Masterarbeit, 2018
167 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Außerschulisches Lernen
2.1 Definition
2.2 Allgemeine Charakteristika
2.2.1 Selbsttätigkeit
2.2.2 Verfolgung sozialer und methodischer Ziele
2.2.3 Situiertes Lernen
2.2.4 Entdeckendes Lernen
2.2.5 Unmittelbarer Umgang und handlungsorientierter Unterricht
2.2.6 Veranschaulichendes Lernen
2.2.7 Primärerfahrungen
2.2.8 Realitätsbezug und Lebensnähe
2.2.9 Fächerverbindung
2.2.10 Informelles Lernen
2.3 Die Rolle der Lehrkraft
2.4 Geschichte des außerschulischen Lernens
2.5 Vor- und Nachteile
2.5.1 Didaktischer und methodischer Mehraufwand für die Lehrkraft
2.5.2 Aspekte, die den Besuch außerschulischer Lernorte erschweren
2.5.3 Einbezug außerschulischer Experten
2.5.4 Lebenswelt und -interessen
2.5.5 Empirische Erhebungen zur Lerneffektivität außerschulischer Lernorte
2.6 Rechtliche Vorgaben
3. Außerschulische Lernorte
3.1 Klassifikation
3.2 Qualitätskriterien
4. Schulisches und außerschulisches Lernen
4.1 Verhältnis von Schulunterricht und außerschulischem Lernen
4.2 Integration außerschulischen Lernens in den Unterricht
4.2.1 Der methodische Dreischritt des außerschulischen Lernens
4.2.2 Mögliche Integrationsstellen in einer Unterrichtseinheit
4.2.3 Häufigkeit und Struktur der Besuche außerschulischer Lernorte
4.3 Rückbindung an Lernaktivitäten innerhalb der Schule - Problemfelder
4.4 Methoden außerschulischen Lernens
4.4.1 Beispiele für Methoden an außerschulischen Lernorten
5. Außerschulische Unterrichtsreihe „Klimadetektive“
5.1 Begründungen des Formats
5.1.1 Einordnung in den Lehrplan des Landes NRW
5.1.2 Relevanz des Klimathemas
5.1.3 Gründe für die außerschulische Behandlung des Klimathemas
5.2 Thematischer Einblick – Sachanalyse
5.3 Didaktisch-methodischer Kommentar
5.3.1 Ablauf der Unterrichtsreihe
5.3.2 Material
5.3.3 Vorsichtsmaßnahmen
5.4 Kompetenzen und Lernziele
6. Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht das Potenzial außerschulischen Lernens zur Förderung von Handlungskompetenz und Umweltbewusstsein bei Lernenden. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, wie durch die Einbindung außerschulischer Lernorte in eine Unterrichtsreihe zum Thema Klimawandel ein realitätsnaher, handlungsorientierter Lernprozess gestaltet werden kann, der über die kognitive Vermittlung von Fakten hinausgeht.
2.2.1 Selbsttätigkeit
So sind Selbsttätigkeit und eigenständige Handlungen wesentliche Charakteristika außerschulischen Lernens (vgl. GAEDTKE-ECKARDT, 2007e, S. 47). Lernende sollen an außerschulischen Lernorten neue Erfahrungsräume und Horizonte kennenlernen und eigenen Fragestellungen nachgehen. Außerschulische Lernorte bieten dafür vielfältige Bildungs- und Erkundungsanlässe (vgl. JÜRGENS, 2013, S. 53), die der Unterricht in der Schule nicht bieten kann.
Durch handlungsbezogenes Lernen kommt es zu einer „Verbindung von Kopf und Hand“ (GAEDTKE-ECKARDT, 2007e, S. 47) und Emotionen, die das Lernen begleiten. Die Gefühle, die beispielsweise durch Beobachtungen am Lernort geweckt werden, ermöglichen den Lernenden neue affektive Erfahrungswelten (vgl. SAUERBORN & BRÜHNE, 2012, S. 16).
