Masterarbeit, 2017
115 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Einführung in das Thema
1.2 Fragestellung und Zielsetzung
1.3 Vorgehen
2 Theoretischer Teil
2.1 Arzt-Patienten-Beziehung
2.1.1 Grundlagen
2.1.2 Information
2.1.3 Kommunikation
2.1.4 Vertrauen und Compliance
2.1.5 Arzt-Patienten-Modelle
2.1.5.1 Paternalistisches Modell
2.1.5.2 Informatives Modell
2.1.5.3 Deliberatives Modell
2.1.6 Historische Entwicklung
2.2 mHealth
2.2.1 Definition
2.2.2 Chancen und Potenziale
2.2.3 Probleme und Barrieren
2.2.4 Stand der Forschung
3 Methodischer Teil (1)
3.1 Forschungsfragen und Hypothesen
3.2 Das leitfadengestützte Experteninterview
3.2.1 Merkmale des leitfadengestützten Experteninterviews
3.2.2 Konstruktion des Interviewleitfadens
3.2.3 Durchführung der Leitfadeninterviews
3.2.4 Stichprobe
3.3 Zusammengefasste Interviews
3.3.1 Interview 1
3.3.2 Interview 2
3.3.3 Interview 3
3.3.4 Interview 4
3.3.5 Interview 5
3.4 Die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring
3.4.1 Festlegung des Materials
3.4.2 Analyse der Entstehungssituation
3.4.3 Formale Charakterisierung des Materials
3.4.4 Festlegung der Analyserichtung
3.4.5 Theoretische Differenzierung der Fragestellung
3.4.6 Bestimmung der Analysetechnik
3.4.7 Definition der Analyseeinheiten
3.4.8 Durchführung der Materialanalyse
4 Auswertung
5 Ergebnisse
6 Fazit
7 Kritische Würdigung und Ausblick
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Auswirkungen von mHealth-Anwendungen auf die Arzt-Patienten-Beziehung aus ärztlicher Perspektive zu identifizieren, um den zukünftigen Einfluss dieser Technologien einzuschätzen und praxisrelevante Handlungsempfehlungen abzuleiten.
2.1.3 Kommunikation
Die Kommunikation zwischen Arzt und Patient ist wesentlicher Bestandteil ihrer Beziehung und hat großen Einfluss auf die Compliance des Patienten. Im Folgenden werden das Kommunikationsmodell von Schulz von Thun und die Gesprächspsychotherapie von Rogers vorgestellt.
Um kommunizieren zu können, werden zwei Personen, ein Sender und ein Empfänger einer Nachricht, benötigt. Bei einem gelungenen Austausch versteht der Empfänger genau das, was der Sender ausdrücken wollte. Übertragungsschwierigkeiten können jedoch zu Problemen in der Kommunikation und in der Folge zu Missverständnissen führen. Zur Analyse der Kommunikation zwischen Arzt und Patient kann, wie zur Analyse jeder anderen Kommunikation, das Kommunikationsquadrat von Friedemann Schulz von Thun herangezogen werden. Ihm zufolge enthält eine Nachricht, die von einem Sender an einen Empfänger gerichtet wird, vier Botschaften, die auf vier Ebenen kommuniziert werden: Sachebene, Selbstkundgabe, Beziehungshinweis und Appell.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmende Digitalisierung des Gesundheitswesens durch mHealth ein und skizziert die Ambivalenz zwischen technologischem Potenzial und bestehenden Barrieren wie Datenschutz und Fehlinformationen.
2 Theoretischer Teil: Dieses Kapitel legt die theoretischen Grundlagen der Arzt-Patienten-Beziehung, inklusive der klassischen Beziehungsmodelle, dar und definiert mHealth sowie dessen gegenwärtigen Stand und Bedeutung in der medizinischen Versorgung.
3 Methodischer Teil (1): Hier wird das methodische Vorgehen der Arbeit erläutert, welches auf leitfadengestützten Experteninterviews mit fünf Ärzten sowie der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring basiert.
4 Auswertung: Die Auswertung präsentiert die aus den Experteninterviews gewonnenen Erkenntnisse und ordnet sie strukturiert den vorab definierten Kategorien zu.
5 Ergebnisse: In diesem Kapitel werden die Analyseergebnisse mit dem theoretischen Rahmen verknüpft, um die aufgestellten Hypothesen kritisch zu bestätigen oder zu verwerfen.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Chancen und Risiken von mHealth zusammen und betont die Notwendigkeit von regulatorischen Rahmenbedingungen zur erfolgreichen Integration in den Praxisalltag.
7 Kritische Würdigung und Ausblick: Dieser Abschnitt reflektiert die methodischen Einschränkungen der Arbeit und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsbedarfe, insbesondere hinsichtlich der Perspektiven weiterer Stakeholder.
mHealth, eHealth, Arzt-Patienten-Beziehung, Kommunikation, Information, Vertrauen, Compliance, Experteninterview, qualitative Inhaltsanalyse, Digitalisierung, Patientenversorgung, Datenschutz, Medizin, Gesundheitsökonomie, Smartphone.
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen digitaler Gesundheitsanwendungen (mHealth) auf die Interaktion zwischen Ärzten und Patienten, mit besonderem Fokus auf die professionelle ärztliche Sichtweise.
Die Untersuchung konzentriert sich auf die Informationsgrundlage, die Kommunikation und das Vertrauensverhältnis innerhalb der Arzt-Patienten-Beziehung unter dem Einfluss digitaler Technologien.
Das Ziel ist es, den Einfluss von mHealth-Anwendungen auf die ärztliche Praxis zu identifizieren und Handlungsempfehlungen zu formulieren, um diese sinnvoll in die Patientenversorgung zu integrieren.
Die Autorin führt eine qualitative Untersuchung durch, basierend auf leitfadengestützten Experteninterviews mit fünf Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen, ausgewertet nach der qualitativen Inhaltsanalyse von Philipp Mayring.
Neben den theoretischen Grundlagen der Arzt-Patienten-Kommunikation und der Definition von mHealth wird die empirische Analyse der Interviews dargestellt, welche die Herausforderungen wie Zeitdruck, Datenschutz und technische Abhängigkeiten thematisiert.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie mHealth, Compliance, Vertrauen, digitale Transformation und ärztliche Kommunikation definiert.
Die befragten Experten sind sich weitgehend einig, dass mHealth den persönlichen Kontakt nicht ersetzen kann. Vertrauen wird primär durch Empathie im persönlichen Gespräch aufgebaut, welches durch digitale Instrumente höchstens unterstützt, aber nicht substituiert werden kann.
Die befragten Ärzte bemängeln insbesondere die mangelnde Vergütung, den fehlenden Datenschutz, die technische Inkompatibilität von Systemen sowie eine teilweise zu geringe Medienkompetenz bei älteren Patientengruppen.
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