland, Großbritannien und Frankreich unter Berücksichtigung von Marktanteilen und Branchenstrukturen.
4 Geschäftsmodelle des Online Lebensmittelhandel: Untersuchung der verschiedenen Auslieferungs- und Logistikmodelle, inklusive der Analyse von Kosten pro Bestellung.
5 Begründung für geringe Verbreitung: Erörterung der Barrieren für den Online-Lebensmittelkauf, wie hohe Verkaufsstellendichte, fehlendes Einkaufserlebnis und komplexe Logistikanforderungen.
6 Online Lebensmittelhandel in der Praxis: Detaillierte Analyse konkreter Unternehmen wie Amazon Fresh, Rewe, AllyouneedFresh und Edeka in ihrem operativen Online-Geschäft.
7 Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage mit dem Ergebnis, dass der Online-Handel aktuell keine Bedrohung für den stationären Handel darstellt.
Lebensmitteleinzelhandel, E-Commerce, Stationärer Handel, Online-Lebensmittelhandel, Discounter, Kühlkette, Logistik, Marktanteile, Geschäftsmodelle, Digitalisierung, Konsumverhalten, Handelsspanne, Standortdichte, Lebensmittel, Verbraucherpreise
Die Arbeit analysiert, inwieweit der aufstrebende Online-Handel eine wirtschaftliche Bedrohung für den klassischen, stationären Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland darstellt.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Marktstrukturen im Lebensmitteleinzelhandel, die Definition von E-Commerce-Prozessen, Barrieren des Online-Lebensmittelhandels sowie die Analyse erfolgreicher Geschäftsmodelle.
Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, ob der Online-Handel den stationären Handel in Deutschland verdrängen kann, unter Berücksichtigung der speziellen Anforderungen der Branche.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Studienanalyse, inklusive der Auswertung von Marktdaten, Statistiken und Fallbeispielen zu führenden Unternehmen der Branche.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition theoretischer Begriffe, die Marktanalyse von Deutschland im Vergleich zum Ausland, eine Betrachtung der Geschäftsmodelle sowie eine Erörterung der logistischen und kundenseitigen Barrieren.
Wichtige Begriffe sind Lebensmitteleinzelhandel, E-Commerce, Kühlkette, Logistikkosten, stationäre Verkaufsstellendichte und das veränderte Konsumentenverhalten.
Die Einhaltung der Kühlkette ist logistisch anspruchsvoll und teuer, zudem besteht bei vielen Konsumenten Skepsis bezüglich der durchgängigen Temperaturführung bei Tiefkühl- und Frischewaren.
Amazon Fresh wird als wichtiger Akteur beschrieben, der eine aggressive Preisstrategie verfolgt, jedoch aufgrund hoher logistischer Aufwände und begrenzter Liefergebiete noch vor großen Herausforderungen steht.
Die hohe Dichte ist ein Wettbewerbsvorteil des stationären Handels, da Konsumenten kurze Wege zum nächsten Supermarkt haben und somit der zeitliche Vorteil einer Online-Bestellung oft entfällt.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Online-Lebensmittelhändler mit sehr geringen Margen und hohen variablen Kosten kämpfen, was ein profitables Wirtschaften in diesem Sektor aktuell äußerst schwierig gestaltet.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

