Bachelorarbeit, 2018
83 Seiten, Note: 1,0
Die Arbeit untersucht den Einfluss der sozialen Herkunft von Studienberechtigten mit Migrationshintergrund auf den Hochschulübergang. Dabei stehen die Faktoren Bildungsaspirationen, das soziale Kapital in ethnischen Netzwerken und die Theorie der rationalen Wahl im Fokus.
Die Einleitung stellt das Thema der Arbeit vor und erläutert die Relevanz des Forschungsthemas. Kapitel 2 beschäftigt sich mit postsekundären Ausbildungsalternativen in Deutschland und beleuchtet den Zusammenhang zwischen Bildungsabschluss und Sozialschichtzugehörigkeit. Kapitel 3 analysiert den theoretischen Hintergrund des Forschungsproblems, indem es verschiedene Theorien und Modelle zur Erklärung sozialer und ethnischer Bildungsungleichheiten am Hochschulübergang vorstellt. Kapitel 4 fasst die Hypothesen zusammen, die in der Arbeit untersucht werden.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Bildungsungleichheit, Hochschulübergang, Migrationshintergrund, soziale Herkunft, Bildungsaspirationen, soziales Kapital, ethnische Netzwerke, Theorie der rationalen Wahl, Modell der Frame-Selektion, empirische Forschung, Deutschland.
Die Arbeit untersucht, ob Schüler mit Migrationshintergrund trotz Hochschulreife seltener ein Studium aufnehmen und welche Faktoren (z. B. Bildungsaspirationen) dabei eine Rolle spielen.
Primäre Effekte beziehen sich auf die tatsächliche Leistung, während sekundäre Effekte das Entscheidungsverhalten (z. B. Kosten-Nutzen-Abwägung der Eltern) unabhängig von der Leistung beschreiben.
Sie erklärt Bildungsentscheidungen als Abwägung zwischen Erfolgswahrscheinlichkeit, Kosten des Studiums und dem Nutzen des angestrebten Bildungsabschlusses.
Ethnische Netzwerke können den Hochschulbesuch fördern, indem sie Informationen bereitstellen und hohe Bildungsaspirationen innerhalb der Gemeinschaft unterstützen.
Häufig wird Bildung als zentraler Weg zum sozialen Aufstieg und zur Überwindung von Diskriminierung gesehen, was zu überdurchschnittlich hohen Bildungszielen führt.
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