Bachelorarbeit, 2015
88 Seiten, Note: 1,2
1. Einleitung
1.1 Motivation und Problemstellung
1.2 Forschungsfrage und Forschungsziel
1.3 Methodik und Aufbau der Arbeit
2. Startup
2.1 Strukturkriterien
2.2 Qualitätskriterium
2.3 Semi-Quantitätskriterien
2.4 Ergebnis und Arbeitsdefinition
2.5 Die Net-Economy als Anwendungsumfeld
3. Geschäftsmodell
3.1 Grundlagen der Geschäftsmodellforschung
3.2 Semantik und Definition des Geschäftsmodells
3.3 Ausgewählte Ansätze der Geschäftsmodellentwicklung für Internet-Startups
3.3.1 Business Model Canvas
3.3.2 Lean Startup
3.3.3 Customer Development
4. Controlling
4.1 Grundlagen der Controllingforschung und Controllingkonzeptionen
4.2 Gründungscontrolling
4.3 Web-Controlling
4.4 Anforderungen an Kennzahlen und deren Erhebungen im Lean Startup
4.5 Ausgewählte Instrumente des Geschäftsmodellentwicklungscontrollings
4.5.1 Lean Canvas Modell
4.5.2 Kanban-Board
4.5.3 Innovationsbilanz
4.5.4 Pirate Metrics
4.6 Zwischenergebnis
5. Qualitative Datenerhebung
5.1 Das Leitfadeninterview am Beispiel des explorativen Experteninterviews
5.1.1 Expertenbegriff und Auswahl der Experten
5.1.2 Interviewleitfaden und dessen Konzeptionierung
5.2 Vorbereitung und Durchführung der Interviews
5.3 Datenaufbereitung und die Methodik der Auswertung
6. Ergebnisse
6.1 Definition Startup
6.2 Lean Startup Ansatz
6.2.1 Lean Startup als Framework
6.2.2 Gliederung des Lean Startup Ansatzes
6.2.3 Experimentieren
6.2.4 Anwendungsbreite und -tiefe des Lean Startup Ansatzes
6.2.5 Nutzen des Lean Startup Ansatzes
6.3 Controlling im Lean Startup Ansatz
6.3.1 Schnittstellen zwischen Controlling und dem Lean Startup Ansatz
6.3.2 Controllingformen im Lean Startup Ansatz
6.3.3 Schwierigkeiten beim Prozess des Controllings
6.3.4 Lean Startup Instrumente mit möglichem Controllingbezug
6.3.5 Wichtige Kennzahlen im Lean Startup
6.3.6 Anforderungen an Kennzahlen
6.3.7 Software für Web Analytics
6.4 Weitere Besonderheiten
6.4.1 Geschäftsmodelle
6.4.2 B2B vs. B2C
6.4.3 Venture Capital
7. Diskussion
7.1 Methodendiskussion
7.2 Ergebnisdiskussion
8. Fazit
Die Arbeit untersucht, wie Controlling in Internet-Startups ausgestaltet werden kann, die ihre Geschäftsmodelle nach dem Lean-Startup-Ansatz entwickeln. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Controlling als Unterstützung im Prozess der Geschäftsmodellentwicklung agieren kann, um unter hoher Unsicherheit tragfähige und skalierbare Geschäftsmodelle zu finden.
3.3.2 Lean Startup
Die Lean Startup Methode „ist keine wissenschaftliche Theorie, sondern ein pragmatischer Ansatz, dessen systematische Vorgehensweise die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns reduzieren soll“ (Gentz, 2015). Begründet wurde der Begriff durch den Unternehmer und Yale Absolventen Eric Ries (2008) in seinem Blog „Startup Lessons Learned“. Zunehmende Verbreitung und Popularität erfuhr der Ansatz mit seinem Bestseller „The Lean Startup“ (Ries, 2011). Seinen Ursprung hat der Ansatz in dem von Taiichi Ohno und Mitstreitern wie Shigeo Shingo entwickelten Toyota Produktionssystem (TPS), dass von Womack, Jones und Roos (1990) in ihrem Buch „The Machine that Changed the World“ – kurz MIT-Studie mit dem Begriff „Lean Production“ (Schlanke Produktion) und „Lean Management“ (Schlankes Management) betitelt wird (Wettengl, 2011; Ries, 2014, S. 13, 25). Im Rahmen eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses mit Fokus auf eine qualitätssteigernde und zeitsparende Gestaltung des bedarfsorientierten Wertschöpfungsprozesses, zählen die Eliminierung von Verschwendung (Muda) und die Verkürzung der Durchlaufzeit (Lead Time) im Lean Thinking Ansatz zu den Hauptprinzipien (Modi & Thakkar, 2014, S. 339 f.; Ries, 2014, S. 25). Ries überträgt das ursprünglich japanische Industrie-Management Konzept auf den Kontext der Unternehmensgründung von Startups mit dem Ziel, durch einen validierten Lernprozess dem Scheitern bei der Einführung neuer innovativer Produkte entgegenzuwirken (Ries, 2014, S. 25). Jedoch stützt sich die Lean Startup Methode auf weitere Konzepte, die mit der folgenden Graphik zusammenfassend dargestellt werden.
