Fachbuch, 2019
63 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Thesis
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Prozessoptimierung
2.2 Prozessmanagement
2.3 Wesentliche Phasen einer Optimierung
3 Business Process Reengineering (BPR) als Instrument des Prozessmanagements
3.1 Grundlegendes
3.2 Vorgehensweise
3.3 Beurteilung der Chancen und Risiken
4 Die Wertstrommethode als Instrument des Prozessmanagements
4.1 Grundlegendes
4.2 Ablauf der Wertstrommethode
4.3 Beurteilung der Chancen und Risiken
5 Schlussfolgerung
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, zwei zentrale Instrumente des Prozessmanagements, das Business Process Reengineering (BPR) und die Wertstrommethode, wissenschaftlich zu beleuchten. Dabei soll untersucht werden, wie durch diese Methoden Produktionsabläufe optimiert werden können, welche Chancen sie für Unternehmen bieten und welche Risiken bei der praktischen Umsetzung zu berücksichtigen sind.
3.1.1 Konzeption
Das Business Process Reengineering ist in der Literatur oft mit der Abkürzung BPR zu finden. Diese Abkürzung ist jedoch bis heute nicht klar definiert und wird daher auch als Abkürzung für andere Begrifflichkeiten verwendet. Die Abb. 5 zeigt die unterschiedlichen Bergriffe, die alle für dasselbe Thema verwendet werden. Einzig die Schwerpunkte sind bei jedem Begriff etwas anders gesetzt. Im weiteren Verlauf dieser Thesis wird das Kürzel „BPR“ für Business Process Reengineering verwendet.
Mit dem Konzept des BPR beschreibt Gadatsch einen Ansatz des Managements zur radikalen Restrukturierung eines Unternehmens oder dessen Prozessen. Hammer und Champy entwickelten zu Beginn der 90er-Jahre die ersten Ansätze des BPR vorwiegend aus der Beratung von Unternehmen und deren Erfahrungen. Eine erweiterte Untersuchung des BPR auf wissenschaftlicher Basis erfolgte jedoch erst einige Jahre später und wurde auf Basis der Ansätze von Hammer und Champy weiterentwickelt. Teilweise wurden hierbei die Begriffe der Abb. 5 synonymisch verwendet. Jedoch handelt es sich im Grunde bei allen Begriffen schwerpunktmäßig um eine Analyse und eine Restrukturierung von Prozessen, die eine Ausrichtung am Markt, am Kunden und an den Unternehmenszielen haben.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung steigender internationaler Wettbewerbsanforderungen ein und definiert das Ziel der Arbeit, die Instrumente des Prozessmanagements zu analysieren.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die theoretischen Fundamente, insbesondere die Definitionen von Prozessoptimierung und Prozessmanagement sowie deren Nutzen, erläutert.
3 Business Process Reengineering (BPR) als Instrument des Prozessmanagements: Dieses Kapitel behandelt das BPR-Konzept, seine radikale Vorgehensweise, die Phasen der Umsetzung sowie die damit verbundenen Erfolgschancen und Risiken.
4 Die Wertstrommethode als Instrument des Prozessmanagements: Dieser Abschnitt beschreibt die Wertstrommethode als Instrument des Lean-Konzepts, erklärt die Visualisierung von Wertströmen und die Phasen der Wertstromanalyse sowie des Wertstromdesigns.
5 Schlussfolgerung: Das letzte Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und bewertet die Anwendbarkeit sowie die Unterschiede zwischen BPR und der Wertstrommethode.
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Die Arbeit befasst sich mit Methoden des modernen Prozessmanagements, die Unternehmen nutzen können, um ihre Produktivität zu steigern und wettbewerbsfähig zu bleiben.
Die zentralen Themen sind das radikale Business Process Reengineering (BPR) und die kontinuierlich ausgerichtete Wertstrommethode als Instrumente zur Prozessoptimierung.
Ziel ist es, beide Instrumente methodisch zu erklären, ihren praktischen Ablauf darzustellen und eine fundierte Bewertung ihrer jeweiligen Chancen und Risiken für Unternehmen vorzunehmen.
Es handelt sich um eine theoretische Analyse, bei der existierende wissenschaftliche Literatur und Konzepte zur Prozessoptimierung systematisch zusammengetragen und kritisch verglichen werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Prozessmanagements sowie die detaillierte Vorstellung des BPR-Prozesses und der Wertstrommethode inklusive deren Vorgehensmodelle.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Prozessmanagement, BPR, Wertstrommethode, Prozessoptimierung und Lean Management beschreiben.
Da BPR radikale Veränderungen erzwingt, entsteht oft Widerstand. Eine offene Kommunikation ist entscheidend, um Akzeptanz zu schaffen und das Scheitern des Projektes durch Fluktuation oder Motivationsverlust zu verhindern.
Die Wertstrommethode ist dann zu bevorzugen, wenn einzelne bestehende Prozesse schrittweise verbessert werden sollen, da sie sehr wirkungsvoll, kostengünstig und visuell einfach darstellbar ist.
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