Bachelorarbeit, 2018
179 Seiten, Note: 1,1
1 Einleitung
1.1 Motivation und Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
1.4 Projektmanagement
2 Grundlagen
2.1 Funktionsweise einer Android-App
2.2 iText-Bibliothek zur Generierung des Kündigungsschreibens
2.3 SQLite-Datenbanksystem
2.4 GUI
2.5 XML
2.6 Software-Usability
2.7 DIN EN ISO 9241
2.8 Think Aloud – lautes Denken
3 Methodik
3.1 Softwareentwicklung
3.1.1 Anforderungen an den Prototyp
3.1.2 Marktanalyse bzw. Analyse bestehender Lösungen
3.1.3 Systeme, die für die Entwicklung benötigt werden
3.1.4 Konzeption und Design
3.1.5 Roadmap
3.2 Software-Evaluation
3.2.1 Forschungsdesign
3.2.2 Klassifikation der Erhebungsmethoden
3.3 Umsetzung und Implementierung der Applikation
3.3.1 Die Klassen „Category“, „Contract“, „Partner“ und „User“
3.3.2 Klasse „DatabaseHelper“
3.3.3 Klasse „DatabaseAdapter“
3.3.4 Klasse „MainActivity“
3.3.5 Klasse „Home“
3.3.6 Die Klassen „PartnerInsert“, „CategoryInsert“, „UserInser“ und „ContractInsert“
3.3.7 Klasse „DatePickerFragment“
3.3.8 Die Klassen „PartnerChange“, „CategoryChange“, „UserChange“ und „ContractChange“
3.3.9 Die Klassen „CategoryList“, „PartnerList“, „UserList“ und „ContractList“
3.3.10 Klassen „CategoryListViewAdapter“, „PartnerListViewAdapter“, „UserListViewAdapter“ und „ContractListViewAdapter“
3.3.11 Die Klassen „PartnerSpinnerAdapter“ und „CategorySpinnerAdapter“
3.3.12 Die Klassen „InputDialogCategory“, „InputDialogPartner“ und „InputDialogPartner“
3.3.13 Klasse „ITextService“
3.4 Evaluation
3.4.1 Usability-Test
3.4.2 Kontrolle von Störvariablen
3.4.3 Vorbereitung der Prüfung
3.4.4 Durchführung der Untersuchung
3.4.5 Auswertung der Untersuchung
4 Ergebnisse der Arbeit
4.1 Ergebnisse der Entwicklung
4.2 Ergebnisse der quantitativen Evaluation
4.3 Ergebnisse der qualitativen Evaluation
5 Fazit
6 Anhang
6.1 Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK)
6.2 USE-Case-Diagramm
6.3 Aufgaben – Fragebogen
6.4 Quellcode
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung einer prototypischen Android-Applikation zur Optimierung der Vertragsverwaltung für Privatpersonen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht dabei, wie durch eine intuitive Applikationslösung der Verlust des Überblicks über Vertragsfristen vermieden und die Kündigung von Verträgen effizienter gestaltet werden kann.
1.1 Motivation und Problemstellung
Verträge und die mit ihnen einhergehenden Kosten stellen in Haushalten und Unternehmen einen entscheidenden Fixkostenbeitrag dar. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass für 41,0 Mill. private Haushalte sowie für rund 3,5 Mio. Unternehmen in Deutschland ein Vertragsmanagement unverzichtbar ist.
Das Thema der Vertragsverwaltung ist sehr komplex und stellt deshalb einige Verbraucher/ Verbraucherinnen vor eine Herausforderung. Gerade beim Versuch, sich einen Überblick über alle Verträge und deren Laufzeiten sowie über die jeweiligen Kündigungsfristen zu verschaffen, kommt es zu Schwierigkeiten. Durch den Verlust der Kontrolle kommt es häufig zu einer Überschreitung dieser Fristen.
