Fachbuch, 2019
67 Seiten
Diese Bachelorarbeit untersucht die Bedeutung von Behavioral Controlling im Kontext des Unternehmensmanagements. Sie beleuchtet die Grenzen des traditionellen, rationalen Ansatzes des Controllings, der auf dem homo oeconomicus basiert, und zeigt auf, wie die Einbeziehung von Verhaltenswissenschaften, insbesondere der Heuristiken und Biases, zu einem realistischeren und effektiveren Controlling führt.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Relevanz von Behavioral Controlling im modernen Unternehmensmanagement erläutert. Das zweite Kapitel befasst sich mit den Grundlagen des Controllings und der traditionellen Sichtweise des homo oeconomicus. Im dritten Kapitel wird der alternative Ansatz des Behavioral Controlling vorgestellt, wobei die wichtigsten Heuristiken und Biases des Controllings, sowie die Prospect Theory, analysiert werden. Das vierte Kapitel beleuchtet die konkrete Anwendung von Behavioral Controlling in der Unternehmenspraxis, mit Fokus auf Kennzahlenbildung, Investitionsentscheidungen und Budgetierung. Die Arbeit wird mit einem Fazit und Ausblick abgeschlossen, welches die Relevanz des Behavioral Controlling für die Zukunft des Unternehmensmanagements hervorhebt.
Behavioral Controlling, Homo Heuristicus, Prospect Theory, Heuristiken, Biases, Kennzahlen, Investitionsentscheidungen, Budgetierung, Verhaltenswissenschaften, Rationalität, Intuition.
Behavioral Controlling ist ein verhaltensorientierter Ansatz, der menschliche Verhaltensweisen, Heuristiken und Biases in die Steuerungsprozesse eines Unternehmens einbezieht.
Der Homo oeconomicus handelt rein rational und nutzenmaximierend, während der Homo heuristicus einfache Entscheidungsregeln (Heuristiken) nutzt und durch kognitive Verzerrungen beeinflusst wird.
Sie erklärt, wie Menschen Entscheidungen unter Risiko treffen, wobei Gewinne und Verluste unterschiedlich bewertet werden, was wichtig für Investitionsentscheidungen ist.
Es hilft zu verstehen, wie psychologische Faktoren (z. B. Budget Slack) die Planung beeinflussen und wie man durch verhaltensorientierte Maßnahmen realistischere Budgets erstellt.
Typische kognitive Verzerrungen sind unter anderem der Overconfidence Bias (Übersteigerte Selbstsicherheit) oder der Anchoring Effect (Ankereffekt) bei der Kennzahlenbewertung.
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