Diplomarbeit, 2004
158 Seiten, Note: 1,7
A. EINLEITUNG
1 Rechtschreibung
2 Gegenstand, Ziel und Aufbau der Arbeit
3 Eingrenzung des untersuchten Gebietes
4 Hinweise für den Benutzer
B. METHODISCHE GRUNDLAGEN
1 Die Terminologie
2 Methodik terminologischer Arbeit
2.1 Grundbegriffe der Terminologie
2.1.1 Terminus
2.1.2 Begriff
2.1.3 Merkmal
2.1.4 Benennung
2.1.5 Definition
2.1.6 Kontext
2.2 Begriffssysteme
2.2.1 Die verschiedenen Beziehungsarten
2.2.3 Die Begriffspläne
2.2.4 Die Notation
2.2.5 Das Glossar
C. EINFÜHRUNG IN DAS SACHGEBIET: GEFAHRENPOTENTIALE DER GRÜNEN GENTECHNIK
1 Gentechnologie, GVO, Grüne Gentechnik
1.1 Die Grüne Gentechnik
1.2 Pro und Kontra Grüne Gentechnik
1.3 Biotechnologie und Gentechnologie
1.4 Ziele und Anwendungen der Grünen Gentechnik
1.4.1 Gentechnisch veränderte Pflanzen in der Landwirtschaft
1.4.2 GVO bei der Nahrungsmittelproduktion
1.4.2.1 Gentechnisch veränderte Mikroorganismen
1.4.3 Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen weltweit
1.4.3.1 Freisetzungsanträge der EU-Länder
2 Risikoaspekte
2.1 Ökologische Risikoaspekte, Freisetzungen
2.1.1 Auswilderung und Auskreuzung
2.1.2 Resistenzen
2.1.2.1 Herbizidresistenz
2.1.2.2 Insektenresistenz
2.1.2.2.1 Bt-Toxine
2.1.2.3 Resistenz gegen Krankheitserreger
2.1.2.3.1 Virusresistenz
2.1.2.4 Stresstoleranz
2.1.3 Horizontaler Gentransfer
2.2 Gesundheitliche Risikoaspekte durch den Verzehr gentechnisch veränderter Lebensmittel
2.2.1 Substanzielle Äquivalenz und unerwünschte genetische Veränderungen
2.2.1.1 Toxische Inhaltsstoffe
2.2.1.2 Allergien
2.2.2 Antibiotikaresistenzen
2.3 Vorsorgeprinzip
3 Politische und rechtliche Aspekte der Grünen Gentechnik
3.1 Patentierung von Saatgut und Welthunger
3.2 Gesetzliche Bestimmungen in der EU
3.2.1 Gesetzliche Bestimmungen in Deutschland und Frankreich
D. LEXIKOGRAFISCH-TERMINOLOGISCHER TEIL
1 Das Begriffssystem
1.1 Erläuterungen zum Glossar
1.2 Die enthaltenen Begriffsbeziehungen
1.2.1 Hierarchische Beziehungen
1.2.2 Nicht-hierarchische Beziehungen
1.3 Die Darstellung der Begriffsbeziehungen durch grafische Elemente
1.4 Erläuterungen zu den Begriffsplänen
1.5 Die Begriffspläne
2 Alphabetisches Register Deutsch
3 Alphabetisches Register Französisch
4 Glossar
Die vorliegende Diplomarbeit widmet sich der terminologischen Untersuchung des Fachgebietes "Gefahrenpotentiale der Grünen Gentechnik" im deutschen und französischen Sprachraum. Ziel ist es, den Fachbereich strukturiert zu erschließen und ein zweisprachiges Glossar zu erstellen, das als fundierte Arbeitsgrundlage für Übersetzer und Dolmetscher dient.
