Examensarbeit, 2005
51 Seiten, Note: 1,0
Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Der Satz
2.2 Satzglieder
2.2.1 Subjekt
2.2.2 Prädikat
2.2.3 Akkusativ- und Dativobjekt
2.3 Bedeutung der Satzglieder im Grammatikunterricht
2.4 Werkstattunterricht
2.4.1 Grundzüge des Werkstattunterrichts
2.4.1.1 Wichtige Planungselemente des Werkstattunterrichts
2.4.1.2 Verschiedene Formen des Werkstattunterrichts
2.4.2 Begründung für einen Werkstattunterricht
2.4.3 Voraussetzungen für eine gelungene Arbeit im Werkstattunterricht
2.5 Satzglieder im Werkstattunterricht
2.6 Die Satzglieder- Werkstatt
3 Darstellung der Unterrichtseinheit
3.1 Lernausgangslage der Lerngruppe
3.2 Ziele der Unterrichtseinheit
3.3 Überlegungen zur Sache
3.4 Überlegungen zur Didaktik
3.4.1 Didaktische Begründungen zur Anzahl und Qualität der Angebote im Werkstattunterricht
3.4.2 Didaktische Begründungen zur Auswahl des Unterrichtsinhaltes
3.4.3 Didaktische Begründungen zu den verschiedenen Baustellen
3.5 Überlegungen zur Methode
3.5.1 Methodische Begründungen zum Aufbau und Ablauf der Werkstatt
3.5.2 Methodische Begründungen zu den Angeboten der verschiedenen Baustellen
3.6 Darstellung der Stunden innerhalb der Unterrichtseinheit „Satzglieder in der Satzbaustelle“
4 Durchführung der Unterrichtseinheit
4.1 Begründung der Auswahl der drei ausführlich dargestellten Stunden
4.2 Darstellung der 1. Stunde der Unterrichtseinheit
4.2.1 Ziele der Stunde
4.2.2 Hinweise zur Lerngruppe
4.2.3 Sachanalyse
4.2.4 Didaktische Überlegungen
4.2.5 Methodische Überlegungen
4.2.6 Verlaufsplanung
4.2.7 Reflexion
4.3 Darstellung der 8. Stunde der Unterrichtseinheit
4.3.1 Ziele der Stunde
4.3.2 Hinweise zur Lerngruppe
4.3.3 Sachanalyse
4.3.4 Didaktische Überlegungen
4.3.5 Methodische Überlegungen
4.3.6 Verlaufsplanung
4.3.7 Reflexion
4.4 Darstellung der 12. Stunde der Unterrichtseinheit
4.4.1 Ziele der Stunde
4.4.2 Hinweise zur Lerngruppe
4.4.3 Sachanalyse
4.4.4 Didaktische Überlegungen
4.4.5 Methodische Überlegungen
4.4.6 Verlaufsplanung
4.4.7 Reflexion
5 Reflexion über die gesamte Unterrichtseinheit
5.1 Reflexion über eine gelungene Auswahl der verschiedenen Angebote der Satzbaustelle
5.2 Reflexion über das Lern- und Arbeitsverhalten der Lerngruppe
5.3 Reflexion über die Fragestellung der Hausarbeit
5.4 Reflexion über meinen Lernzuwachs
6 Literaturverzeichnis
Die Arbeit untersucht, ob Grundschüler der 3. Klasse durch Werkstattunterricht zum Thema "Satzglieder" Lerninhalte aktiv und handelnd erschließen können, um ein Verständnis für grammatikalische Strukturen zu entwickeln. Ziel ist es, die trockene Grammatikvermittlung durch motivierende, selbstständige Lernangebote zu ersetzen.
2.1 Der Satz
Da das Erkennen eines Satzes die Grundlage darstellt, Satzglieder zu bestimmen, möchte ich mich zunächst der Definition eines Satzes zuwenden.
