Bachelorarbeit, 2018
71 Seiten, Note: 1,8
1 Einleitung (Motivation und Ziel der Arbeit)
1.1 Aufbau der Arbeit
Teil I: Beschreibung der Erscheinung Mobbing – was ist Mobbing und wie äußert es sich?
2 Theoretische Einbettung des Mobbingbegriffs
2.1 Aggression
2.2 Gewalt
2.3 Das Phänomen Mobbing
2.3.1 Was ist Mobbing?
2.3.2 Mobbing in der Schule: Spezifische Definitionen
2.3.3 Mobbing aus pädagogischer Sicht
3 Abgrenzung des Begriffs Mobbing
3.1 Konflikt
3.2 Diskriminierung
3.3 Sexuelle Belästigung
4 Die Prävalenz von Mobbing in der Schule
5 Rollenverteilung innerhalb eines Mobbingprozesses
6 Verlauf von Mobbingfällen
7 Erscheinungsformen
Teil II: Analyse der Ursachen und die Folgen für die Betroffenen – Welche Ursachen und Folgen kann Mobbing für die Opfer, wie auch für die Täter haben?
8 Ursachen
8.1 Rahmenbedingungen der Schule – institutionelle Ursachen
8.2 Ursachen im Opfer
8.3 Ursachen im Täter
8.4 Gesellschaftliche Rahmenbedingungen für Mobbing
9 Die Folgen
9.1 Folgen für das Opfer
9.2 Folgen für den Täter
Teil III: Handlungsmöglichkeiten der Prävention und Intervention – welche Modelle der Handlungsmöglichkeiten gegen Mobbing können an Schulen eingesetzt werden?
10 Mobbing Prävention
10.1 Anti-Bullying-Präambel
10.2 Zehn Artikel für eine Schule ohne Mobbing und Schikane (nach Kasper)
10.3 Peer-Mediation
10.4 Das Olweus Mobbing Präventionsprogramm (auch Interventionsprogramm)
11 Intervention
11.1 Interventionsprogramme
11.1.1 Die Farsta-Methode + Method of Shared Concern
11.1.2 No-Blame-Approach
Teil IV: Exkurs
12 Exkurs: Cybermobbing als Subform von Mobbing
13 Fazit
Die Arbeit analysiert das Phänomen Mobbing im Kontext Schule mit dem Ziel, eine theoretische Übersicht zu schaffen, die es Lesern ermöglicht, Mobbingprozesse zu identifizieren, Ursachen und Folgen zu verstehen sowie präventive und intervenierende Maßnahmen kennenzulernen.
1 Einleitung (Motivation und Ziel der Arbeit)
„Zwei Jahre lang war Johnny, ein ruhiger 13-Jähriger, für einige seiner Klassenkameraden ein menschliches Spielzeug. Die Teenager nahmen ihm Geld ab, zwangen ihn Unkraut zu essen und mit Geschirrspülmittel versetzte Milch zu trinken, sie schlugen ihn auf der Schultoilette zusammen, legten ihm einen Strick als Halsband an und führten ihn als ihr „Haustier" herum. Als Johnnys Peiniger wegen ihres Mobbings befragt wurden, sagten sie, dass sie ihr Opfer aus Spaß drangsaliert hätten.“ (Zeitungsausschnitt aus: Olweus, 1993, S.7).
Dieses Beispiel beschreibt ein ernstzunehmendes Phänomen in Schulen. Die Rede ist von Mobbing. Viele werden Situationen wie diese bereits miterlebt haben. Mobbing an Schulen ist ein sehr altes Phänomen, dass wahrscheinlich existiert, seit es Schulen gibt (vgl. Scheitenhauer/ Wachs / Hess/ Schubarth, 2016, S. 9). „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (Artikel 1 Abs. 1 GG). So steht es im Grundgesetz. Es heißt dort außerdem, dass „jeder das Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit (…) (Artikel 2 Abs. 1 GG)“ hat und das „Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“ (Artikel 2 Abs. 2 GG). Doch es stellt sich die Frage, ob dies auch in der praktischen Realität unseres Schulaltags umgesetzt wird.
