Fachbuch, 2019
77 Seiten
1 Einleitung
1.1 Hinführung zur Thematik
1.2 Zielformulierung und Forschungsfrage
1.3 Methodisches Vorgehen
2 Definition der Schlüsselbegriffe
2.1 Gesundheit Definition
2.2 Gesundheitskompetenz Definition
2.3 Gesundheitsförderung
2.4 Prävention
3 Aktueller Stand in Deutschland
3.1 Aktueller Stand der Gesundheitskompetenz in Deutschland
3.2 Aktueller Stand der Gesundheitsförderung in Deutschland
3.3 Patientenorientierung
3.4 Epidemiologie
3.5 Gesundheitsmarketing
3.6 Gesundheitskampagnen
4 Leitfaden zur Förderung der Gesundheitskompetenz
4.1 Der Nationale Aktionsplan Gesundheitskompetenz
4.2 Bedeutung der Gesundheitskompetenz im Ausland
4.3 Electronic Health und Informationsorientierung
5 Schlussbetrachtung
5.1 Zusammenfassung
5.2 Kritische Reflexion des Nationalen Aktionsplans Gesundheitskompetenz
5.3 Beantwortung der Forschungsfrage
5.4 Erfolgsfaktoren und Handlungsempfehlung
Die Bachelorarbeit untersucht, inwieweit der Nationale Aktionsplan Gesundheitskompetenz als Instrument zur Verbesserung der Gesundheitskompetenz in Deutschland geeignet ist, und analysiert hierfür den aktuellen Stand sowie relevante Einflussfaktoren wie Patientenorientierung und E-Health.
2.1 Gesundheit Definition
Die am weitesten verbreitete Definition von Gesundheit wurde Weltgesundheitsorganisation (WHO) geschaffen und beschreibt Gesundheit als einen Zustand des vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur allein durch das Fehlen von Krankheit und Gebrechen. „Health is a state of complete physical, mental and social well-being and not merely the absence of disease or infirmity.“ (WHO 1946, 1).
Diese Definition von Gesundheit ist sehr weitreichend, da sie sowohl die physische, die psychische, als auch die soziale Dimension umfasst. Das Ziel des völligen Wohlbefindens ist gültig für alle Menschen (vgl. Bandelow 2005, S. 184). Der Sozialwissenschaftlicher Klaus Hurrelmann beschreibt Gesundheit als einen Zustand des objektiven und subjektiven Befindens einer Person, der vorhanden ist, wenn die Person sich in den physischen, psychischen und sozialen Aspekten ihrer Entwicklung im Einklang befindet (vgl. Willig 2013a). Die Gesundheit ist ein nicht selbstverständliches Gleichgewicht von Risiko- und Schutzfaktoren. Gelingt das Gleichgewicht, kann dem Leben Sinn und Freude abgewonnen werden. Es ist eine bedeutet produktive Entfaltung der individuellen Fähigkeiten und Potenziale (vgl. Willig 2013b).
1 Einleitung: Die Einleitung stellt die Problematik der Gesundheitskompetenz dar, formuliert die Forschungsfrage bezüglich des Nationalen Aktionsplans und erläutert das methodische Vorgehen der Arbeit.
2 Definition der Schlüsselbegriffe: In diesem Kapitel werden grundlegende Termini wie Gesundheit, Gesundheitskompetenz, Gesundheitsförderung und Prävention definiert und theoretisch eingeordnet.
3 Aktueller Stand in Deutschland: Es wird der Status quo der Gesundheitskompetenz und Gesundheitsförderung in Deutschland analysiert, ergänzt durch Themen wie Patientenorientierung, Epidemiologie, Gesundheitsmarketing und Kampagnen.
4 Leitfaden zur Förderung der Gesundheitskompetenz: Dieses Kapitel erläutert den Nationalen Aktionsplan Gesundheitskompetenz, beleuchtet internationale Beispiele und thematisiert die Rolle von Electronic Health.
5 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, reflektiert den Aktionsplan kritisch, beantwortet die Forschungsfrage und leitet Handlungsempfehlungen ab.
Gesundheitskompetenz, Health Literacy, Nationaler Aktionsplan, Gesundheitsförderung, Prävention, Patientenorientierung, E-Health, Gesundheitsmarketing, Gesundheitskampagnen, Versorgung, Selbstbefähigung, Empowerment, Chronische Erkrankungen, Versorgungsqualität, Digitale Gesundheit.
Die Arbeit untersucht die Bedeutung der Gesundheitskompetenz in Deutschland und bewertet, ob der Nationale Aktionsplan Gesundheitskompetenz eine geeignete Strategie zur Verbesserung dieses Kompetenzniveaus darstellt.
Zentrale Themen sind die Definition und Erfassung von Gesundheitskompetenz, Präventionsstrategien, die Rolle der Patientenorientierung im Arzt-Patienten-Kontakt, Gesundheitsmarketing sowie der Einsatz digitaler Technologien (E-Health).
Die Forschungsfrage lautet: „Kann der Nationale Aktionsplan die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung verbessern?“
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, welche bestehende Studien (wie den Health Literacy Survey Germany) und gesundheitspolitische Konzepte kritisch aufbereitet und reflektiert.
Im Hauptteil werden zunächst theoretische Grundlagen gelegt, gefolgt von einer Analyse des aktuellen Stands in Deutschland und der detaillierten Untersuchung des Nationalen Aktionsplans sowie internationaler Lösungsansätze.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Gesundheitskompetenz, Patientenorientierung, E-Health, Prävention und Empowerment charakterisiert.
E-Health wird als bedeutende Chance zur Informationsvermittlung und Optimierung der Versorgung eingestuft, wobei technische Hürden, Usability-Probleme und langsame Implementierungsprozesse kritisch betrachtet werden.
Die Kritik fokussiert sich auf die mangelnde Konkretisierung der Ziele, fehlende Priorisierungen der Handlungsfelder, unklare Finanzierungsstrukturen und das Fehlen verbindlicher Umsetzungszeiträume.
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