Jede(r) erwachsene Sprecher bzw. Sprecherin einer Sprache hat eine Vorstellung davon, was ein Satz ist. So werden als definierende Merkmale die Satzendzeichen, grammatikalische Vollständigkeit und der Sinn genannt, der durch den Satz vermittelt wird. In der Syntaxtheorie verursacht die Definition des Satzes aber Probleme, weil Sätze sehr unterschiedlich aussehen können. Allgemein kann man davon sprechen, dass der Satz eine sprachliche Einheit bezeichnet, die als abgeschlossen und bezüglich der grammatikalischen Struktur als vollständig gilt. Eine genauere Definition des Terminus „Satz“ hat sich aber bis heute nicht durchgesetzt. Man unterscheidet jedoch, ausgehend von der unterschiedlichen Bedeutung in der Kommunikation, zwischen Aussage-, Aufforderungs-, Ausrufe- und Fragesatz.
1 Einleitung: Die Autorin begründet ihr Vorhaben, das Thema "Satzglieder" motivierend und handlungsorientiert in einer 3. Klasse zu vermitteln, um negative Schulerfahrungen zu vermeiden.
2 Theoretische Grundlagen: Es werden der Satzbegriff, Satzglieder und die Methode des Werkstattunterrichts definiert und in den Kontext des Deutschunterrichts gestellt.
3 Darstellung der Unterrichtseinheit: Dieses Kapitel plant die konkrete "Satzbaustelle", inklusive Lernausgangslage, Lernzielen und didaktischer Begründungen der verschiedenen Baustellen.
4 Durchführung der Unterrichtseinheit: Die detaillierte Planung und Reflexion der drei ausgewählten Unterrichtsstunden (1., 8. und 12. Stunde) dokumentiert den Unterrichtsverlauf.
5 Reflexion über die gesamte Unterrichtseinheit: Eine abschließende Betrachtung bewertet den Erfolg der Unterrichtseinheit, das Arbeitsverhalten der Schüler und den eigenen Lernzuwachs der Autorin.
Satzglieder, Werkstattunterricht, Grundschule, Subjekt, Prädikat, Umstellprobe, Grammatikunterricht, Lernzuwachs, Satzbaustelle, Handlungsorientierung, Satz, Akkusativobjekt, Dativobjekt, Differenzierung.
Es geht um die Gestaltung eines handlungsorientierten Grammatikunterrichts zum Thema "Satzglieder" für eine 3. Klasse im Rahmen einer Lernwerkstatt.
Die zentralen Felder sind die Einführung in Satzglieder, die Arbeit mit Operatoren wie der Umstellprobe sowie die Anwendung des Werkstattunterrichts zur Förderung der Selbstständigkeit.
Ziel ist es, herauszufinden, ob Kinder durch eine aktive "Satzbaustelle" motiviert und handelnd Strukturen der deutschen Sprache entdecken und individuell festigen können.
Die Autorin nutzt den Werkstattunterricht als offene Unterrichtsform, ergänzt durch Infophasen, und führt begleitende Reflexionen zur Qualitätssicherung und Erfolgsmessung durch.
Der Hauptteil umfasst theoretische Grundlagen zur Grammatik und zum Werkstattkonzept sowie eine detaillierte Planung und Reflexion ausgewählter Unterrichtsstunden.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Satzglieder, Werkstattunterricht, Handlungsorientierung, Differenzierung und Grammatik in der Grundschule charakterisieren.
Das Haus dient als Metapher für den Kompetenzaufbau; korrekt gelöste Aufgaben ermöglichen den Erwerb von "Bausteinen", was den Lernfortschritt für die Kinder sichtbar und motivierend macht.
Sie dient am Ende der Einheit dazu, den erworbenen Wissensstand objektiv zu überprüfen und individuelle Förderbedarfe für die Schüler zu identifizieren.
Durch detaillierte Regelbesprechungen bei Gruppenspielen und die Wahl leistungsheterogener Gruppen wurde versucht, Streitigkeiten und Frustration aktiv vorzubeugen.
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