Masterarbeit, 2018
106 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Definitionen und allgemeine Grundlagen
2.1 Definition von Gesundheit
2.2 Definition von Übergewicht
2.3 Definition einer „Guten gesunden Schule“
2.4 Verantwortung der Schulen in Bezug auf Gesundheit
3 Ist-Zustand der schulischen Gesundheitsförderung in Deutschland
3.1 Aktuelle Befunde zur Gesundheit von Schülerinnen und Schülern
3.2 Stand der schulischen Gesundheitsförderung in Deutschland
3.3 Zwischenfazit: Schwachstellen und Handlungsbedarfe
4 Praxisfälle: Existierende Konzepte einer „Guten gesunden Schule“
4.1 Interview mit Fachpersonal des Erzbischöflichen Ursulinengymnasiums Köln
4.2 Interview mit Fachpersonal der Bertold-Brecht-Gesamtschule Bonn
4.3 Exkurs: Interview mit Fachpersonal der Mensa und des Schulcaterings des Studierendenwerks Bielefeld
5 Vorschlag für ein Konzept einer „Guten gesunden Schule“
5.1 Ableitung eines Soll-Zustands
5.2 Erforderliche Maßnahmen zur Erreichung des Soll-Zustands
5.2.1 Etablierung einer ausgewogenen Schulverpflegung
5.2.1.1 Grundlagen der Schulverpflegung
5.2.1.2 Ziele und mögliche Effekte von Schulverpflegung auf Schülerinnen und Schüler
5.2.1.3 Anforderungen an eine erfolgreiche Schulverpflegung
5.2.1.4 Umsetzungsmöglichkeiten im Rahmen von Schulverpflegung
5.2.1.5 Mögliche Herausforderungen
5.2.2 Etablierung einer erfolgreichen schulischen Bewegungsförderung
5.2.2.1 Grundlagen der schulischen Bewegungsförderung
5.2.2.2 Ziele und mögliche Effekte schulischer Bewegungsförderung auf Schülerinnen und Schüler
5.2.2.3 Anforderungen an schulische Bewegungsförderung
5.2.2.4 Umsetzungsmöglichkeiten im Rahmen einer schulischen Bewegungsförderung
5.2.2.5 Mögliche Herausforderungen
5.2.3 Weitere mögliche Maßnahmen zur Prävention von Übergewicht
6 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Masterarbeit untersucht, wie eine „Gute gesunde Schule“ negativen gesundheitlichen Trends wie Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen entgegenwirken kann. Ziel ist es, Anforderungen und praktische Umsetzungsmöglichkeiten zu identifizieren, um Gesundheitsförderung nachhaltig in den Schulalltag zu integrieren.
2.1 Definition von Gesundheit
Eine einheitliche Definition des Gesundheitsbegriffs ist in der Literatur nicht existent (SUTER 2017; DÜR 2011). Nach der WHO ist Gesundheit der Zustand körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens und nicht lediglich die Abwesenheit von Krankheit. Zudem wird angemerkt, dass die Bereitstellung medizinischen, psychologischen und ähnlichen gesundheitsrelevanten Wissens für alle Menschen zum vollständigen Erreichen von Gesundheit essentiell ist (WORLD HEALTH ORGANIZATION 2014).
Der von der WHO definierte Gesundheitsbegriff lässt sich mit dem Konzept der Salutogenese nach Antonovsky (1997) erweitern. Gesundheit wird hier als Kontinuum verstanden, an dessen einem Ende sich die „vollständige Gesundheit“ und am anderen Ende die „vollständige Krankheit“ befindet. Das Konzept besagt, dass jeder Mensch die eigene Gesundheit durch aktive Beiträge selbst verändern kann. Zusätzlich haben soziale Strukturen eine großen Einfluss auf die Gesundheit. Antonovsky spricht innerhalb seines Konzepts der Salutogenese von einem „sense of coherence“ (SOC), welcher die Fähigkeit der Wahrnehmung der äußeren und inneren Einflussfaktoren sowie die strukturierte Bewältigung von Problemen beschreibt.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Prävalenz von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen und leitet daraus den Handlungsbedarf für Schulen ab, Gesundheitsförderung als Teil der Schulentwicklung zu etablieren.
2 Definitionen und allgemeine Grundlagen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Gesundheit, Übergewicht und die „Gute gesunde Schule“ und erläutert die Rolle sowie Verantwortung der Institution Schule im gesundheitlichen Kontext.
3 Ist-Zustand der schulischen Gesundheitsförderung in Deutschland: Es werden aktuelle Daten zur Schülergesundheit dargelegt und der Status quo der Gesundheitsförderung an deutschen Schulen analysiert, wobei strukturelle Schwachstellen und dringender Handlungsbedarf aufgezeigt werden.
4 Praxisfälle: Existierende Konzepte einer „Guten gesunden Schule“: Basierend auf Experteninterviews an beispielhaften Schulen werden Erfolgsfaktoren und Herausforderungen bei der praktischen Umsetzung von Gesundheitskonzepten in den Bereichen Verpflegung und Bewegung dargestellt.
5 Vorschlag für ein Konzept einer „Guten gesunden Schule“: Dieses Hauptkapitel leitet einen Soll-Zustand ab und entwickelt detaillierte Maßnahmen für Schulverpflegung, Bewegungsförderung und weitere Präventionsansätze, ergänzt durch Modelle wie den PDCA-Zyklus.
6 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer dauerhaften, systemischen Integration von Gesundheitsförderung in den Schulalltag sowie einer staatlichen Unterstützung.
Gute gesunde Schule, Übergewicht, Adipositas, Gesundheitsförderung, Schulverpflegung, Bewegungsförderung, Prävention, Schulentwicklung, DGE-Qualitätsstandard, Schülergesundheit, Gesundheitskompetenz, Health Literacy, Bewegung im Unterricht, Ernährungserziehung
Die Arbeit untersucht, wie Schulen durch ein Konzept der „Guten gesunden Schule“ negativen gesundheitlichen Entwicklungen bei Kindern, insbesondere Übergewicht, entgegenwirken können.
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der Gestaltung einer ausgewogenen Schulverpflegung sowie der systematischen Förderung von Bewegung im Schulalltag.
Ziel ist es, Anforderungen an eine gesundheitsfördernde Schule zu definieren und konkrete, umsetzbare Konzepte für die Schulpraxis zu entwickeln, um Übergewicht effektiv vorzubeugen.
Neben einer Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung wurden Experteninterviews mit Fachpersonal an beispielhaften Schulen geführt, um praxisnahe Erkenntnisse für die Maßnahmenplanung zu gewinnen.
Der Hauptteil analysiert den Ist-Zustand der deutschen Schullandschaft, wertet Praxisbeispiele aus und erarbeitet einen Soll-Zustand inklusive konkreter Handlungsanleitungen für Verpflegung und Bewegungsangebote.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie „Gute gesunde Schule“, „Übergewichtsprävention“, „Schulverpflegung“, „Bewegungsförderung“ und „Schulentwicklung“ charakterisieren.
Die Verfasserin wählte diesen Fokus aufgrund der weltweit alarmierenden Zunahme von Übergewicht und dessen negativen Auswirkungen auf die Gesundheit, den Bildungsstand und die Lebensqualität der Kinder.
Die Arbeit betont, dass die aktive Einbindung der Schülerinnen und Schüler in Entscheidungsprozesse – etwa bei der Mensaplanung – essenziell für die Akzeptanz und den Erfolg gesundheitsfördernder Maßnahmen ist.
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