Diplomarbeit, 2005
158 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
1.1 Fallbeispiele und Hypothesen für allgemeine Erfolgsfaktoren
1.2 Struktur der Diplomarbeit
1.3 Definitionslexikon
2 Reflexion vorhandener Ansätze
2.1 Status quo der Wissensbilanz
2.1.1 Einführung
2.1.2 Abgrenzung des Begriffes Wissensbilanz
2.1.3 Der Begriff intellektuelles Kapital
2.1.4 Intellektuelles Kapital messen
2.1.5 Ziele der Wissensbilanz
2.1.6 Wissensbilanz als Steuerungsinstrument
2.1.7 Eigene Reflexionen zur Wissensbilanz
2.2 Videnregnskaber – den nye guideline
2.2.1 Einführung
2.2.2 Das Konzept
2.2.3 Eigene Reflexionen zum dänischen Modell
2.3 Die Meritum Guidelines
2.3.1 Einführung
2.3.2 Das Konzept
2.3.2.1 Identifikation von immateriellem Vermögen
2.3.2.2 Messung von immateriellen Vermögenswerten
2.3.2.3 Aktionen
2.3.3 Eigene Reflexion zum vorgefundenen Ansatz
2.4 Wissensbilanz – Made in Germany
2.4.1 Einführung
2.4.2 Das Konzept
2.4.3 Eigene Reflexionen zum deutschen Modell
2.5 ARC Wissensbilanzierung
2.5.1 Einführung
2.5.2 Das Konzept
2.6 Moderne Managementansätze
2.6.1 Balanced Scorecard
2.6.1.1 Einführung
2.6.1.2 Die vier Perspektiven
2.6.1.3 Messgrößen definieren
2.6.1.4 Ursache/Wirkungszusammenhänge
2.6.2 Eigene Reflexionen zur Balanced Scorecard
2.6.3 EFQM
2.6.3.1 Einführung
2.6.3.2 Neun Kriterien
2.6.3.3 Die Bewertung nach EFQM
2.6.3.4 European Quality Award
2.6.4 Eigene Reflexionen zum EFQM – Modell
2.7 Gemeinsamkeiten und Unterschiede – Vergleiche der vorgestellten Ansätze
2.7.1 BSC und EFQM im Vergleich
2.7.1.1 EFQM und BSC als Kennzahlensysteme
2.7.1.2 EFQM und BSC als Managementsysteme
2.7.2 Vergleich BSC mit der Wissensbilanz
2.7.3 Vergleich der Systeme EFQM und Wissensbilanz
2.7.4 Vergleich der Wissensbilanzmodelle
3 Erfolgsfaktoren
3.1 Erfolgsfaktoren der BSC
3.1.1 Einführung
3.1.2 Projektrollen
3.1.3 Ressourcen
3.1.4 Kennzahlen
3.1.5 Unterstützende IT
3.1.6 Balanced Scorecard und Unternehmenskultur
3.2 Erfolgsfaktoren des EFQM - Modells
3.2.1 Projektrollen
3.2.2 Ressourcen
3.2.3 Kennzahlen
3.2.4 Unterstützende IT
3.3 Erfolgsfaktoren der Wissensbilanz
3.3.1 Projektrollen
3.3.2 Ressourcen
3.3.3 Kennzahlen
3.3.4 Unterstützende IT
4 Befragung und Auswertung
4.1 Reflexion zu den Fallbeispielen
4.2 Die Auswertung der Fragebögen
4.3 Die Auswertung der Hypothesen
4.4 Zusammenstellung eines Faktorenkataloges
5 Conclusio
Die vorliegende Arbeit untersucht die Implementierung von Wissensbilanzen in Unternehmen, um zentrale Erfolgsfaktoren für deren Einführung zu identifizieren. Dabei wird der Fokus darauf gelegt, wie unterschiedliche Organisationstypen bei diesem Prozess agieren, wobei auch Vergleiche zu etablierten Managementsystemen wie der Balanced Scorecard (BSC) und dem EFQM-Modell gezogen werden, um eine umfassende theoretische Fundierung und praxisnahe Empfehlungen für das Management zu bieten.
2.1.1 Einführung
„Die Quelle allen Reichtums ist Wissen“.
