Fachbuch, 2019
60 Seiten
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Einleitung
2 Modeblogger
2.1 Social-Media-Marketing
2.2 Content-Marketing
2.3 Blog
2.4 Blogger
2.5 Instagram
3 Vertrauen & Glaubwürdigkeit
3.1 Vertrauen
3.2 Glaubwürdigkeit
3.3 Vertrauen & Glaubwürdigkeit von Bloggern
4 Theoretisches Zwischenfazit
5 Konzeption und Methode
5.1 Hypothesenbildung
5.2 Methodisches Vorgehen
5.3 Pretest
6 Ergebnisse
6.1 Untersuchung und Analyse der Hypothesen
6.2 Zusammenfassung der Ergebnisse
7 Fazit
8 Limitation und Forschungsausblick
Diese Arbeit untersucht, ob sich Modeblogger in einer Vertrauenskrise befinden und inwieweit ihre Glaubwürdigkeit aus der Sicht ihrer Follower beeinträchtigt ist. Durch eine quantitative Online-Befragung wird analysiert, wie Follower auf gesponserte Inhalte reagieren und welche Rolle Plattformen wie Instagram beim Vertrauensaufbau spielen.
2.1 Social-Media-Marketing
Der allgemeine Grundgedanke des Marketings ist es, dass sich das gesamte Unternehmen an den Bedürfnissen des Marktes orientiert und seine Strategien darauf ausrichtet. Durch eine hohe Wettbewerbsintensität und eine dynamische Entwicklung des Marktes, gewinnt das Marketing immer mehr an Bedeutung. Grundsätzlich lässt sich der Begriff Marketing als eine unternehmerische Denkhaltung beschreiben und ist somit nicht zu verwechseln mit einer Unternehmensfunktion, wie bspw. dem Personalmanagement. Es handelt sich vielmehr um ein Leitkonzept bzw. eine Unternehmensphilosophie, bei der sämtliche Tätigkeiten darauf abzielen kunden- und absatzmarktorientierte Unternehmensziele zu erreichen (vgl. Bruhn 2016: S. 13 f.).
Das Marketing bzw. die Bedeutung und auch die Denkhaltung des Marketings sind einem ständigen Wandel unterworfen. In den 2000er-Jahren zielte das Marketing vorwiegend auf die Beziehungen zu den Kunden ab. In dieser Phase, der sogenannten Beziehungsorientierung, war die Beziehungsführerschaft, sprich ein stabiles und systematisches Relationship-Marketing, Ziel aller Marketinganstrengungen. In der heutigen Phase steht die Netzwerkorientierung im Vordergrund, was vor allem durch die ständige Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologien verursacht wird. Gerade das Wachstum von sozialen Netzwerken spielt im Marketing eine immer bedeutendere Rolle. Dadurch, dass der Kunde die grenzenlose Informationsverbreitung und neue Kommunikationsmöglichkeiten nutzt, hat er in den vergangenen Jahren mehr Macht dazu gewonnen (vgl. Bruhn 2016: S. 15-18).
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung von Modebloggern als Meinungsführer und führt in die zentrale Forschungsfrage zur Vertrauenskrise ein.
2 Modeblogger: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen des Social-Media-Marketings, die Bedeutung von Blogs und die spezifische Rolle von Instagram als moderne Plattform.
3 Vertrauen & Glaubwürdigkeit: Hier werden theoretische Definitionen von Vertrauen und Glaubwürdigkeit hergeleitet und in den Kontext der Blogger-Follower-Beziehung gesetzt.
4 Theoretisches Zwischenfazit: Das Kapitel fasst die theoretischen Erkenntnisse zusammen und leitet zur praktischen Untersuchung über.
5 Konzeption und Methode: Dieses Kapitel erläutert das Forschungsdesign, die Hypothesenbildung sowie die Durchführung der quantitativen Online-Befragung.
6 Ergebnisse: Hier erfolgt die Auswertung und Analyse der gesammelten Daten im Hinblick auf die vier aufgestellten Hypothesen.
7 Fazit: Das Fazit beantwortet die zentrale Forschungsfrage und fasst die gewonnenen Erkenntnisse zur Glaubwürdigkeit von Modebloggern zusammen.
8 Limitation und Forschungsausblick: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Reflexion der gewählten Methode und gibt Anregungen für künftige Forschungsarbeiten.
Modeblogger, Glaubwürdigkeit, Vertrauenskrise, Instagram, Social-Media-Marketing, Influencer, Follower, Content-Marketing, Transparenz, Schleichwerbung, Kundenvertrauen, Online-Befragung, Kaufverhalten, Authentizität, Marketingkanal
Die Arbeit analysiert die aktuelle Vertrauenskrise von Modebloggern und untersucht, wie Follower deren Glaubwürdigkeit in sozialen Medien wahrnehmen.
Die Schwerpunkte liegen auf Social-Media-Marketing, der Rolle von Vertrauen in Online-Beziehungen, der Bedeutung von Transparenz bei gesponserten Inhalten sowie dem Einfluss von Bloggern auf das Kaufverhalten.
Das Ziel ist es zu beantworten, ob Modeblogger aus Sicht ihrer Follower noch als glaubwürdig gelten oder ob sie sich in einer Vertrauenskrise befinden.
Es wurde ein quantitativer Forschungsansatz in Form einer standardisierten Online-Befragung gewählt, um repräsentative Daten von 103 auswertbaren Teilnehmern zu gewinnen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung über Marketingbegriffe und Vertrauenskonzepte sowie einen empirischen Teil, in dem vier Hypothesen anhand der Umfragedaten geprüft werden.
Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Modeblogger, Glaubwürdigkeit, Instagram, Influencer-Marketing und Follower-Vertrauen beschreiben.
Instagram wird als die wichtigste Plattform identifiziert, auf der Modeblogger und Follower agieren, und gilt als zentraler Ort für den Aufbau von Vertrauen und Beziehungen.
Die Ergebnisse zeigen, dass man nicht pauschal von einer Vertrauenskrise sprechen kann, da das Konzept des Bloggens als Marketingkanal weiterhin erfolgreich ist, auch wenn das Vertrauen der Follower kein zentraler Treiber für Kaufentscheidungen ist.
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