Bachelorarbeit, 2018
77 Seiten, Note: 1,8
1. EINLEITUNG
2. THEORETISCHER HINTERGRUND
2.1 COPINGSTRATEGIEN
2.2 ZEITPERSPEKTIVE NACH ZIMBARDO
2.3 ZEITBEZOGENE COPINGSTRATEGIE
2.3.1 Die temporale Selbstdistanzierung
2.3.2 Die Gegenwartszentrierung
2.3.3 Alternative Szenarien 1: Idealisierte Zukunft oder Vergangenheit
2.3.4 Alternative Szenarien 2: Defensiver Pessimismus/Relativieren
2.4 PERSÖNLICHKEITSTYPEN NACH BIG FIVE
2.4.1 Definitionen von Persönlichkeit
2.4.2 Persönlichkeitstheorien
2.4.3 Typenansatz
2.4.4 Trait – Ansatz
2.4.5 Das Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit - Big Five
2.5 AKTUELLE FORSCHUNG
2.6 FRAGESTELLUNG
2.7 HYPOTHESEN
2.7.1 Hypothese 1
2.7.2 Hypothese 2
2.7.3 Hypothese 3
2.7.4 Hypothese 4
2.7.5 Hypothese 5
3 METHODE
3.1 STICHPROBE
3.2 EIN UND AUSSCHLUSSKRITIERIEN
3.3 ERHEBUNGSINSTRUMENTE
3.4 TEMPORAL COPING INVENTORY – TCI
3.5 BF 10 - BIG FIVE INVENTORY KURZVERSION
3.6 ZUSÄTZLICH ERHOBENE DATEN
3.7 DURCHFÜHRUNG
3.7.1 Generierung der Stichprobe und Datenerhebung
3.7.2 Untersuchungsdesign und angewandte statistische Verfahren
4 ERGEBNISSE
4.1 DESKRIPTIVE BEFUNDE
4.1.2 Temporal Coping Inventory (TCI)
4.1.3 Big Five Inventory ( BFI)
4.2 PSYCHOMETRISCHE QUALITÄT DER ITEMS VON TEMPORAL COPING INVENTORY (TCI)
4.3 HYPOTHESENPRÜFENDE STATISTIK
4.3.1 Hypothese 1
4.3.2 Hypothese 2
4.3.3 Hypothese 3
4.3.4 Hypothese 4
4.3.5 Hypothese 5
5. DISKUSSION
5.1 STICHPROBE
5.2 DEMOGRAFISCHE DATEN
5.3 MESSINSTRUMENTE
5.4 DURCHFÜHRUNG
5.5 INTERPRETATION DER HYPOTHESEN
5.6 FAZIT:
6 ZUSAMMENFASSUNG
Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Persönlichkeitstypen (Big Five) und den Wirkmechanismen der Zeitperspektive bei einer randomisierten Stichprobe mittels einer korrelativen Querschnittstudie, um zu klären, ob der Persönlichkeitstyp als Prädiktor für die angewendete temporale Copingstrategie dienen kann.
2.3.1 Die temporale Selbstdistanzierung
Die Betrachtung der Erfahrungen geschieht entweder aus der Ich Perspektive oder der Selbst distanzierten Perspektive. Bei den beiden unterschiedlichen Perspektiven unterscheidet sich der psychologischen Distanz zwischen dem Menschen und dem Objekt der Betrachtung. Während die Ich Perspektive mit einer niedrigen psychologischen Distanz einhergeht, geht es bei der selbst - distanzierte Perspektive um einer hohen psychologischen Distanz. Die Erzeugung der psychologischen Distanz kann räumlich, zeitlich, sozial und mittels Wahrscheinlichkeit erfolgen und umfasst einen erhöhten Grad an Abstraktion und der kognitiven Repräsentation. Daher ist es möglich, dass der psychologischer Distanz menschliches Erleben und Verhalten beeinflusst. Temporale Selbstdistanzierung bedeutet also, ein stressendes Ereignis aus zeitlicher Distanz zu betrachten, so dass Neubewertungen leichter möglich werden.
