Bachelorarbeit, 2017
65 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
2 Neoklassische Finanzierungstheorie
2.1 Informationseffizienz auf Kapitalmärkten
2.1.1 Begriffsherkunft
2.1.2 Informationseffizienzgrade
2.2 Portfoliooptimierung nach Markowitz
2.2.1 Annahmen der modernen Portfoliotheorie
2.2.2 Das „effiziente Portfolio“
3 Überblick über die Fondsbranche
3.1 Einsatz von ETFs bei institutionellen Investoren
3.2 Anbieter von ETFs und Investmentfonds
3.3 Verwaltetes Vermögen von ETFs und Investmentfonds
4 Aktive vs. Passive ETFs
4.1 Managementarten und Begriffsherkunft
4.2 Funktionsweise und Innovation
4.2.1 Funktionsweise des Handels von ETFs
4.2.2 Die Innovation: Smart Beta ETFs
4.3 Eigenschaften von aktiven und passiven ETFs
4.3.1 Risikomanagement
4.3.2 Unterschiedliche Replikationen und Risiken
4.3.2.1 Pysische Replikation
4.3.2.2 Swap basierende Replikation
4.3.3 Kostenstruktur und Tracking Error
4.3.4 Rating
4.3.5 Regulierung
4.3.5.1 Überwachung
4.3.5.2 Gesetzliche Regelungen
5 ETFs im Kontext alternativer Investmentmöglichkeiten
5.1 Mutual Funds – offene Investmentfonds
5.1.1 Begriffsherkunft
5.1.2 Unterschiede zu ETFs
5.2 Alternative Investmentfonds
5.2.1 Begriffsherkunft
5.2.2 Unterschiede zu ETFs und Mutual Funds
6 Performancevergleich: passiver ETF vs. aktiv gemanagter Fonds
6.1 Überblick über den Forschungsstand
6.2 Vorstellung der herangezogenen Fonds
6.3 Analyse der Performance der ausgewählten Fonds
6.4 Zusammenfassung der Ergebnisse
7 Zusammenfassung, Fazit und Ausblick
Diese Bachelorarbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und die praktische Performance von aktiv verwalteten Investmentfonds im Vergleich zu passiven Exchange Traded Funds (ETFs). Ziel ist es, unter Anwendung finanzmarkttheoretischer Ansätze und einer Performanceanalyse der Forschungsfrage nachzugehen, ob passive ETFs eine bessere Performance aufweisen können als aktiv gemanagte Fonds.
4.2.1 Funktionsweise des Handels von ETFs
Der Handel von Exchange Traded Funds auf dem Primärmarkt findet mit Hilfe des sogenannten Creation- und Redemption-Prozesses statt, welcher in der folgenden Abbildung (Abb. 6) dargestellt wird.
Abbildung 6 verdeutlicht den Ablauf der Emittierung sowie des Verkaufs von Exchange Traded Funds am Markt, welcher auch Creation/Redemption-Prozess genannt wird. Der Emittent des ETFs ist dabei die Kapitalanlagegesellschaft, welche in diesem Prozess die Aufgaben hat, ETFs herauszugeben, zu konzipieren, Genehmigungen bei den Aufsichtsbehörden zu beantragen sowie die Übernahme des Fondsmanagements. Zu den Aufgaben des Fondsmanagements gehört es, den ausgewählten Index möglichst genau abzubilden. Dazu muss der ETF Manager den Markt genau beobachten und Veränderungen in der Indexzusammensetzung oder Gewichtung mit in den ETF einbinden. Die Verwaltung von Zins- und Dividendeneinnahmen gehört auch zu den Aufgaben des Fondsmanagers. Wie in Abbildung 6 zu sehen ist, stehen die Market Maker als Bindeglied zwischen der Kapitalgesellschaft und der Börse. Somit wird durch sie der Primär- mit dem Sekundärmarkt verbunden. Die Kapitalgesellschaft hat die Aufgabe, den Market Maker selbst zu wählen. Der Market Maker sichert die Liquidität des ETF Handels. Er ist verpflichtet, fortlaufend für den entsprechenden ETF verbindliche Geld- und Briefkurse zu erstellen. Dies gewährleistet, dass ein ständiger Kauf und Verkauf durch die Anleger möglich ist. Von der Kapitalgesellschaft und der zuständigen Börse wird der maximale Spread, welches die Differenz zwischen dem Ankauf- und Verkaufskurs darstellt, festgelegt. Somit sind eine hohe Liquidität und ein schneller Handel garantiert. Der Prozess der Ausgabe und der Rücknahme von ETFs zwischen dem Market Maker und der Kapitalgesellschaft wird als Creation und Redemption bezeichnet.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die wachsende Bedeutung von ETFs im Finanzmarkt dar und formuliert die zentrale Forschungsfrage hinsichtlich der Performance im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds.
