Bachelorarbeit, 2018
47 Seiten
1. Einleitung
2. Theoretische Einführung
2.1 Begriffsbestimmung Training
2.2 Begriffsbestimmung Sportliche Leistungsfähigkeit
2.3 Trainingsziele
2.4 Trainingssteuerung
2.4.1 Leistungsdiagnostik
2.5 Trainingsorganisation
2.5.1 Langfristiger Trainingsaufbau
2.5.2 Periodisierung
2.5.3 Trainingspläne
2.6 Trainingsgestaltung
2.6.1 Belastungskomponenten
2.6.2 Grundlegende Trainingsmethoden
2.7 Faktoren zur Beeinflussung der sportlichen Leistungsfähigkeit
2.7.1 Konstitution
2.7.2 Zusammensetzung der Muskulatur
2.7.3 Psychische Einflüsse
3. Sprinttraining
3.1 Begriffsbestimmung Schnelligkeit
3.2 Begriffsbestimmung Sprinttraining
3.3 Trainings- und Belastungsgestaltung der Sprintkomponenten
3.4 Aufbau von Sprinttraining
4. Exkurs: Vergleich zwischen Usain Bolt und Carl Lewis
4.1 Usain Bolt
4.1.1 Vorstellung der Person
4.1.2 Besonderheiten des Trainingsprogramms
4.2 Carl Lewis
4.2.1 Vorstellung der Person
4.2.2 Besonderheiten des Trainingsprogramms
4.3 Vergleich
4.3.1 Voraussetzungen und taktische Faktoren
4.3.2 Vergleich der Trainingsmethoden
4.3.3 Betrachtung weiterer Faktoren
4.4 Auswertung
5. Fazit
Die Arbeit untersucht den Einfluss von unterschiedlichem Training auf die Schnelligkeitsleistung von Sprintern, wobei der Fokus primär auf dem 100m-Sprint liegt. Ziel ist es, zu analysieren, wie Trainingsmethoden und -organisation die Leistungsfähigkeit beeinflussen, und dabei einen direkten Vergleich zwischen den Trainingskonzepten von Usain Bolt und Carl Lewis zu ziehen.
4.1.2 Besonderheiten des Trainings
Seinem Leistungsniveau entsprechend trainiert Usain Bolt häufig. An fünf bis sechs aufeinanderfolgenden Tagen, manchmal zweimal täglich, absolviert er Trainingseinheiten. Es gibt einige Besonderheiten an seinem Training, das es von weiter verbreiteten Methoden abgrenzen lässt und auch einer der Gründe für seine herausragende Leistung sein könnte. Hervorzuheben ist hier besonders, dass es keine Unterscheidung in Schnelligkeitstraining und Schnelligkeitsausdauertraining gibt, sondern als eine Komponente verstanden wird. Bolts Trainer Mills ist der Meinung, dass diese beide Fähigkeiten immer gemeinsam abgehandelt werden sollen und dass die Schnelligkeitsausdauer nicht zusätzlich trainiert werden soll.
Allgemein kann festgestellt werden, dass Bolt in der Vorbereitungsphase auf lange Erholungsphasen verzichtet und eher kürzere Pausen macht. Zu nennen ist außerdem der hohe Trainingsumfang des Starttrainings. Aufgrund seiner Größe fällt es Bolt schwerer als kleineren Sprintern, den Start und die ersten Schritte effektiv zu gestalten. Um sich weiter zu verbessern, arbeitet er viel am Start- und Beschleunigungstraining. Zur Verbesserung der Beschleunigung werden Hilfsmittel wie Gewichtswesten oder Zugschlitten eingesetzt. Außerdem trainiert Bolt oft auf variierenden Untergründen, da ein ausschließliches Sprinten auf der vergleichsweise harten Kunststoffbahn zu Wadenproblemen führen kann.
