Masterarbeit, 2013
84 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1. Ausgangssituation
1.2. Projektidee und thematische Eingrenzung
1.3. Motivation und Zielsetzung
1.4. Aufbau der Arbeit
2. Grundlagen und Stand der Forschung
2.1. Geschichte der Brennstoffzelle
2.2. Aufbau und Komponenten
2.3. Funktionsprinzip und chemische Reaktionen
2.4. Brennstoffzellentypen und elektrische Wirkungsgrade
2.4.1. Protonenaustauschmembran-Brennstoffzelle (PEMFC)
2.4.2. Festoxid-Brennstoffzelle (SOFC)
3. Entwicklung und Umsetzung eines parallelen SOFC-Stacks
3.1. Besonderheiten beim Betrieb einer SOFC
3.1.1. Prinzipielle Funktionsweise
3.1.2. Hauptkomponenten
3.1.2.1. Elektrolyt
3.1.2.2. Anode
3.1.2.3. Kathode
3.1.2.4. Interkonnektor
3.1.3. Schutz- und Isolationsschichten
3.1.4. Sonstige Komponenten
3.2. Fertigungsgerechte Gestaltung einer Doppelzellen-Einheit
3.2.1. Auswirkungen auf die Konstruktion
3.2.2. Prozessspezifischer Werkstoffeinsatz
3.2.2.1. Materialauswahl für Hauptkomponenten
3.2.2.2. Materialauswahl zum Verspannen und Abdichten des Stacks
4. Konstruktion eines SOFC-Stacks mit paralleler Systemarchitektur
4.1. Löttechnik
4.2. Fertigungsgerechte Konstruktion und Montierbarkeit
4.3. Diskussion verschiedener Interkonnektorstrukturen
4.4. Auswahl und Detaillierung der Vorzugslösungen
4.4.1. Konstruktive Umsetzung mit „Autodesk Inventor“
4.4.2. Strömungsverteilung und Flowfield-Design
4.4.2.1. CFD-Simulationen
4.4.2.2. Anpassung an optimierte Fluiddynamik
5. Zusammenfassung und Ausblick
5.1. Zusammenfassung und Bewertung der Ergebnisse
5.2. Schlussfolgerungen und Ausblicke
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung und konstruktive Umsetzung eines SOFC-Stack-Designs mit paralleler Systemarchitektur, um durch diesen Aufbau die Degradation der Einzelzellen zu minimieren und eine kostengünstige, fertigungsgerechte Architektur zu etablieren. Die Forschungsfrage fokussiert sich dabei auf die Realisierbarkeit einer parallelen Anordnung unter Verwendung keramischer Werkstoffe und metallischer Fügeverfahren.
4.2. Fertigungsgerechte Konstruktion und Montierbarkeit
Einen wichtigen Aspekt stellt die Beurteilung der fertigungstechnischen Umsetzbarkeit der untersuchten Flowfield- beziehungsweise Strömungsgeometrien dar. Hierzu ist deren fertigungstechnologische Optimierung ebenfalls Bestandteil der vorliegenden Arbeit. Das damit verbundene Hauptziel der Konstruktion besteht in der Erarbeitung homogener Stack-, das heißt Gasverteilerstrukturen, die einerseits zu einer Entschärfung kritischer Spannungszustände führen und andererseits eine vom Kostenaufwand her überschaubare Fertigung ermöglichen.
Wie in diesem Kapitel einleitend bereits erwähnt geschieht die Konstruktion des Keramikrahmens und insbesondere der (Blechteile für die) Bipolarplatten in kontinuierlicher Zusammenarbeit und Rücksprache mit den Industriepartnern, um überprüfen zu können, inwiefern die entwickelten Geometrien und Interkonnektorstrukturen fertigungstechnisch realisierbar sind oder ob eventuelle Verbesserungsvorschläge beispielsweise für das Tiefziehen beziehungsweise Hydroforming (der Bleche) existieren.
Prinzipiell ist auf eine spätere (einfache) Montierbarkeit des Stacks zu achten sowie insgesamt die Zugänglichkeit zu wartungsintensiven Komponenten der Anlage zu sichern. Dies macht vor allem geringe Fertigungstoleranzen erforderlich. Beim Fügen der MEA mit dem (keramischen) Rahmen ist eine Anpassung der TEC-Werte von besonderer Wichtigkeit (vgl. Abschnitt 3.2.2.1). Bei stark differierenden Koeffizienten kann es zu einer Aufwölbung der MEA kommen, welche während des Lötvorgangs unter Umständen noch zu beherrschen ist, jedoch bei der späteren Montage der einzelnen Doppelzellen zu einem Stack in den meisten Fällen zu Komplikationen führt, [Dör10].
