Bachelorarbeit, 2016
63 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Der Fitnesssport
2.1 Definition des Begriffes „Fitness“
2.2 Die historische Entwicklung des Fitnesssports (von den Anfängen bis heute)
2.3 Einordnung des Fitnesssports in die heutige Gesellschaft
2.4 Motive für Fitnesssport
3. Methode
3.1 Untersuchungsplanung
3.2 Untersuchungsinstrument
3.3 Durchführung und Analyse der Interviews
3.4 Teilnehmererhebung und Teilnehmer
4. Ergebnisse
4.1 Ergebnisse nach Probanden
4.1.1 Proband 1
4.1.2 Proband 2
4.1.3 Proband 3
4.1.4 Probandin 4
4.1.5 Proband 5
4.1.6 Probandin 6
4.2 Ergebnisse nach Kategorien
4.2.1 Kategorie 2: Motive
4.2.2 Kategorie 3: Stellenwert
4.2.3 Kategorie 4: Gesundheitsaspekt
5. Diskussion
6. Fazit
7. Literaturverzeichnis
8. Anhang
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den gesellschaftlichen Stellenwert des Fitnesssports sowie die individuellen Motive für das regelmäßige Training in Fitnessstudios zu untersuchen und herauszuarbeiten.
2.2 Die historische Entwicklung des Fitnesssports (von den Anfängen bis heute)
„Der frühe Mensch brauchte einen leistungsfähigen Körper, um zu jagen, zu sammeln und im Kampf mit Tieren und Konkurrenten zu überleben. Heute sind wir nicht mehr dazu gezwungen, fit zu sein, um im primitiven Sinne zu überleben. Heute betreiben wir Fitness, um Gesundheit und Wohlbefinden zu erlangen. Es ist wichtig, die Entwicklung von Gesundheit und Fitness im Laufe der Zeit zu verstehen, um ihre fundamentale Bedeutung in der heutigen Gesellschaft und die Begründung der modernen Fitnessbewegung zu begreifen.“
Es ist methodisch also sinnvoll, zunächst einmal die historische Entwicklung des Fitnesssports zu eruieren.
1810, das Jahr, in dem das erste Mal in der Öffentlichkeit geturnt wurde. Verantwortlich dafür war Friedrich Ludwig Jahn, dessen Intention es war, dass die Bürger fit wurden, um widerstandsfähiger im Krieg zu sein. Wenig später bildeten sich die ersten Sportvereine, zunächst noch mit politischer Motivation. Auf Grund dieser oftmals verwendeten politischen Motive wurden viele Vereine und Zusammenschlüsse verboten. Daraus resultierte, dass in einigen Städten die ersten kommerziellen Sportstätten errichtet wurden, die es den Menschen ermöglichten, den Fitnesssport auszuüben.
1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die zunehmende Präsenz des Fitnesssports in der modernen Gesellschaft und erläutert die Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen der Bachelorthesis.
2. Der Fitnesssport: In diesem Kapitel werden theoretische Grundlagen geschaffen, indem der Begriff „Fitness“ definiert, die historische Entwicklung nachgezeichnet und der Fitnesssport in die aktuelle Gesellschaft eingeordnet wird.
3. Methode: Dieses Kapitel beschreibt das qualitative Forschungsdesign der Arbeit, einschließlich der Untersuchungsplanung, des Instruments (problemzentriertes Interview) sowie der Analyse- und Auswahlkriterien der Teilnehmer.
4. Ergebnisse: Hier werden die durchgeführten Experteninterviews detailliert vorgestellt, zunächst individualisiert nach Probanden und anschließend strukturiert nach den definierten Kategorien.
5. Diskussion: Im Diskussionsteil werden die aus den Interviews gewonnenen Erkenntnisse ausgewertet und in den Kontext der eingangs aufgeworfenen Forschungsfragen gestellt.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, reflektiert das methodische Vorgehen und gibt einen Ausblick auf mögliche zukünftige Forschungsansätze.
Fitnesssport, Fitnessstudio, Fitnessbegriff, Historische Entwicklung, Gesundheitsbewusstsein, Motivation, Qualitative Forschung, Leitfadeninterviews, Körperformung, Idealkörper, Individualsport, Lebensstil, Zivilisationskrankheiten, Leistung, Sportsoziologie
Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung des Fitnesssports und dessen Stellenwert in unserer heutigen Gesellschaft.
Zu den Kernbereichen gehören die Definition von Fitness, die historische Entwicklung des Sports, die Analyse von Trainingsmotiven sowie die Einordnung des Fitnesssports in den modernen Lebensstil.
Das Hauptziel besteht darin, herauszuarbeiten, welchen Stellenwert der Fitnesssport einnimmt und welche konkreten Beweggründe das Individuum zur regelmäßigen Ausübung veranlassen.
Der Autor wählt einen qualitativen Forschungsansatz und nutzt problemzentrierte Leitfadeninterviews, die nach der Methode der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet werden.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die Durchführung und Auswertung von sechs Interviews, in denen Fitnessstudio-Nutzer zu ihrer Motivation, ihren Zielen, ihrem Tagesablauf und dem Einfluss von Medien befragt wurden.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Fitnesssport, Motivation, Gesundheitsbewusstsein, Körperformung und qualitative Inhaltsanalyse aus.
Die Analyse zeigt, dass Fitnesssportler zwar häufig extrinsisch, etwa durch gesundheitliche Aspekte oder soziale Einflüsse, zum Sport kommen, diese Motivation jedoch im Verlauf oft in eine intrinsische Freude am Training übergeht.
Alle Probanden bestätigten, dass Medien und Werbungen ein spezifisches Schönheitsideal vermitteln, das den Wunsch nach einem trainierten Körper als Symbol für beruflichen und sozialen Erfolg stark prägt.
Die Arbeit zeigt, dass neben allgemeinen Zielen wie Körperformung, auch spezifische Motivationen wie Leistungssteigerung für den Triathlon oder Rückenstärkung bei den verschiedenen Probanden eine Rolle spielen.
Als zentraler Vorteil gegenüber dem Vereinssport wird von den Probanden immer wieder die zeitliche und soziale Unabhängigkeit hervorgehoben, die ein flexibleres Training im Alltag ermöglicht.
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