2 Neoklassische Finanzierungstheorie: Das Kapitel erläutert theoretische Grundlagen wie die Informationseffizienz auf Kapitalmärkten und die moderne Portfoliotheorie nach Markowitz zur Herleitung effizienter Märkte.
3 Überblick über die Fondsbranche: Hier wird der aktuelle Stand und das Wachstum der Fondsbranche, insbesondere der Einsatz von ETFs durch institutionelle Investoren, analysiert.
4 Aktive vs. Passive ETFs: Das Kernkapitel differenziert zwischen den Managementstilen, erläutert die Handelsmechanismen, Innovationen wie Smart Beta und vergleicht Risiken, Kosten und Regulierung.
5 ETFs im Kontext alternativer Investmentmöglichkeiten: Dieses Kapitel grenzt ETFs von anderen Investmentklassen wie Mutual Funds und Alternative Investmentfonds ab.
6 Performancevergleich: passiver ETF vs. aktiv gemanagter Fonds: Auf Basis von Literaturrecherche und Datenanalysen wird die Wertentwicklung verschiedener Fondsmodelle über verschiedene Zeiträume verglichen.
7 Zusammenfassung, Fazit und Ausblick: Abschließend werden die Ergebnisse zusammengeführt und die Erkenntnis diskutiert, dass eine aktive Strategie das passive Pendant selten übertreffen kann.
Aktive ETFs, Passive ETFs, Performanceanalyse, Informationseffizienz, Portfoliotheorie, Smart Beta, Risikomanagement, Replikationsmethoden, Tracking Error, Kapitalanlagegesellschaft, Investmentfonds, Marktliquidität, Managementgebühren, Indexabbildung, Finanzmärkte
Die Arbeit analysiert die Unterschiede zwischen aktiven und passiven Anlagestrategien bei Investmentfonds, mit einem besonderen Fokus auf ETFs und deren Performance.
Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Grundlagen effizienter Märkte, die Funktionsweise von ETFs, Kostenstrukturen und ein empirischer Vergleich der Wertentwicklung gegenüber aktiv gemanagten Fonds.
Das Hauptziel ist die Klärung der Frage, ob passive ETFs eine bessere Performance aufweisen können als aktiv verwaltete Investmentfonds.
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse zu finanzwissenschaftlichen Theorien sowie eine datenbasierte Performanceanalyse mittels der BVI-Methode zur Untersuchung konkreter Fondsbeispiele.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Rahmenbedingungen, die Struktur der Fondsbranche, die technischen Details der Replikationsarten (physisch vs. synthetisch) sowie eine vergleichende Analyse der Performance über verschiedene Zeiträume.
Wichtige Schlagworte sind Performanceanalyse, Informationseffizienz, Smart Beta, Tracking Error, Risikomanagement und das aktive versus passive Fondsmanagement.
Smart Beta ETFs stellen eine innovative Nische dar, die versucht, durch regelbasierte Ansätze Vorteile beider Welten (aktiv und passiv) zu vereinen, um eine Outperformance gegenüber Standardindizes zu erzielen.
Der Market Maker dient als entscheidendes Bindeglied zwischen Primär- und Sekundärmarkt, indem er durch fortlaufende Geld- und Briefkurse die Liquidität und den schnellen Handel für Anleger sicherstellt.
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