Viele Unternehmen locken die Verbraucher/innen durch günstige Einstiegsangebote und definieren in ihren Verträgen gezielt eine Kündigungsfrist von bis zu 3 Monaten. Wird diese Kündigungsfrist überschritten, verlängert sich der Vertrag automatisch und die Konditionen ändern sich.– häufig zu Gunsten der Vertragsgeber/innen. Diese Methode findet sich in vielen Branchen, in denen längerfristige Verträge abgeschlossen werden, wie etwa bei Kfz- oder Rechtsschutz-Versicherungen sowie bei Mobilfunk-, Festnetz-, Strom- und Gasanbietern Anwendung. Über die Anzahl der Vertragsverlängerungen, die aufgrund eines Fristversäumnisses automatisch durch den Anbieter entstehen, gibt es keine Statistik.
Die Verbreitung von mobilen Endgeräten (2016: 43,05 Mio.) und die tägliche Nutzung von Anwendungen lassen die Schlussfolgerung zu, dass den Benutzern/ Benutzerinnen das richtige Tool fehlt, das sie in geeigneter Form in der Koordination der Tätigkeiten unterstützt.
1 Einleitung: Beschreibt die Relevanz der Vertragsverwaltung für Haushalte und Unternehmen sowie die Problematik von Fristversäumnissen bei automatischen Vertragsverlängerungen.
2 Grundlagen: Erläutert die technischen Voraussetzungen für Android-Applikationen, die Verwendung von iText zur PDF-Generierung sowie die Arbeitsweise von SQLite-Datenbanken.
3 Methodik: Detailliert den Softwareentwicklungsprozess, die Anforderungsanalyse, das Anwendungsdesign und die durchgeführte Usability-Evaluation.
4 Ergebnisse der Arbeit: Präsentiert den Anforderungsabgleich und die Ergebnisse der quantitativen sowie qualitativen Usability-Tests.
5 Fazit: Reflektiert das Erreichen der gesetzten Ziele und gibt einen Ausblick auf mögliche Weiterentwicklungen der Applikation.
6 Anhang: Enthält ergänzende Dokumentationen wie Prozessketten, Use-Case-Diagramme, den verwendeten Fragebogen und den vollständigen Quellcode.
Vertragsverwaltung, Android, App, SQLite, Kündigungsfristen, Software-Usability, DIN EN ISO 9241, Thinking-Aloud, Java, Prototyping, Fristenmanagement, PDF-Generierung, Mobile Anwendung, Softwareentwicklung, Benutzererfahrung.
Die Arbeit behandelt die Konzeption, Programmierung und Evaluation einer Android-Applikation, die Nutzern dabei hilft, ihre Verträge effizient zu verwalten und Fristen zur Kündigung einzuhalten.
Zentrale Themen sind die mobile Softwareentwicklung unter Android, das Design von relationalen Datenbanken, Software-Ergonomie sowie die Prüfung der Gebrauchstauglichkeit mittels Nutzertests.
Das primäre Ziel ist die Bereitstellung eines funktionstüchtigen Prototyps, der Vertragsdaten strukturiert erfasst, an Kündigungsfristen erinnert und Standard-Kündigungsschreiben als PDF generieren kann.
Es wird ein an den Design-Science-Ansatz angelehntes Vorgehen gewählt, welches durch eine Usability-Evaluation mit einem Thinking-Aloud-Test und einem standardisierten Fragebogen ergänzt wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, die methodische Vorgehensweise bei der Softwareentwicklung und die detaillierte Darstellung der Implementierung einzelner Klassen.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Vertragsverwaltung, Android-App, Usability-Test, SQL-Datenbank und Fristenmanagement beschreiben.
SQLite wurde gewählt, da es ein eingebettetes Datenbanksystem ist, das keine externen Server benötigt, direkt in die Android-Anwendung integriert werden kann und somit äußerst effizient in der lokalen Datenspeicherung ist.
Die Bewertung erfolgte anhand der sieben Gestaltungsgrundsätze der DIN EN ISO 9241 durch fünf Testnutzer, wobei qualitative Daten durch Beobachtung und quantitative Daten durch einen Fragebogen gewonnen wurden.
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