Werkstoffauswahl, Flowfield-Design und Wahl der Fertigungstechnik müssen bei der Auslegung des Stacks grundsätzlich im Zusammenspiel erfolgen, sodass schließlich Interkonnektoren entwickelt werden können, die nicht nur die verfahrenstechnischen Kriterien erfüllen, sondern auch den monetären Anforderungen für eine wirtschaftliche SOFC-Technologie entsprechen; dies setzt mitunter eine einfache und schnelle Stack-Montage voraus, [Her05].
1. Einleitung: Beschreibt die Bedeutung der SOFC-Technologie, identifiziert die Probleme konventioneller serieller Verschaltungen und definiert die Zielsetzung der parallelen Stack-Architektur.
2. Grundlagen und Stand der Forschung: Erläutert die Geschichte und das Funktionsprinzip der Brennstoffzelle sowie die spezifischen Eigenschaften verschiedener Zelltypen mit Fokus auf der SOFC.
3. Entwicklung und Umsetzung eines parallelen SOFC-Stacks: Detailliert die Hauptkomponenten, deren Materialauswahl unter thermomechanischen Aspekten und die Anforderungen an eine fertigungsgerechte Konstruktion der Doppelzellen-Einheit.
4. Konstruktion eines SOFC-Stacks mit paralleler Systemarchitektur: Dokumentiert die konstruktive Gestaltung, die angewandten Löt- und Schweißtechniken sowie die iterative Optimierung der Interkonnektorgeometrien mittels CFD-Simulationen.
5. Zusammenfassung und Ausblick: Resümiert die Projektergebnisse, bewertet die Material- und Konstruktionsentscheidungen kritisch und skizziert künftige Forschungsbedarfe.
Festoxid-Brennstoffzelle, SOFC, parallele Systemarchitektur, Stack-Konstruktion, Interkonnektor, Flowfield-Design, Reactive-Air-Brazing, keramische Komponenten, CFD-Simulation, Hydroforming, Doppelzellen-Einheit, Materialauswahl, thermomechanische Spannungen, Wirkungsgrad, Energietechnik.
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und konstruktiven Umsetzung eines SOFC-Stacks, der im Gegensatz zu herkömmlichen seriellen Systemen eine parallele Systemarchitektur aufweist, um die Ausfallsicherheit zu erhöhen und Degradation zu minimieren.
Die Arbeit behandelt die Materialauswahl für Hochtemperatur-Brennstoffzellen, die konstruktive Gestaltung von Interkonnektoren, die Anwendung metallischer Fügeverfahren und die strömungstechnische Optimierung mittels CFD-Simulationen.
Das Ziel ist die Entwicklung eines fertigungsgerechten SOFC-Stack-Designs aus parallel verschalteten Doppelzellen, das eine einfache Diagnose sowie eine kostengünstige und langzeitstabile Betriebsweise ermöglicht.
Neben einer umfangreichen Literatur- und Patentrecherche werden zur konstruktiven Entwicklung und Validierung 3D-CAD-Modelle (Autodesk Inventor) erstellt und durch numerische Strömungsmechanik-Simulationen (CFD) hinsichtlich ihres strömungstechnischen Verhaltens optimiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der SOFC, die detaillierte Materialauswahl für Hauptkomponenten und Dichtungen sowie die praktische Konstruktion des parallelen Stacks mit Fokus auf Interkonnektorstrukturen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie SOFC, parallele Systemarchitektur, Interkonnektor, Hydroforming, keramische Rahmen, Reactive-Air-Brazing und Strömungssimulation geprägt.
Die Parallelschaltung ermöglicht eine Einzelzellüberwachung, eine einfachere Abdichtung mittels metallischer Lotprozesse statt Glaslot sowie eine höhere Ausfallsicherheit, da bei Ausfall einer Zelle nicht das Gesamtsystem unbrauchbar wird.
Die Simulationen dienen dazu, die Strömungsverteilung im Flowfield zu homogenisieren und Druckverluste zu minimieren, um damit die Effizienz der Brennstoffzelle bereits im Konstruktionsstadium zu optimieren.
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