Diplomarbeit, 2018
37 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Gastronomische Relevanz
1.2 Methodik
2. Definitionen und Begriffserklärung
2.1 Qualität
2.2 Management
2.3 Qualitätsmanagement
2.4 Qualitätsmanagementsysteme
3. Qualitätsmanagementsystem ISO 9000 ff.
3.1 DIN EN ISO 9001
3.1.1 Historische Entwicklung
3.1.2 Struktur zur Erreichung betriebsinterner Ziele
3.1.3 Zertifizierung des Unternehmens
3.2 DIN EN ISO 9001:2015
3.2.1 Prozessorientierung
3.2.2 Risikoorientierung
4. Erfolgskritische Betrachtung
4.1 Vor- und Nachteile des Maßnahmenkatalogs
4.2 Auswirkungen auf die gastronomische Leistungserstellung
4.3 Lösungsansatz zur effizienteren Verwendung der Norm
5. Schlussfolgerung
Die vorliegende Arbeit analysiert die Erfolgskritik der Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001 in einem gastronomischen Catering-Betrieb, um Prozessoptimierungen und eine Steigerung der Gästezufriedenheit zu erreichen.
3.1.1 Historische Entwicklung
Die Erkenntnis, dass es ohne solche Anstrengungen nicht möglich ist, seine Kunden auf Dauer zufrieden zu stellen, geht zurück bis in die Anfänge kaufmännischen Handelns. Ein Eingreifen konnte nur gelingen, wenn der gesamte Produktionsprozess überwacht werden konnte. In Zeiten der Industrialisierung war der Herstellungsprozess aufgrund der steigenden Komplexität weitaus schwieriger zu überwachen, was die Einführung von Vorläufern eines Qualitätsmanagements unabdingbar machte. Die Rüstungsindustrie jener Zeit machte ein Beseitigen von Fehlern zur obersten Priorität der Unternehmensleitung und wurde stichprobenartig überprüft. „Um 1900 genügte noch das Aussortieren von fehlerhaften Produkten durch Vorreitern wie Ford und Taylor noch als Qualitätskontrolle, während um 1930 eine Qualitätsprüfung auf statistischer Steuerung basierte. Erst um 1960 wurden vorbeugende Maßnahmen als Qualitätsmaßnahme für das gesamte Unternehmen durch Vorreiter wie W.E. Deming und Genichi Taguchi eingeführt.“
Die galt als Vorläufer eines QM-Systems. „Seit seiner Veröffentlichung im Jahre 1987 ist die Normenreihe DIN EN ISO 9000ff. verantwortlich für das Überdenken des Begriffs ‚Qualität‘ als Verständnis für den Unternehmenserfolg. Lag der Fokus zuvor auf das eigentliche Produkt, wurde nun der gesamte Produktionsprozess mit dem Begriff eines Qualitätsmanagements gleichgesetzt.“
1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die gastronomische Relevanz von Qualitätsmanagement in einem hart umkämpften Markt und definiert das methodische Vorgehen.
2. Definitionen und Begriffserklärung: Es werden grundlegende betriebswirtschaftliche Fachbegriffe für den Gastronomiekontext geklärt, um das Verständnis für das QM-System zu schaffen.
3. Qualitätsmanagementsystem ISO 9000 ff.: Dieses Kapitel erläutert die Normenreihe sowie die spezifische Struktur der DIN EN ISO 9001 mit Fokus auf Prozess- und Risikomanagement.
4. Erfolgskritische Betrachtung: Eine Analyse der Vor- und Nachteile sowie Auswirkungen der Normimplementierung auf die gastronomische Leistungserstellung und Lösungsansätze.
5. Schlussfolgerung: Das Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und bestätigt die Eignung der DIN EN ISO 9001 für gastronomische Betriebe zur Sicherung des Markterfolgs.
Qualitätsmanagement, DIN EN ISO 9001, Gastronomie, Catering, Prozessorientierung, Risikomanagement, Kundenzufriedenheit, Zertifizierung, PDCA-Zyklus, FMEA, Unternehmensführung, Leistungserstellung, Effizienzsteigerung, Qualitätspolitik, kontinuierlicher Verbesserungsprozess.
Die Arbeit analysiert, wie ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 erfolgreich in einem gastronomischen Catering-Betrieb implementiert werden kann.
Zentrale Themen sind die Prozess- und Risikoorientierung, die Rolle der Unternehmensführung sowie die Steigerung der Gästezufriedenheit durch Standardisierung.
Ziel ist es, die Erfolgskritik der Normeinführung in der Gastronomie zu untersuchen und aufzuzeigen, wie sie trotz erhöhtem bürokratischem Aufwand Wettbewerbsvorteile generiert.
Es handelt sich um eine literaturbasierte Analyse, die theoretische Grundlagen mit praxisorientierten Ansätzen der Gastronomie verknüpft.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Normgrundlagen (ISO 9000 ff.), die Bedeutung von Prozess- und Risikomanagement sowie eine kritische Abwägung der Vor- und Nachteile.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Qualitätsmanagement, DIN EN ISO 9001, Gastronomie, Prozessorientierung, Risikomanagement und Kundenzufriedenheit.
Das Wissen aller Mitarbeiter wird als entscheidende Ressource betrachtet, die durch gezielte Motivation und Standardisierung für die Erreichung der Unternehmensziele genutzt werden soll.
Unternehmen sollen Risiken und Chancen identifizieren und analysieren, um beispielsweise die Qualität der Warenbeschaffung oder die Abläufe zwischen Küche und Service zu optimieren.
CAQ-Software kann Prozesse in Echtzeit überwachen, Dokumentationen vereinfachen und bei Abweichungen unterstützen, was die Praktikabilität des QM-Systems erhöht.
Die Zertifizierung wird als Chance gesehen, Vertrauen bei Partnern zu schaffen, Abläufe nachhaltig zu optimieren und das Unternehmen gestärkt am Markt zu positionieren.
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