Bachelorarbeit, 2015
89 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Methodische Vorgehensweise der Arbeit
2. Grundlagen
2.1 Der Begriff „Handel“
2.2 Arten von Handel
2.2.1 Großhandel
2.2.2 Einzelhandel
2.3 Der Begriff „Einzelhandelsimmobilie“
2.4 Definitionen im Einzelhandel
3. Die Entwicklung des Einzelhandels und seiner Betriebsformen
3.1 Historie des Einzelhandels
3.2 Typisierung von Betriebsformen im Einzelhandel
3.2.1 Kennzahlen
3.2.2 Betriebsformen des stationären Einzelhandels
3.3 Dynamik der Betriebsformen
4. Wandel im Einzelhandelssegment
4.1 Gesamtwirtschaftliche Bedeutung
4.2 Einzelhandelsimmobilienmarkt in Deutschland
4.3 Wandel auf der Anbieterseite
4.4 Wandel auf der Nachfrageseite
4.4.1 Demografische Entwicklung
4.4.2 Wertewandel
4.4.3 Technologischer Wandel
4.5 Trends im Einzelhandel
5. Standortwahl im Einzelhandel
5.1 Top 10 Einzelhandelsstandorte in Deutschland
5.2 Zentrenbildende Systeme
5.3 Rechtliche Rahmenbedingungen
5.4 Standort/Standortfaktoren
5.5 Standort- und Marktanalyse
5.5.1 Aufgaben und Ziele
5.5.2 Standorttypen
5.6 Standort im Einzelhandel
5.6.1 Anforderungen an den Standort
5.6.2 Standortkategorien im Einzelhandel
5.6.3 City vs. „Grüne Wiese“
5.6.3.1 City
5.6.3.2 „Grüne Wiese“
5.6.3.3 Stärken-/Schwächenanalyse der Standortkategorien
5.7 Standort und Rating von Einzelhandelsimmobilien
5.7.1 Rating innerstädtischer Einzelhandelsimmobilien
5.7.2 Standortfaktoren für das Rating von Einzelhandelsimmobilien
6. Renaissance der Innenstädte
6.1 Rückkehr des Einzelhandels in die (Innen-)Städte
6.2 Beleg der Trendwende
7. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den deutschen Einzelhandelsimmobilienmarkt mit einem klaren Fokus auf die Standortwahl. Ziel ist es, die Forschungsfrage zu klären, welche Kriterien und Trends die Wahl zwischen den Standortkategorien „City“ und „Grüne Wiese“ maßgeblich beeinflussen und wie Einzelhandelsimmobilien in diesem Kontext bewertet werden können.
5.6.3.1 City
Der Begriff „City“ umfasst den Stadtkern deutscher Mittel- und Großstädte. Sie bildet obendrein den Knotenpunkt für gesellschaftliches Leben. Als Lagekategorie höchster urbaner Zentralitätsstufe findet man ein vielfältiges Angebot mittels breit aufgestellter Betriebstypenlandschaft (Warenhäuser, Kaufhäuser, Fachgeschäfte) wieder.
Die Innenstadtlage besitzt als ältestes historisch gewachsenes Versorgungszentrum nicht nur regionale Bedeutung. Ihre Ausstrahlungskraft zielt weiträumig, umfasst sozusagen ganze Ortschaften umliegender Regionen und bildet gleichzeitig das Grundgerüst für das Ansehen einer ganzen Stadt. Als kennzeichnende Faktoren städtischer Atmosphäre (Urbanität) wirken hohe Grade von Funktionalität und baulicher Verdichtung.
