Masterarbeit, 2017
97 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Verhaltenssucht
3 Sportsucht
3.1 Definition der Sportsucht
3.2 Primäre Sportsucht
3.3 Sekundäre Sportsucht
3.4 Offizielle Zuordnung und Symptome der Sportsucht
4 Entstehung der Sportsucht
4.1 Volition High
4.2 Flowhypothese
4.3 Runner’s High
4.4 Mehrdimensionale Erklärungsmodelle
5 Sportsucht im Kraftsport
6 Die Rolle von sozialen Medien
7 Methode
7.1 Untersuchungsplanung
7.2 Untersuchungsdurchführung
8 Ergebnisse
8.1 Untersuchungsteilnehmer
8.2. Reliabilitätsanalysen und deskriptive Statistiken der einzelnen Dimensionen
8.2.1 Trainingsziel
8.2.2 Psychische Stabilisierung
8.2.3 Selbstwertbedrohung
8.2.4 Vermeidungsmotive
8.2.5 Eskalation der Ziele
8.2.6 Supplements
8.2.7 Soziale Medien
8.2.8 Core Self-Evaluations Scale
8.2.9 Cronbachs Alpha aller Dimensionen
8.3 Hypothesen
8.3.1 Unterschiedshypothesenpaar zur Erfassung eines signifikanten Unterschieds von Gruppe 1 und Gruppe 2
8.3.2 Unterschiedshypothesenpaare der einzelnen Dimensionen
9 Ergebnisse und Auswertung der t-Tests
9.1 Trainingsziel
9.2 Psychische Stabilisierung
9.3 Selbstwertbedrohung
9.4 Vermeidungsmotive
9.5 Eskalation der Ziele
9.6 Supplements
9.7 Core Self-Evaluation Scale
10 Diskussion
10.1 Diskussion der einzelnen Dimensionen
10.1.1 Trainingsziel
10.1.2 Psychische Stabilisierung
10.1.3 Selbstwertbedrohung
10.1.4 Vermeidungsmotive
10.1.5 Eskalation der Ziele
10.1.6 Supplements
10.1.7 Core Self-Evaluations Scale
10.2 Fazit der Diskussion
11 Zusammenfassung
12 Literaturverzeichnis
Die Arbeit untersucht, ob Sportsucht als Phänomen im Kraftsport existiert und welchen Einfluss die Nutzung sozialer Medien auf die Entwicklung sportsüchtiger Verhaltensweisen hat. Zentral ist dabei die Frage, ob eine hohe Nutzung sozialer Medien mit suchtgefährdeten Ausprägungen in verschiedenen psychologischen Dimensionen korreliert.
Die Rolle von sozialen Medien
In den letzten Jahrzehnten hat die Fitnessbranche in Deutschland einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht. Wurden im Jahr 2008 noch 5.700 Fitnessstudios gezählt, waren es im Jahr 2015 mehr als 8.000 Stück (https://de.statista.com/themen/233/fitness/). Deutschland liegt mit 9,5 Millionen Mitgliedern auf Platz eins der größten Fitnessmärkte in Europa (https://www2.deloitte.com/de/de/pages/presse/contents/studie-2016-der-deutsche-fitnessmarkt-2016.html). Und auch die Menge an Social Media Inhalten, die zum Thema Fitness produziert werden, hat sich in den letzten Jahren drastisch erhöht. Dem zu Gute kommen diverse Social Media Plattformen, die es Sportlern ermöglichen, Bilder und Videos über das Internet mit der ganzen Welt zu teilen (Facebook, YouTube, Instagram, Snapchat, etc.). Schaut man sich allein die YouTube Kanäle von den bekanntesten Fitnessbloggern an, lässt sich schnell erahnen, welche Ausmaße dieser Trend annimmt.
