Bachelorarbeit, 2018
63 Seiten, Note: 1,0
A. Einleitung
I. Kontext
II. Motivation
III. Fragestellung
IV. Aufbau
B. Technologische Grundlagen
I. Blockchain-Technologie
1. Eigenschaften
a) Dezentralität
b) Manipulationssicherheit
c) Transparenz
2. Grenzen der Blockchain
II. Bedeutende Blockchains
1. Bitcoin-Blockchain
2. Ethereum-Blockchain
C. Smart Contracts
I. Definition
II. Vertragsschluss
1. Vertragsrecht
a) Vertragsfreiheit
b) Voraussetzungen zum Vertragsschluss
c) Vertragsform
2. Vertragsschluss von Smart Contracts
a) Automatisierte Systeme
b) Autonom agierende Systeme
3. Zwischenergebnis
4. Darstellung des Vertragsschlusses in der Blockchain
III. Vertragstypen
IV. Vertragsabwicklung
V. Orakel
VI. Problematiken bei Smart Contracts
1. Vertragssprache
2. Form
3. Unwirksamkeitsgründe
4. Auslegung / Wertungsfragen
5. Minderjährigenschutz
6. Durchsetzung von Ansprüchen
7. Datenschutz
8. Identitätsnachweis
9. Anerkennung
10. Anwendbares Recht
VII. Haftung bei Fehlern
VIII. Rechtliche Wirksamkeit
IX. Automatische Einleitung von Schiedsstellenverfahren / Gerichtsverfahren
X. Unerlaubte Rechtsberatung
XI. Regulierung von Smart Contracts
D. Fazit
Diese Arbeit untersucht, inwieweit Smart Contracts mit den bestehenden Prinzipien und Vorschriften des deutschen Rechtssystems vereinbar sind, und analysiert hierbei insbesondere die Herausforderungen bei Vertragsschluss, Haftung und Wirksamkeit.
1. Vertragsschluss
Wenn mit Hilfe von Smart Contracts Verträge geschlossen werden können, dann stellt sich die Frage, ob diese nach dem deutschen Recht überhaupt wirksam sind. Die Erklärungen in einem Smart Contract werden in elektronsicher Form abgegeben. Von wem die Erklärungen abgegeben werden bzw. wem sie zugerechnet werden, ist insbesondere im Hinblick auf mögliche Schadensfälle und deren Haftung sehr interessant.
Um die Frage beantworten zu können, müssen zunächst einige Vorschriften zum Vertragsrecht erläutert werden.
A. Einleitung: Diese Einleitung führt in die technologische Bedeutung der Blockchain und Smart Contracts ein und stellt die zentrale Fragestellung der Vereinbarkeit mit dem deutschen Rechtssystem dar.
B. Technologische Grundlagen: Das Kapitel erläutert die Funktionsweise der Blockchain-Technologie, ihre zentralen Eigenschaften wie Dezentralität und Manipulationssicherheit sowie die Unterschiede zwischen Bitcoin- und Ethereum-Blockchain.
C. Smart Contracts: Hier wird der Begriff definiert, der Vertragsschluss bei automatisierten versus autonomen Systemen analysiert sowie rechtliche Problematiken, Haftungsfragen und die Regulierung dieser digitalen Verträge untersucht.
D. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, bewertet die Vereinbarkeit von Smart Contracts mit dem deutschen Recht kritisch und gibt einen Ausblick auf notwendige rechtliche Entwicklungen.
Blockchain, Smart Contracts, dezentral, Vertragsschluss, deutsches Rechtssystem, Haftung, Kryptowährung, Ethereum, Privatautonomie, Willenserklärung, Rechtsberatung, Datenschutz, Automatisierung, autonomes System, Regulatorik.
Die Arbeit untersucht die juristische Einordnung und Vereinbarkeit von Smart Contracts innerhalb des deutschen Rechtssystems.
Die zentralen Themen sind die technologischen Grundlagen der Blockchain, die rechtliche Natur von Smart Contracts, Haftungsfragen bei Fehlern sowie die Problematiken von Datenschutz und Identitätsnachweis.
Das Ziel ist es, zu beantworten, ob Smart Contracts mit den geltenden deutschen Rechtsnormen vereinbar sind oder ob und wo Anpassungen im Rechtssystem erforderlich wären.
Die Autorin nutzt eine Literaturrecherche und eine dogmatische Analyse, um die unterschiedlichen juristischen Ansichten zum Vertragsschluss durch Smart Contracts gegenüberzustellen.
Der Hauptteil analysiert die technologischen Voraussetzungen, die Einordnung von Smart Contracts in das Vertragsrecht sowie die Behandlung von Problemen wie Minderjährigenschutz, Haftung, Formvorschriften und unerlaubte Rechtsberatung.
Die zentralen Begriffe sind Blockchain, Smart Contracts, Vertragsrecht, Haftung, Automatisierung und Rechtskonformität.
Automatisierte Systeme folgen fest programmierten Regeln des Anwenders, während autonome Systeme selbstlernend sind und Entscheidungen ohne vorherige explizite Vorgaben treffen.
Da eine direkte Zurechnung bei autonom agierenden Systemen problematisch ist, nutzt die Autorin die Analogieschlüsse zur Blanketterklärung, um das Verhalten des Systems dem Anwender rechtlich zuzurechnen.
Orakel fungieren als Schnittstellen zur Außenwelt, da die Blockchain selbst keinen Zugriff auf physische Ereignisse hat, die für das Auslösen vertraglicher Bedingungen notwendig sind.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

