Bachelorarbeit, 2017
57 Seiten, Note: 2,0
Diese Arbeit befasst sich mit der aktuellen Situation der öffentlichen Kulturförderung in Deutschland, mit besonderem Fokus auf die durch Länder und Städte geförderten Schauspielhäuser. Sie analysiert, inwiefern Kunst- und Kulturförderung als staatliche Pflicht empfunden werden und welche Kriterien Staatstheater erfüllen müssen, um den Geldgeber zufriedenzustellen. Die Arbeit beleuchtet die deutsche Theaterlandschaft historisch und aktuell, untersucht die Herausforderungen, denen Bühnen heute gegenüberstehen, und erklärt Begriffe wie „Bildungsauftrag“ sowie die deutsche Kulturpolitik.
Die Arbeit befasst sich mit dem Verhältnis von Wirtschaftlichkeit und Bildungsauftrag in deutschen Theaterbetrieben. Sie fokussiert auf die öffentliche Kulturförderung, die Legitimationskrise deutscher Bühnen, die Bedeutung von Kulturpolitik und den Bildungsauftrag des Theaters.
Deutschland versteht sich gemäß dem Einigungsvertrag als „Kulturstaat“. Obwohl Kulturförderung oft als freiwillige Aufgabe gilt, wird sie gesellschaftlich als wesentliches Staatsziel zur Sicherung von Bildung und Identität angesehen.
Der Bildungsauftrag verpflichtet staatlich geförderte Bühnen dazu, ein vielfältiges Programm anzubieten, das zur ästhetischen Bildung und gesellschaftlichen Reflexion beiträgt, anstatt nur kommerzielle Interessen zu verfolgen.
Angesichts knapper öffentlicher Mittel müssen Theater zunehmend beweisen, dass ihre hohen Subventionen im Verhältnis zu den Besucherzahlen und dem gesellschaftlichen Nutzen gerechtfertigt sind.
Während deutsche Theater überwiegend öffentlich finanziert werden (Ensemblesystem), basieren US-Theater meist auf privaten Spenden und kommerziellen Einnahmen, was zu völlig anderen Spielplanstrukturen führt.
Die Kulturpolitik setzt den Rahmen für die Förderung. Intendanten müssen oft einen Spagat zwischen künstlerischer Freiheit (Wirtschaftlichkeit) und den Erwartungen der Geldgeber (Bildungsauftrag) bewältigen.
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