1. EINLEITUNG: Es wird die Relevanz von Stressbewältigung in der modernen Gesellschaft aufgezeigt und die Zeitperspektive nach Zimbardo als Bewältigungsstrategie eingeführt, wobei die Forschungsfrage nach dem Zusammenhang zwischen Persönlichkeitstypen und Wirkmechanismen der Zeitperspektive gestellt wird.
2. THEORETISCHER HINTERGRUND: Dieses Kapitel erläutert Copingstrategien, die Zeitperspektive sowie die Persönlichkeitstypen nach dem Big-Five-Modell und fasst den aktuellen Forschungsstand zusammen, um die Hypothesen der Arbeit zu begründen.
3 METHODE: Es wird das methodische Vorgehen beschrieben, einschließlich der Stichprobenbeschreibung, der eingesetzten Messinstrumente (TCI und BFI-10) sowie des Untersuchungsdesigns und der statistischen Analyseverfahren.
4 ERGEBNISSE: In diesem Abschnitt werden die deskriptiven Daten der Stichprobe präsentiert, die psychometrische Qualität des TCI bewertet und die Ergebnisse der Hypothesenprüfungen mittels Korrelations- und Regressionsanalysen dargestellt.
5. DISKUSSION: Hier werden die Ergebnisse kritisch interpretiert, in den Kontext bisheriger Forschung gesetzt, methodische Einschränkungen reflektiert und Empfehlungen für weiterführende Untersuchungen gegeben.
6 ZUSAMMENFASSUNG: Das letzte Kapitel bietet einen kompakten Überblick über die gesamte Arbeit, von der theoretischen Fundierung bis zu den empirischen Erkenntnissen und dem Fazit.
Zeitperspektive, Big Five, Copingstrategien, Neurotizismus, Extroversion, Gewissenhaftigkeit, Verträglichkeit, Offenheit für Erfahrungen, Temporale Selbstdistanzierung, Gegenwartszentrierung, Defensiver Pessimismus, Relativierung, Stressbewältigung, Korrelative Querschnittstudie, TCI.
Die Arbeit untersucht, wie unterschiedliche Persönlichkeitstypen (nach dem Big-Five-Modell) mit spezifischen Wirkmechanismen der Zeitperspektive bei der Stressbewältigung zusammenhängen.
Die zentralen Felder sind die Psychologie der Persönlichkeit, die Coping-Forschung und das Konstrukt der Zeitperspektive, insbesondere deren Anwendung als Bewältigungsstrategie bei kritischen Lebensereignissen.
Die Forschungsfrage lautet, ob ein Zusammenhang zwischen den fünf Persönlichkeitstypen und den Wirkmechanismen der Zeitperspektive besteht und ob man anhand des Persönlichkeitstyps die bevorzugte temporale Copingstrategie vorhersagen kann.
Es wurde eine korrelative Querschnittstudie mit 68 Probanden durchgeführt. Zur Datenerhebung dienten Fragebögen (TCI und BFI-10), zur Auswertung wurden Korrelations- und Regressionsanalysen mittels SPSS verwendet.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der Variablen, die methodische Beschreibung der empirischen Untersuchung, die statistische Ergebnisdarstellung und eine tiefgehende Diskussion der Befunde im Hinblick auf die aufgestellten Hypothesen.
Wichtige Begriffe sind Zeitperspektive (Zimbardo), Big Five Persönlichkeitsmodell, TCI (Temporal Coping Inventory), Coping, Stressbewältigung und psychometrische Reliabilität.
Die Arbeit fokussiert spezifisch auf das von Morgenroth entwickelte TCI-Modell, das die Wirkmechanismen der Zeitperspektive als kognitive Copingstrategie bei Stress untersucht, anstatt nur die allgemeine zeitliche Ausrichtung zu betrachten.
Offenheit für Erfahrungen erwies sich als der einzige Faktor mit signifikanten Einflüssen auf bestimmte TCI-Skalen, insbesondere zeigte sich ein hochsignifikanter Zusammenhang zwischen Offenheit und Relativierung.
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