Fachbuch, 2019
48 Seiten
1 Einleitung
2 Einführung in die Arbeit
2.1 Die Natur des Scheiterns
2.2 Volition und Motivation
2.3 Konzept der Resilienz
3 Entrepreneurship und unternehmerisches Handeln
3.1 Unternehmerischer Erfolg
3.2 Formen des unternehmerischen Scheiterns
3.3 Gesellschaftliche Perspektive in Deutschland
4 Unternehmerische Volition und Resilienz
4.1 Volition und Durchhaltevermögen
4.2 Resilienz – Die goldene Eigenschaft eines Unternehmers?
4.3 Erfolgreich Scheitern
5 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die psychologischen Aspekte des unternehmerischen Scheiterns, wobei insbesondere die Rollen von Volition und Resilienz analysiert werden, um ein tieferes Verständnis dafür zu entwickeln, wie Unternehmer mit Hindernissen umgehen und aus Misserfolgen lernen können.
3.2 Formen des unternehmerischen Scheiterns
Nachdem im vorangegangen Kapitel erläutert wurde, dass unternehmerischer Erfolg und unternehmerisches Scheitern einer subjektiven Natur entspringen und nur nach dem Ermessen des betreffenden Unternehmers bewertet werden können, soll dieses Kapitel dazu beitragen die zuvor erläuterten Thesen beispielhaft zu untermauern. Hierzu soll Bezug auf eine wissenschaftliche Arbeit mit dem Titel „Analysis of young small firms that have closed: Delineating successful from unsuccessful closures“ genommen werden. Die Arbeit stammt von Timothy Bates vom „Center for Economic Studies (CES)” aus dem Jahr 2002. Wie der Titel bereits vermuten lässt analysiert Bates in seinen Untersuchungen Firmen, die ihre Unternehmungen nach einer gewissen Zeit aufgegeben haben, sowie die diesbezügliche subjektive Einschätzung der betreffenden Unternehmer. Ziel seiner Recherchen war es zu untersuchen, unter welchen Umständen die Schließung einer Firma von den Unternehmern als positiv oder negativ empfunden wird. Ausgangspunkt seiner Überlegung war die Frage, weshalb viele Unternehmer ihre Projekte trotz schlechter Performance fortführen, wohingegen eine Vielzahl von erfolgreichen Unternehmungen trotz herausragenden betriebswirtschaftlichen Kennzahlen ihre Tätigkeit einstellen.
1 Einleitung: Die Einleitung legt den Grundstein für die Untersuchung der Bedeutung von Volition und Resilienz im Kontext des unternehmerischen Scheiterns.
2 Einführung in die Arbeit: Dieses Kapitel erläutert die psychologischen Konzepte des Scheiterns, der Volition und der Resilienz als theoretisches Fundament.
3 Entrepreneurship und unternehmerisches Handeln: Hier wird der unternehmerische Kontext beleuchtet, einschließlich der Erfolgsdefinitionen und der gesellschaftlichen Haltung in Deutschland gegenüber dem Scheitern.
4 Unternehmerische Volition und Resilienz: In diesem zentralen Teil werden die psychologischen Faktoren Volition und Resilienz direkt auf den Prozess des Unternehmertums angewendet.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung von Volition und Resilienz als notwendige Werkzeuge für den langfristigen unternehmerischen Erfolg zusammen und plädiert für eine fehlertolerantere Gesellschaft.
Entrepreneurship, Motivation, Volition, Resilienz, Scheitern, Unternehmertum, Handlungskontrolle, Krisenbewältigung, Risikomanagement, Unternehmenskultur, Selbstreflexion, Erfolgsfaktoren.
Die Arbeit untersucht die psychologischen Mechanismen, die Unternehmern helfen, Hindernisse zu überwinden und mit dem Phänomen des Scheiterns umzugehen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Motivationspsychologie, Volition (Willensbildung), Resilienz (psychische Widerstandsfähigkeit) sowie dem unternehmerischen Handeln.
Das Ziel ist es, die Relevanz von Volition und Resilienz für das unternehmerische Scheitern herauszuarbeiten und zu zeigen, wie diese Eigenschaften als Werkzeuge für den langfristigen Erfolg dienen können.
Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse psychologischer und wirtschaftswissenschaftlicher Studien, unter anderem der Auswertung empirischer Daten von Bates (2002) und Kuckertz et al. (2015).
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die psychologischen Konstrukte und eine praktische Übertragung auf den Prozess des Unternehmertums inklusive der Analyse relevanter Einflussfaktoren.
Die Arbeit wird wesentlich durch Begriffe wie Volition, Resilienz, unternehmerisches Scheitern, Handlungskontrolle und die gesellschaftliche Fehlertoleranz charakterisiert.
Die Gesellschaft spielt eine entscheidende Rolle, da eine hohe gesellschaftliche Risikoaversion und eine kritische Einstellung gegenüber dem Scheitern die individuelle Resilienzbildung der Unternehmer hemmen kann.
Volition ist essentiell, da sie dem Unternehmer hilft, nach der anfänglichen Motivationsphase dranzubleiben und seine Ziele trotz innerer oder äußerer Störfaktoren konsequent zu verfolgen.
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