1. Einleitung: Diese Arbeit analysiert die Ausgestaltung des Controllings bei Internet-Startups, die den Lean-Startup-Ansatz nutzen, und begründet die Relevanz durch die hohe Misserfolgsquote bei Neugründungen.
2. Startup: Dieses Kapitel definiert Startups durch Merkmale wie Struktur, Qualität (Innovationsgrad) und semi-quantitative Aspekte, um eine Arbeitsdefinition für die Untersuchung zu etablieren.
3. Geschäftsmodell: Es werden theoretische Grundlagen zur Geschäftsmodellforschung gelegt und Konzepte wie Business Model Canvas, Lean Startup und Customer Development als wesentliche Entwicklungswerkzeuge für Startups vorgestellt.
4. Controlling: Das Kapitel verknüpft Controlling mit der Geschäftsmodellentwicklung, diskutiert Gründungscontrolling sowie Web-Controlling und stellt Instrumente wie Lean Canvas, Kanban-Board, Innovationsbilanz und Pirate Metrics vor.
5. Qualitative Datenerhebung: Hier wird das Forschungsdesign beschrieben, das auf explorativen Experteninterviews basiert, um die Anwendung von Controlling in der Praxis zu eruieren.
6. Ergebnisse: Die gewonnenen Erkenntnisse aus den Interviews werden präsentiert, wobei insbesondere die Rolle des Lean-Startup-Ansatzes und die Herausforderungen beim Controlling in Startups beleuchtet werden.
7. Diskussion: Die Ergebnisse aus dem Theorieteil und der empirischen Studie werden kritisch reflektiert und in den Kontext der Forschungsfrage gestellt.
8. Fazit: Die Arbeit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont Controlling als integralen, flexiblen Bestandteil des Lean-Startup-Prozesses.
Startups, Lean Startup, Geschäftsmodellentwicklung, Controlling, Gründungscontrolling, Web-Controlling, Experteninterview, Innovation, Kennzahlen, Validierung, Unternehmensgründung, Internet-Startups, Entrepreneurship.
Die Arbeit untersucht, wie ein Controlling für Internet-Startups gestaltet sein muss, wenn diese zur Geschäftsmodellentwicklung den Lean-Startup-Ansatz anwenden.
Die Arbeit behandelt die Schnittmengen zwischen Startups, der Entwicklung von Geschäftsmodellen und der Disziplin des Controllings, insbesondere unter Nutzung des Lean-Startup-Ansatzes.
Das Ziel ist die Erforschung möglicher Controlling-Instrumente und -Formen, die bei Internet-Startups im Prozess der Geschäftsmodellentwicklung nach Lean-Startup-Prinzipien Anwendung finden können.
Die Arbeit kombiniert eine Literaturanalyse (Theorieteil) mit einer qualitativen Datenerhebung mittels explorativer Experteninterviews im empirischen Feld.
Der Hauptteil erarbeitet zunächst die theoretischen Grundlagen zu Startups, Geschäftsmodellen und Controlling, stellt spezifische Instrumente vor und präsentiert anschließend die Ergebnisse der Experteninterviews.
Schlüsselwörter sind unter anderem Startups, Lean Startup, Geschäftsmodellentwicklung, Controlling, Gründungscontrolling, Web-Controlling und Experteninterview.
Da Startups in einer frühen Phase agieren und oft noch kein tragfähiges Geschäftsmodell haben, ist das Controlling nicht auf starre Finanzvorgaben ausgerichtet, sondern dient der Risikominimierung und der Validierung von Annahmen.
Herausforderungen sind unter anderem der Mangel an Vergangenheitsdaten, knappe personelle Ressourcen und die Notwendigkeit einer extremen Flexibilität, um schnell auf Marktfeedback reagieren zu können.
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