1 Einleitung (Motivation und Ziel der Arbeit): Die Einleitung motiviert die Wahl des Themas und definiert die Zielsetzung der Bachelorarbeit.
2 Theoretische Einbettung des Mobbingbegriffs: Dieses Kapitel erläutert die Begriffe Aggression, Gewalt und Mobbing, um ein fundiertes Verständnis der Materie zu ermöglichen.
3 Abgrenzung des Begriffs Mobbing: Hier wird Mobbing von verwandten Phänomenen wie Konflikten, Diskriminierung und sexueller Belästigung abgegrenzt.
4 Die Prävalenz von Mobbing in der Schule: Es werden statistische Daten und Forschungsergebnisse zur Häufigkeit von Mobbing an Schulen dargelegt.
5 Rollenverteilung innerhalb eines Mobbingprozesses: Das Kapitel analysiert die verschiedenen Beteiligten im Mobbinggeschehen, von Tätern und Opfern bis hin zu Mitläufern.
6 Verlauf von Mobbingfällen: Anhand des Phasenmodells von Leymann wird erklärt, wie sich Mobbingprozesse in der Regel entwickeln.
7 Erscheinungsformen: Es wird differenziert zwischen direkten und indirekten Erscheinungsformen von Mobbing beschrieben.
8 Ursachen: Dieser Abschnitt beleuchtet die institutionellen, persönlichen und gesellschaftlichen Faktoren, die zu Mobbing führen können.
9 Die Folgen: Es werden die Auswirkungen von Mobbing für die Betroffenen sowie für die Täter analysiert.
10 Mobbing Prävention: Hier werden verschiedene präventive Modelle wie die Anti-Bullying-Präambel und Peer-Mediation vorgestellt.
11 Intervention: Es werden spezifische Interventionsprogramme wie die Farsta-Methode und der No-Blame-Approach beschrieben.
12 Exkurs: Cybermobbing als Subform von Mobbing: Dieser Exkurs befasst sich mit der digitalen Form des Mobbings und ihren Besonderheiten.
13 Fazit: Das Fazit resümiert die Ergebnisse und betont die Notwendigkeit aktiven Handelns durch Schule und Lehrkräfte.
Mobbing, Schule, Schülermobbing, Gewaltprävention, Interventionsprogramme, Cybermobbing, Opfer, Täter, Klassenklima, Erziehungswissenschaften, No-Blame-Approach, Peer-Mediation, Rollenverteilung, Sozialisation, Schulalltag.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Mobbing an Schulen, definiert das Phänomen und untersucht Ursachen, Folgen sowie Handlungsmöglichkeiten für Prävention und Intervention.
Die zentralen Themenfelder sind die theoretische Abgrenzung von Mobbing, die Analyse von Rollenstrukturen und Ursachen, die psychischen und sozialen Folgen sowie verschiedene Ansätze zur Prävention und Intervention im schulischen Kontext.
Das Ziel ist es, Lesern einen umfassenden Einblick in die Problematik zu geben, damit sie Mobbing als solches erkennen und fundierte Strategien zur Bekämpfung anwenden können.
Es handelt sich um eine theoretische Bachelorarbeit, die auf der systematischen Sichtung und Auswertung relevanter Literaturquellen basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einbettung, die Abgrenzung von Konflikten, die Analyse von Ursachen und Folgen sowie die Darstellung praktischer Modelle für Prävention und Intervention.
Wichtige Schlüsselwörter sind Mobbing, Schule, Cybermobbing, Gewaltprävention, Intervention, soziale Kompetenz, Opfer, Täter und Schulklima.
Ein Konflikt ist meist ein Einzelereignis, das idealerweise zu einer Lösung führt, während Mobbing ein systematischer, über längere Zeit wiederholter Angriff mit der Absicht ist, das Gegenüber zu schädigen oder auszugrenzen.
Die schweigende Masse nimmt Mobbing wahr, greift aber aus Angst oder Hilflosigkeit nicht ein, wodurch sie den Tätern ungewollt eine Basis für ihre Handlungen bietet und sich damit mitschuldig macht.
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