Masterarbeit, 2018
180 Seiten, Note: 1,6
Didaktik für das Fach Englisch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
Die vorliegende Masterarbeit setzt sich zum Ziel, die Bedeutungsaushandlung im Kontext von game-based learning im Bilingualen Geschichtsunterricht zu untersuchen. Sie möchte herausfinden, ob und inwieweit der Einsatz eines serious games in einer zehnten Klasse Bedeutungsaushandlungsprozesse in Kleingruppen initiieren kann und welche Rolle dabei die Einbindung eines historischen Computerspiels im Bilingualen Geschichtsunterricht spielt.
Das erste Kapitel behandelt die kommunikationstheoretischen Grundlagen und konzeptionellen Rahmenbedingungen kooperativer Interaktionsprozesse im Bilingualen Geschichtsunterricht. Es beleuchtet das Zusammenspiel von historischem Denken und Lernen sowie sprachlichem Handeln in sozial-kommunikativen Interaktionskontexten. Das zweite Kapitel widmet sich der Entstehung und Bildung intersubjektiver und kollektiver Bedeutungen im Bilingualen Geschichtsunterricht und stellt Bonnets Modell interaktionaler Kompetenz als integralen Teil einer Drei-Säulen-Methodik vor. Es identifiziert Bedeutungsaushandlung als zentrales, kompetenzwirksames Strukturmoment unterrichtlicher Interaktion. Im dritten Kapitel wird die Verknüpfung von Bedeutungsaushandlung mit dem game-based learning-Ansatz im Kontext des Bilingualen Geschichtsunterrichts erörtert und ein Modell unterrichtlicher Initiations- und Prozessebenen von Bedeutungsaushandlungsprozessen durch die Arbeit mit historisch-politischen Computerspielen entwickelt. Zudem werden das empirische Forschungssetting, das didaktische Design der Fallstudie und die methodischen Grundlagen der eingesetzten dokumentarischen Methode vorgestellt.
Die zentralen Schlüsselwörter der Arbeit sind: game-based learning, Bedeutungsaushandlung, Bilingualer Geschichtsunterricht, Interaktion, Kompetenzentwicklung, historisch-politische Computerspiele, dokumentarische Methode, empirische Fallstudie, serious game.
Die Arbeit untersucht, ob der Einsatz des Serious Games „Against all Odds“ im bilingualen Geschichtsunterricht Bedeutungsaushandlungsprozesse bei Schülern initiiert.
Bedeutungsaushandlung wird als zentrales Strukturmoment unterrichtlicher Interaktion verstanden, bei dem fachliche, sprachliche und interaktionale Kompetenzen erworben werden.
Es wurde das Spiel „Against all Odds“ eingesetzt, um historische und politische Lernprozesse in einer zehnten Klasse zu analysieren.
Die Arbeit nutzt die dokumentarische Methode zur detaillierten Analyse und Rekonstruktion der Diskursorganisation in Kleingruppeninteraktionen.
Es bietet ein kooperatives Setting, in dem Schüler sowohl historische Inhalte als auch die Fremdsprache durch Interaktion und Problemlösung im Spiel anwenden.
Gefördert werden spezifisch historische Fachkompetenz, fremdsprachliche Ausdrucksfähigkeit und interaktionale Kompetenzen in sozialen Lernarrangements.
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