Fachbuch, 2019
60 Seiten
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Motivation, Ziele und Aufbau der Arbeit
2 Transhumanismus
2.1 Begriffsklärung
3 Künstliche Intelligenz in der Medizin
3.1 Technologie in einer alternden Bevölkerung
3.2 Medizintechnik
3.3 Roboter in Krankenhäusern und Altenheimen
4 Politische und rechtliche Betrachtung
4.1 Ethische Berücksichtigung
4.2 Verwaltung von gesundheitsbezogenen Daten
5 Auswirkungen auf das Gesundheitswesen
5.1 Veränderungen durch Technik und künstliche Intelligenz
5.2 Wachstumsgrenzen
6 Allgemeine und spezielle Erkenntnisse
7 Evaluation und Fazit
Die Arbeit untersucht die Implikationen des Transhumanismus und der fortschreitenden Digitalisierung auf das deutsche Gesundheitssystem unter besonderer Berücksichtigung des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels in der Pflege.
3.3 Roboter in Krankenhäusern und Altenheimen
In zahlreichen Entwicklungsländern und Industrienationen altert die Bevölkerung rasch. In USA, China und in Deutschland werden die Senioren länger leben und daher eine Unterstützung im gesundheitlichen Bereich brauchen. Wenn aufgrund der niedrigen Geburtenjahrgänge nicht ausreichend medizinisches und pflegerisches Fachpersonal ausgebildet wird, kommt es zu einer noch stärkeren Ausprägung des Fachkräftemangels aufgrund der demografischen Schieflage, die der Robotik und der künstlichen Intelligenz eine große Chance beschert. In Japan fehlen bereits heute in der Altenpflege mindestens 700.000 Arbeitnehmer (vgl. Ford 2016: 189). In Deutschland gibt es bereits technische Assistenzsysteme in Krankenhäusern und Altenheimen. Serviceroboter unterstützen bei mühsamen Tätigkeiten und helfen Kranken und Alten selbstbestimmt und unabhängig zu leben.
In Tübingen wurde ein Zentrum für künstliche Intelligenz eröffnet. Dort gibt es ein Trainingsgelände, auf dem Roboter trainieren. Eine Sensation ist der 4D-Scanner, der den gesamten Körper in Raum und Zeit aufnehmen kann. Aus diesen Aufnahmen kann eine dreidimensionale virtuelle Gestalt entstehen, als Stellvertreter des Menschen (vgl. Süddeutsche Zeitung 2017).
In USA arbeiten Roboter bereits als Anwälte im Fachbereich Insolvenzrecht. Ross, heißt die intelligente Maschine, die eine Milliarde Dokumente durchsucht, um in hoher Geschwindigkeit die Antwort zu liefern. In ein paar US-Kanzleien ist er bereits im Einsatz. Er wurde von IBM entwickelt und nach dem früheren IBM-Chef Watson benannt. Watson ist als eine riesige Datenbank bekannt, die stets dazulernt und nichts vergisst. Der Mensch kann hier nicht mithalten (vgl. Der Spiegel 36/2016: 10). Diese Datenbanken sind auch bereits in amerikanischen Kliniken vertreten. „Anfang des Jahres eröffnete in San Francisco eine Arztpraxis, die sich von der Konkurrenz nicht nur mit moderner Ausstattung abhebt, sondern auch durch ein innovatives Abo-Modell, bei dem ein Fixbetrag den unlimitierten Zugang zu den Ressourcen der Praxis ermöglicht“ (Trends der Zukunft 2017).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in den gesellschaftlichen Wandel durch Digitalisierung ein und umreißt die Problemstellung des Fachkräftemangels sowie die Ziele der Bachelorarbeit.
2 Transhumanismus: Dieses Kapitel definiert den Transhumanismus als Denkrichtung, welche die Grenzen menschlicher Möglichkeiten durch technologische Verfahren erweitern will, und beleuchtet die damit verbundene Denkweise.
3 Künstliche Intelligenz in der Medizin: Das Kapitel erläutert die technologische Entwicklung der letzten Jahrzehnte und den spezifischen Einsatz von KI und Robotik in der Pflege sowie im Gesundheitswesen.
4 Politische und rechtliche Betrachtung: Hier werden die regulatorischen Erfordernisse sowie ethische Grundhaltungen bei der Einführung von KI und der Verwaltung sensibler Gesundheitsdaten diskutiert.
5 Auswirkungen auf das Gesundheitswesen: Dieses Kapitel analysiert die konkreten Folgen digitaler Technik auf den Arbeitsmarkt sowie die Grenzen des Wachstums vor dem Hintergrund des demografischen Wandels.
6 Allgemeine und spezielle Erkenntnisse: Hier werden die Kernergebnisse hinsichtlich der sozialen Ungleichheit und der Notwendigkeit einer werteorientierten Steuerung technologischer Entwicklungen zusammengeführt.
7 Evaluation und Fazit: Das abschließende Kapitel bewertet die Implementierungsmöglichkeiten von Technik in der Pflege und fordert einen reflektierten, ethisch begleiteten Einsatz zur Unterstützung des Menschen.
Transhumanismus, Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, Fachkräftemangel, Pflegerobotik, Ethik, Medizintechnik, Big Data, Selbstbestimmung, Gesundheitswesen, Soziale Ungleichheit, Robotik, Arbeit 4.0, Datenschutz, Demografischer Wandel
Die Arbeit befasst sich mit der Transformation des Gesundheitswesens durch den Transhumanismus und die fortschreitende Digitalisierung, insbesondere im Hinblick auf die Pflege.
Die zentralen Themen umfassen den Einsatz von KI und Robotern, die Bewältigung des Fachkräftemangels, ethische Fragestellungen und die rechtliche Einordnung neuer Technologien.
Ziel ist es, das neue globale Zeitalter im Gesundheitswesen darzustellen und dabei Chancen und Risiken bezüglich politischer, ethischer und pflegerischer Aspekte aufzuzeigen.
Es handelt sich um eine literaturgestützte Arbeit, die Daten, Studien und Fachliteratur auswertet, um den Stand der Technik und die soziologischen Folgen zu analysieren.
Der Hauptteil behandelt die technologischen Grundlagen, den Einsatz von KI in der Medizin, die politische sowie rechtliche Regulierung und die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft.
Schlüsselwörter sind unter anderem Transhumanismus, Künstliche Intelligenz, Pflegerobotik, Fachkräftemangel, Ethik und digitale Transformation.
Der Fachkräftemangel dient als treibender Faktor und Begründung für die Notwendigkeit, technologische Lösungen und Roboter in der Pflege zu implementieren.
Die Autorin weist darauf hin, dass neue Technologien die Schere zwischen Arm und Reich vergrößern könnten, wenn der Zugang zu diesen Innovationen nur einkommensstarken Gruppen vorbehalten bleibt.
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