Damit führt außerschulisches Lernen über die reine Wissensvermittlung hinaus (vgl. BURK & CLAUSSEN, 1998a, S. 20). Es kommen Fragen bei Lernenden auf, die über die Intentionen des Besuches des außerschulischen Lernortes des Lehrers hinausgehen. Somit können durch außerschulisches Lernen Lernaktivitäten auf affektiver, kognitiver und psychomotorischer Ebene unterstützt werden (vgl. KELLER et al., 2015, S. 186).
1. Einleitung: Diese Einleitung thematisiert die Notwendigkeit handlungsorientierter Lernmethoden außerhalb des klassischen Schulunterrichts, um Handlungskompetenz zu fördern.
2. Außerschulisches Lernen: Das Kapitel definiert den Begriff des außerschulischen Lernens, stellt dessen Charakteristika wie Selbsttätigkeit und Primärerfahrungen heraus und erörtert die Rolle der Lehrkraft sowie Vor- und Nachteile.
3. Außerschulische Lernorte: Hier werden außerschulische Lernorte klassifiziert und Qualitätskriterien für deren didaktische Nutzung definiert.
4. Schulisches und außerschulisches Lernen: Dieses Kapitel untersucht das Verhältnis von schulischem zu außerschulischem Lernen und wie letzteres methodisch sinnvoll in den Unterricht integriert werden kann.
5. Außerschulische Unterrichtsreihe „Klimadetektive“: Die Unterrichtsreihe wird detailliert vorgestellt, inklusive Begründungen, Sachanalyse, didaktisch-methodischem Kommentar und Lernzielen zum Klimaschutz.
6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die theoretischen Erkenntnisse zusammen und diskutiert kritisch die Integration außerschulischer Lernorte unter den gegebenen schulischen Rahmenbedingungen.
Außerschulisches Lernen, Außerschulische Lernorte, Klimawandel, Klimaschutz, Handlungskompetenz, Primärerfahrungen, Sachunterricht, Unterrichtsreihe, Handlungsorientierung, Situiertes Lernen, Umweltbildung, Didaktik, Nachhaltigkeit, Methodenwechsel, Projektarbeit
Die Arbeit befasst sich mit dem außerschulischen Lernen und der Integration außerschulischer Lernorte in den Schulunterricht, exemplarisch dargestellt an einer Unterrichtsreihe zum Thema Klimaschutz.
Zentrale Felder sind die theoretischen Grundlagen des außerschulischen Lernens, Didaktik, Methoden, die Rolle der Lehrkraft, rechtliche Aspekte sowie die praktische Umsetzung einer Projektwoche.
Das Ziel ist es, den Mehrwert außerschulischer Lernorte aufzuzeigen und ein exemplarisches Konzept vorzustellen, das Lehrkräften bei der Planung und Integration solcher Lernarrangements hilft.
Es handelt sich um eine theoretische Masterarbeit, die durch Literaturanalyse und die Konzeption einer Unterrichtsreihe methodisch fundiert wird.
Im praktischen Teil wird eine Unterrichtsreihe zu „Klimadetektiven“ vorgestellt, die verschiedene außerschulische Elemente wie Besuche bei Experten und in der Natur enthält.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Handlungsorientierung, Primärerfahrungen, Situiertes Lernen und die notwendige Verzahnung von Theorie und Praxis.
Die Arbeit verknüpft die allgemeine Didaktik des außerschulischen Lernens sehr spezifisch mit einem aktuell hochrelevanten gesellschaftlichen Thema, nämlich dem Klimawandel, und liefert direkt anwendbare Materialien.
Es werden insbesondere der hohe didaktische und methodische Mehraufwand für Lehrkräfte, organisatorische Hürden und die Problematik der Leistungsbewertung in offenen Lernsettings hervorgehoben.
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