Weil Bolt an Skoliose leidet, ist das Trainieren seines Oberkörpers immens wichtig. Nach eigenen Angaben (Bolt, 2013) gibt es Trainingsphasen, in denen er täglich ein zusätzliches einstündiges Kräftigungstraining absolviert. Zudem ist das Krafttraining eine wichtige Komponente in Bolts Trainingsaufbau. Mindestens dreimal wöchentlich wird in der Vorbereitungsperiode ein Krafttraining, das vor allem auf die Stärkung des Oberkörpers und des hinteren Oberschenkels ausgerichtet ist, absolviert. Hinzu kommt ein spezielles Sprungkrafttraining, das auch als Plyometrics bezeichnet wird. Ziel ist es dabei, innerhalb kürzester Zeit eine maximale Kraft zu überwinden (Dintiman & Ward, 2003, S.97). In früheren Jahren gibt Bolt bei kleinsten Veränderungen des Körpers während des Sprintens sofort auf. Mit Einfluss seines Trainers lernt er mit der Zeit seinen Körper besser kennen und gewöhnt sich auch an, bei geringeren Schmerzen weiter zu trainieren.
1. Einleitung: Hinführung zur Thematik der Schnelligkeitsleistung und Definition der Zielsetzung der Arbeit am Beispiel des 100m-Sprints.
2. Theoretische Einführung: Darlegung der sportwissenschaftlichen Grundlagen zu Training, Leistungsfähigkeit und den verschiedenen Einflussfaktoren sowie der Trainingssteuerung.
3. Sprinttraining: Definition relevanter Begriffe und Erläuterung der Trainingsmethoden sowie der Belastungsgestaltung unter Berücksichtigung der spezifischen Sprintanforderungen.
4. Exkurs: Vergleich zwischen Usain Bolt und Carl Lewis: Analyse und Vergleich der Trainingsprogramme und individuellen Voraussetzungen zweier Ausnahmeathleten.
5. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Erkenntnisse über den Einfluss des Trainings auf die Schnelligkeitsleistung und die Notwendigkeit individueller Trainingsanpassung.
Schnelligkeitstraining, Sprint, 100m-Lauf, Leistungsdiagnostik, Trainingssteuerung, Periodisierung, Usain Bolt, Carl Lewis, Beschleunigung, Schnelligkeitsausdauer, Krafttraining, Trainingswissenschaft, Sportmotorik, Leistungsfähigkeit, Belastungskomponenten.
Die Arbeit untersucht, wie unterschiedliche Trainingsmethoden die Schnelligkeitsleistung von Sprintern beeinflussen, unter besonderer Berücksichtigung des 100m-Sprints.
Die zentralen Themen umfassen die sportwissenschaftliche Theorie des Trainings, die spezifische Gestaltung und Steuerung von Sprinttraining sowie den praktischen Vergleich von Trainingskonzepten auf Weltklasseniveau.
Das Ziel ist zu analysieren, inwieweit unterschiedliche Trainingsmethoden die Schnelligkeit beeinflussen und ob es allgemeingültige Trainingsmuster gibt, oder ob eine individuelle Anpassung der entscheidende Faktor für Erfolg ist.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sportwissenschaftlicher Grundlagen sowie einem explorativen Vergleich der Biographien und Trainingsprogramme zweier bekannter Sprinter.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen wie Trainingssteuerung und -organisation erläutert, gefolgt von einer detaillierten Betrachtung des Sprinttrainings und abschließend einem Vergleich zwischen Usain Bolt und Carl Lewis.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Sprinttraining, 100m-Lauf, Leistungsdiagnostik, Periodisierung, Schnelligkeitsausdauer und individuelle Trainingsanpassung charakterisiert.
Das Krafttraining ist ein wesentlicher Bestandteil, um Explosivität und Beschleunigung zu steigern, wobei die Arbeit aufzeigt, dass die Trainingsgestaltung hier sehr unterschiedlich sein kann (z.B. Bolts Fokus vs. Lewis' Verzicht).
Da Athleten unterschiedlich auf Trainingsreize reagieren und individuelle Voraussetzungen wie Biomechanik und körperliche Schwachstellen (z.B. Bolts Skoliose) existieren, ist eine starre Formel nicht zielführend.
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