2.1.2 Resistenzen
In der traditionellen Pflanzenzucht wird bis heute der Samen der Erntefrüchte, welche den höchsten Ertrag eingebracht haben, als Saatgut für das kommende Jahr verwendet. Zu dieser einfachen Auswahlmethode kamen in den letzten hundert Jahren neue Techniken hinzu. So wird beispielsweise seit mehreren Jahren die Anzahl der Mutationen in Pflanzen durch UV-Strahlung, erbgutverändernde Chemikalien oder radioaktive Bestrahlung erhöht. Man erhält dadurch eine größere Anzahl an Mutationen, als dies unter natürlichen Bedingungen der Fall wäre, und somit mehr Pflanzen mit verschiedenen Eigenschaften, von denen man die für den Anbau interessanten auswählt. In letzter Zeit wird die Gentechnik verstärkt zur Züchtung gewünschter Pflanzenarten eingesetzt. Mit ihrer Hilfe werden die Gene für die gewünschten Eigenschaften direkt übertragen. Die meisten der derzeit angebauten gentechnisch veränderten Pflanzen besitzen bestimmte Resistenzen, durch die der Ertrag gesteigert werden soll. Kommerziell angebaut wurden gentechnisch veränderte Pflanzen bereits 1997 weltweit auf fast 13 Millionen Hektar. Von diesen Pflanzen wiesen 99 Prozent Resistenzeigenschaften auf. 1998 stieg die Anbaufläche auf fast 28 Millionen Hektar.
A. EINLEITUNG: Festlegung des Untersuchungsgegenstands, der Zielsetzung sowie der methodischen Eingrenzung des Fachgebietes unter Berücksichtigung der neuen deutschen Rechtschreibung.
B. METHODISCHE GRUNDLAGEN: Vermittlung theoretischer Grundlagen der Terminologielehre, einschließlich der Definition von Grundbegriffen und der Erläuterung von Begriffssystemen sowie Notationsweisen.
C. EINFÜHRUNG IN DAS SACHGEBIET: GEFAHRENPOTENTIALE DER GRÜNEN GENTECHNIK: Umfassende Darstellung der Gentechnik-Anwendungen in der Landwirtschaft, detaillierte Analyse der ökologischen und gesundheitlichen Risiken sowie Betrachtung rechtlicher Aspekte.
D. LEXIKOGRAFISCH-TERMINOLOGISCHER TEIL: Detaillierte Erläuterungen zur Glossarerstellung, Darstellung der Begriffsbeziehungen mittels Begriffsplänen sowie Präsentation des zweisprachigen Glossars und der alphabetischen Register.
Gentechnik, Grüne Gentechnik, GVO, Gentechnisch veränderter Organismus, Terminologie, Glossar, Risikopotenzial, Freisetzung, Auswilderung, Auskreuzung, Resistenzen, Bt-Toxin, Antibiotikaresistenz, Biodiversität, Mehrfachresistenzen
Die Arbeit befasst sich mit der terminologischen Untersuchung des Fachgebietes "Gefahrenpotentiale der Grünen Gentechnik" mit dem Ziel, ein präzises zweisprachiges Fachglossar für den deutsch-französischen Sprachraum zu erstellen.
Die zentralen Felder sind die Definition von Fachbegriffen, die Methoden terminologischer Arbeit, Anwendungsbereiche der Grünen Gentechnik sowie eine tiefgehende Analyse potenzieller ökologischer und gesundheitlicher Gefahren.
Das Hauptziel ist es, Übersetzern und Dolmetschern ein fachlich fundiertes Instrumentarium in Form eines Glossars zur Verfügung zu stellen, das ihnen die Einarbeitung in das komplexe Sachgebiet der Gentechnik erleichtert.
Es wird eine terminologische Untersuchung nach dem Standard von Arnzt/Picht/Mayer durchgeführt, die Begriffsanalysen, die Erstellung von Begriffssystemen und die grafische Darstellung durch Begriffspläne umfasst.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die Terminologielehre sowie eine fachliche Einführung in die Grüne Gentechnik, wobei insbesondere die Risikopotenziale (z.B. Auswilderung, Antibiotikaresistenzen) analysiert werden.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Gentechnisch veränderte Organismen (GVO), Auskreuzung, Mehrfachresistenzen, Bt-Toxine sowie das Vorsorgeprinzip.
Die Begriffe werden durch hierarchische (Abstraktions- und Bestandsbeziehungen) und nicht-hierarchische (sequenzielle und pragmatische) Beziehungen in Begriffsplänen visuell verknüpft.
Die Substanzielle Äquivalenz ist ein zentraler Begriff für die EU-Zulassungsverfahren; die Arbeit kritisiert dabei die Lückenhaftigkeit dieses Kriteriums hinsichtlich der tatsächlichen gesundheitlichen Auswirkungen gentechnisch veränderter Lebensmittel.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

