Examensarbeit, 2005
60 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Dokumentation
2.1 Planung
2.1.1 Die Idee
2.1.2 Pläne für die Umsetzung
2.1.3 Modell
2.1.4 Die Motive
2.1.5 Unterstützung
2.1.6 Presse
2.2 Arbeitsprozess
2.2.1 Von der Skizze zum Bild
2.2.2 Vorbereitung des Malmaterials
2.2.3 Arbeitsphase
2.2.4 Verarbeitung der Bilder
2.2.5 Rememberly
3 Darstellung des künstlerischen und fachwissenschaftlichen Hintergrundes
3.1 Hugo Kükelhaus
3.2 Memory Spiel als Mnemotechnik
3.3 Das Spiel und seine Mitspieler
4 Resümee
4.1 Insgesamt
Die Arbeit dokumentiert den künstlerischen Entstehungsprozess eines überdimensionalen Memory-Spiels, das als didaktisches Werkzeug zur Verknüpfung von Soester Stadtgeschichte mit ästhetischer Erziehung im Sachunterricht der Grundschule konzipiert ist.
2.1.1 Die Idee
Sofort nach meiner fachpraktischen Prüfung begann ich über ein Thema für meine praktische Examensarbeit nachzudenken. Zuerst überkam mich ein wenig Panik, denn für die Größenordnung einer Examensarbeit dachte ich, fehle mir die zündende Idee.
Wegen der besseren Arbeitsbedingungen verlegte ich meinen Wohnsitz wieder nach Soest und beschloss, um auch zeitlich flexibel zu sein, meine Examensarbeit allein zu machen. Sicher war sofort für mich, dass meine Arbeit irgendwann die Wände eines Ausstellungsraumes verlassen und vielen Menschen begegnen sollte, damit die Kunst aktiv erlebt werden konnte.
„KUNST SOLL ETWAS ANDERES TUN, ALS IM MUSEUM AUF DEM HINTERN ZU SITZEN.“ Claes Oldenburg
Ich dachte also darüber nach, wo ich schon einmal interaktiven Kunstwerken begegnet war. Im Westfalenpark Dortmund gibt es zum Beispiel eine Reihe von Spielen, die wetterfest in der Landschaft verankert sind. Mit dieser Kunst können sich die Besucher auf ihrem Rundgang aktiv auseinandersetzen. Durch das Drehen kreisrunder Scheiben werden zum Beispiel die unterschiedlichsten Geräusche erzeugt.
Für mein Vorhaben kam so etwas nicht in Frage, denn mein „Handwerk“ ist die Malerei und die möchte ich in dieser Arbeit zeigen. Die überdimensionalen Schach- oder Mühlespielfelder mit den großen Figuren in Freizeitparks brachten mich auf eine andere Idee. Es sollte ein Spiel werden, das im Freien genutzt werden konnte.
1 Einleitung: Vorstellung des Themas "Outdoor-Memory" als Schnittstelle zwischen Kunst und Sachunterricht sowie die Intention der Arbeit.
2 Dokumentation: Detaillierte Beschreibung des Planungsprozesses, der künstlerischen Ausarbeitung und der handwerklichen Umsetzung bis hin zur Projektpräsentation.
3 Darstellung des künstlerischen und fachwissenschaftlichen Hintergrundes: Erläuterung der theoretischen Basis durch Hugo Kükelhaus sowie die methodische Einordnung des Memory-Spiels als Gedächtnistraining.
4 Resümee: Reflexion über den Erfolg der Projektumsetzung und die zukünftige Nutzung des Spiels.
Outdoor-Memory, Soest, Stadtgeschichte, Ästhetische Erziehung, Sachunterricht, Grundschule, Hugo Kükelhaus, Mnemotechnik, Malerei, Acrylfarben, Kunstpädagogik, Spielobjekte, Wahrnehmung, Stadtkultur, Handwerk.
Die Arbeit behandelt die Entwicklung und Herstellung eines überdimensionalen, wetterfesten Memory-Spiels für den Außenbereich, das Soester Stadtmotive thematisiert.
Die Schwerpunkte liegen auf der künstlerischen Gestaltung von Malobjekten, der Soester Stadtgeschichte sowie der pädagogischen Nutzung von Spielen im Sachunterricht.
Ziel ist es, Inhalte des Sachunterrichts über eine künstlerische Ebene für Grundschulkinder erlebbar und begreifbar zu machen.
Die Arbeit dokumentiert einen künstlerisch-praktischen Prozess, der theoretisch durch kunstpädagogische Ansätze von Hugo Kükelhaus untermauert wird.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Dokumentation des Planungsprozesses, der Materialwahl, der Bildgestaltung und der technischen Fertigung sowie der theoretischen Einbettung.
Kernelemente sind Outdoor-Memory, Soest, Stadtgeschichte, Ästhetische Erziehung, Sachunterricht und Kükelhaus.
Die Autorin wählte Soest aufgrund des historischen Angebots an mittelalterlichen Bauwerken, die den Kindern im Sachunterricht bereits bekannt sind.
Die Kombination von handgemalten Acrylbildern auf Holz mit einer wetterfesten Glasummantelung erforderte technische Lösungen zur Gewichtsoptimierung und Versiegelung.
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