„Doch ist Wissen im Unternehmenskontext ein seltsam fremder, schwer begreifbarer (vgl. das engl. intangible assets) Begriff, der sowohl Verantwortlichen in Unternehmen wie auch Organisationstheoretikern Kopfzerbrechen bereitet“.
Seit Anfang der 1990-er Jahre wird versucht, mittels einer Wissensbilanz Werte zu erfassen, die in einer traditionellen Geschäftsbilanz nicht aufscheinen. Die Veränderung dieser Werte soll so sichtbar gemacht und interpretiert werden. Da Instrumente des traditionellen Rechnungswesens die Ressource Wissen weder bewerten noch ihren Einfluss auf den Unternehmenserfolg darstellen können, versucht man in Wissensbilanzen intellektuelles Kapital abzubilden. Die Wissensbilanz ist demnach ein Instrument zur Unterstützung von „Systemdenken“.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Zielsetzung der Arbeit ein, die Implementierung von Wissensbilanzen in Unternehmen zu untersuchen und Erfolgsfaktoren für diesen Prozess zu formulieren.
2 Reflexion vorhandener Ansätze: Dieses Kapitel klassifiziert verschiedene Managementansätze zur Erstellung einer Wissensbilanz, grenzt diese zu anderen Systemen ab und vergleicht sie, wobei die Modelle aus Dänemark, Europa, Deutschland und Österreich näher betrachtet werden.
3 Erfolgsfaktoren: Hier werden essentielle Erfolgsfaktoren aus der Literatur für die Einführung von Balanced Scorecard, EFQM-Modell und Wissensbilanz abgeleitet, unterteilt in Kategorien wie Projektrollen, Ressourcen, Kennzahlen und IT.
4 Befragung und Auswertung: Dieses Kapitel widmet sich der empirischen Untersuchung, in der die theoretisch hergeleiteten Erfolgsfaktoren anhand von Fallbeispielen und Interviews mit Unternehmen verschiedener Branchen und Größen reflektiert und ausgewertet werden.
5 Conclusio: Diese Conclusio fasst die Arbeit zusammen und bietet eine kritische Würdigung der betrachteten Managementmodelle im Hinblick auf ihre Eignung zur Bewertung weicher Faktoren.
Wissensbilanz, Intellektuelles Kapital, Erfolgsfaktoren, Implementierung, Balanced Scorecard, EFQM, Unternehmensführung, Wissensmanagement, Humankapital, Strukturkapital, Beziehungskapital, Kennzahlen, Strategie, Unternehmensethik, Wissensprozesse
Die Arbeit beschäftigt sich intensiv mit der Implementierung von Wissensbilanzen in Organisationen und der Identifikation von Erfolgsfaktoren für deren Einführung.
Neben der Wissensbilanzierung werden auch moderne Managementansätze wie die Balanced Scorecard und das EFQM-Modell analysiert, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzuzeigen.
Das primäre Ziel ist es, Erfolgsfaktoren bei der Erstellung von Wissensbilanzen aus der Literatur zu analysieren und diese durch eine empirische Erhebung zu validieren, um einen praktischen Faktorenkatalog für Unternehmen zu erstellen.
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse zur Fundierung theoretischer Ansätze sowie eine qualitative empirische Befragung (Interviews) von drei Organisationen unterschiedlicher Branche und Größe.
Im Hauptteil werden verschiedene Wissensbilanz-Modelle (Dänemark, Europa, Deutschland, Österreich) reflektiert und anschließend die Erfolgsfaktoren für BSC, EFQM und Wissensbilanz detailliert dargestellt.
Zentrale Begriffe sind intellektuelles Kapital, Wissensbilanz, Erfolgsfaktoren, Implementierung, sowie die strategische Steuerung weicher Faktoren.
Die Arbeit betont, dass Instrumente wie die Balanced Scorecard nur in positiven Unternehmenskulturen erfolgreich sind, da bei schlechten Kulturen Widerstände und ineffiziente Kontrollmechanismen drohen.
Die IT wird primär als unterstützendes Tool zur Datenerhebung betrachtet; die Arbeit mahnt jedoch, dass sie keine strategische Denkarbeit ersetzen kann.
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