Solchen Sportlern eifern Millionen von Menschen nach und jagen somit einem unrealistischen Körperideal hinterher. Meist wird hierbei übersehen, dass die Vorbilder neben einer überragenden Genetik, hohen Ausgaben (z.B. für die richtigen Nahrungsmittel und sonstige Substanzen), der nötigen Motivation im Bereich Ernährung und Training häufig auch noch leistungssteigernde Mittel wie anabole Steroide zu sich nehmen, um ihre muskulösen Körper zu erlangen. Nur wenige Bodybuilder geben öffentlich zu Steroide zu verwenden, da sie Angst haben, es könne ihrem Ruf schaden und sie unglaubwürdig erscheinen lassen. Immerhin sind sie darauf angewiesen, dass Leute versuchen ihren Körpernormen nachzueifern. Zusätzlich verkaufen viele von ihnen Proteinpulver, Energieriegel und sonstige Produkte, die sie für ihre muskulösen Körper verantwortlich machen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Sportsucht im Kontext des modernen Kraftsports ein und skizziert die methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2 Verhaltenssucht: Dieses Kapitel erläutert die wissenschaftliche Abgrenzung und Einordnung von stoffungebundenen Süchten im Vergleich zu klassischen Abhängigkeiten.
3 Sportsucht: Hier werden Definitionen, Symptomatiken sowie die Unterscheidung zwischen primärer und sekundärer Sportsucht detailliert dargestellt.
4 Entstehung der Sportsucht: Dieses Kapitel analysiert verschiedene Erklärungsmodelle wie Volition High, die Flowhypothese und das Runner’s High als potenzielle Ursachen.
5 Sportsucht im Kraftsport: Die Übertragung der Suchtproblematik auf den Kraftsportbereich und die Rolle des sozialen Vergleichs werden hier thematisiert.
6 Die Rolle von sozialen Medien: Dieses Kapitel beleuchtet den Einfluss von Fitness-Influencern und idealisierten Körpernormen auf die Psyche der Sportler.
7 Methode: Die Planung und Durchführung der quantitativen Untersuchung mittels des Fragebogens FUSK werden detailliert beschrieben.
8 Ergebnisse: In diesem Kapitel werden die deskriptiven Statistiken der erhobenen Daten sowie die Reliabilitätsanalysen der einzelnen Dimensionen präsentiert.
9 Ergebnisse und Auswertung der t-Tests: Dieser Teil enthält die statistische Überprüfung der Hypothesen durch t-Tests hinsichtlich signifikanter Unterschiede zwischen den Testgruppen.
10 Diskussion: Hier werden die Ergebnisse kritisch bewertet und mit den theoretischen Grundlagen verknüpft, um Schlussfolgerungen zu ziehen.
11 Zusammenfassung: Dieses Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse und die methodischen Schritte der Masterarbeit prägnant zusammen.
Sportsucht, Kraftsport, Soziale Medien, Bodybuilding, Verhaltenssucht, Körperbild, Selbstwert, Leistungsorientierung, Fitnessbranche, Volition High, Supplements, psychische Stabilisierung, quantitative Untersuchung, Fragebogen, Leistungssteigerung.
Die Arbeit untersucht das Phänomen der Sportsucht, insbesondere im Kontext des Kraftsports, und den Einfluss, den soziale Medien auf diese Entwicklung nehmen können.
Die zentralen Themen sind Verhaltenssucht, Entstehungsmodelle der Sportsucht, die Auswirkungen sozialer Medien auf das Körperbild sowie eine quantitative Analyse von Kraftsportlern mittels eines Fragebogens.
Das Ziel ist es, aufzuklären, ob Sportsucht im Kraftsport existiert und ob eine hohe Nutzung sozialer Medien mit einem stärkeren Ausprägungsgrad von suchtähnlichen Symptomen korreliert.
Es wurde eine quantitative Untersuchung durchgeführt, bei der ein eigens entwickelter Fragebogen (FUSK) zur Anwendung kam und die Daten mittels t-Tests statistisch ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Suchtformen und Entstehungsmodellen, eine Analyse des Kraftsports, die methodische Erhebung sowie die detaillierte Darstellung und Diskussion der Testergebnisse.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Sportsucht, Kraftsport, soziale Medien, Körperbild, Selbstwert und quantitative Analyse.
Die Arbeit zeigt, dass eine hohe Nutzung sozialer Medien häufig mit höheren Ausprägungen in suchtnahen Dimensionen wie Selbstwertbedrohung und Eskalation der Ziele einhergeht.
Da es keine klare Trennung zwischen gesundem Trainingsengagement und pathologischem Verhalten gibt und die Ursachen (biopsychosozial) individuell sehr unterschiedlich ausfallen können.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

