Bachelorarbeit, 2011
62 Seiten, Note: 1,7
Diese Arbeit untersucht den CO2-Emissionshandel in der EU mit dem Ziel, die Funktionsweise und die Herausforderungen der praktischen Umsetzung zu beleuchten. Sie analysiert sowohl die theoretischen Grundlagen des Emissionshandels als auch die konkrete Entwicklung des Systems in der EU.
Die Einleitung stellt die Relevanz des CO2-Emissionshandels im Kontext des Klimawandels dar und führt in die Thematik ein. Das zweite Kapitel beleuchtet den Weg zum CO2-Emissionshandel, insbesondere die Entwicklung des Kyoto-Protokolls und seine Bedeutung als internationales Abkommen.
Das dritte Kapitel befasst sich mit der Theorie des Emissionshandels. Es werden die Grundgedanken des Emissionshandels, die Probleme der Umwelt als öffentliches Gut, der Preismechanismus von Emissionszertifikaten und die verschiedenen Effizienzkriterien diskutiert.
Das vierte Kapitel analysiert die Entwicklung des CO2-Emissionshandels in der EU, insbesondere die verschiedenen Handelsperioden und die Preisentwicklung.
Das fünfte Kapitel beleuchtet ausgewählte Probleme der praktischen Umsetzung, wie z. B. „Windfall Profits“ der Energiebranche, das Risiko des „Carbon Leakage“ und Betrug im Rahmen des CO2-Emissionshandels.
CO2-Emissionshandel, Klimawandel, Kyoto-Protokoll, Emissionszertifikate, Preisbildung, Effizienz, Umweltpolitik, EU, Handelsperioden, Preisentwicklung, Windfall Profits, Carbon Leakage, Betrug.
Das System basiert auf dem „Cap-and-Trade“-Prinzip: Es gibt eine Obergrenze (Cap) für Emissionen, und Unternehmen müssen für jede ausgestoßene Tonne CO2 ein Zertifikat besitzen, das sie handeln (Trade) können.
Das Kyoto-Protokoll ist ein internationales Abkommen, das erstmals völkerrechtlich verbindliche Zielwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen festlegte und die Basis für den Emissionshandel schuf.
Grandfathering bezeichnet die kostenlose Zuteilung von Emissionszertifikaten basierend auf historischen Emissionswerten eines Unternehmens.
Carbon Leakage bezeichnet das Risiko, dass Unternehmen ihre Produktion in Länder mit weniger strengen Klimaschutzauflagen verlagern, um Kosten für Emissionszertifikate zu sparen.
Windfall Profits sind Zusatzgewinne, die entstehen, wenn Unternehmen kostenlos erhaltene Zertifikate in ihre Preise einrechnen, ohne dass ihnen tatsächliche Kosten entstanden sind.
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