Innenstädte und ihre 1a-Lagen verfügen i.d.R. über ein stattliches Maß an Potenzial zur gestalterischen Vielfalt. Die Konstellation unzähliger Funktionen auf engstem Raum ist ausschlaggebend für ihre Anziehungskraft. Das Erscheinungsbild der City wird durch eine mannigfaltige Anzahl von Kultur- und Freizeiteinrichtungen, der Verfügbarkeit von Wohnraum in Verbindung mit kurzen Arbeitswegen und, zu guter Letzt, der Ansiedlung von Einzelhandels- und Dienstleistungsunternehmen (vorwiegend Gastronomie) geprägt.
1. Einleitung: Definiert die Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit sowie die methodische Vorgehensweise bei der Analyse des Einzelhandelsimmobilienmarktes.
2. Grundlagen: Erläutert die theoretischen Basisbegriffe wie „Handel“, „Einzelhandel“ und „Einzelhandelsimmobilie“ zur Vorbereitung der weiteren Analysen.
3. Die Entwicklung des Einzelhandels und seiner Betriebsformen: Zeichnet die historische Entwicklung des Einzelhandels nach und typisiert die verschiedenen stationären Betriebsformen mittels Kennzahlen.
4. Wandel im Einzelhandelssegment: Analysiert die gesamtwirtschaftliche Bedeutung des Einzelhandels und die Einflussfaktoren des Wandels auf Anbieter- und Nachfrageseite, inklusive Megatrends.
5. Standortwahl im Einzelhandel: Bildet den Kern der Arbeit durch die Untersuchung von Standortfaktoren, Marktanalysen und den Vergleich der Standortkategorien City und „Grüne Wiese“.
6. Renaissance der Innenstädte: Diskutiert die Rückkehr des Einzelhandels in die Stadtkerne und belegt diese Trendwende durch aktuelle Marktdaten und Expertenmeinungen.
7. Fazit und Ausblick: Führt die Ergebnisse der Analyse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige standortspezifische Ausrichtung des Einzelhandels.
Einzelhandelsimmobilien, Standortwahl, City, Grüne Wiese, Handelsimmobilien, Standortfaktoren, Betriebsformen, Einzelhandel, Marktanalyse, Innenstadtentwicklung, Standortrating, Megatrends, Immobilienwirtschaft, Standortkategorien, Einzelhandelsinvestmentmarkt.
Die Arbeit analysiert den deutschen Einzelhandelsimmobilienmarkt mit besonderem Fokus auf die Standortwahl für verschiedene Einzelhandelsbetriebsformen.
Zentrale Themen sind die historische Entwicklung des Einzelhandels, der gesellschaftliche und technologische Wandel, die Standort- und Marktanalyse sowie die Bewertung der Attraktivität von Innenstadtlagen gegenüber peripheren Standorten.
Das Ziel ist es, die Kriterien für eine optimale Standortwahl zu identifizieren und zu klären, ob der Trend eher in Richtung Innenstadtbelebung oder in Richtung verkehrsorientierter peripherer Standorte weist.
Die Arbeit nutzt eine literaturgestützte Analyse, tabellarische Vergleiche von Betriebsformen, Stärken-Schwächen-Analysen von Standortkategorien sowie ein Scoring-Modell zur Bewertung der Standortqualität.
Der Hauptteil befasst sich mit der Typisierung von Betriebsformen, dem Einfluss von Megatrends, der detaillierten Standort- und Marktanalyse sowie dem Rating von Einzelhandelsimmobilien.
Die zentralen Schlagworte sind Standortwahl, Einzelhandelsimmobilien, City, Grüne Wiese, Standortfaktoren und Innenstadtentwicklung.
Der Makrostandort analysiert großräumige Faktoren wie das Image und die Zentralität einer Region, während der Mikrostandort das konkrete Umfeld und die spezifische Beschaffenheit des Grundstücks der Einzelhandelsimmobilie betrachtet.
Der Autor stellt fest, dass es keine pauschale Antwort gibt, sieht jedoch für die Zukunft eine wachsende Bedeutung und Attraktivität innerstädtischer 1a-Lagen, trotz der fortbestehenden Relevanz peripherer Fachmarktzentren.
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