Bachelorarbeit, 2016
84 Seiten, Note: 1,7
Die Arbeit analysiert den Einfluss von Lobbyismus auf die Automobilindustrie, insbesondere am Beispiel des VW-Abgas-Skandals. Dabei werden die Strukturen und Techniken der Interessenvertretung durch Lobbygruppen untersucht, um zu verstehen, wie diese Politik und Gesellschaft beeinflussen.
Die Einleitung erläutert die Motivation und Relevanz des Themas sowie die Zielsetzung der Arbeit. Anschließend werden die theoretischen Grundlagen des Lobbyismus beleuchtet, wobei der Begriff und die Abgrenzung des Lobbyismus definiert werden.
Kapitel 3 widmet sich der Interessenvertretung durch Lobbyisten. Es werden verschiedene Akteure und Arten des Lobbyings vorgestellt, sowie die Vorgehensweise von Lobbyisten mit ihren Instrumenten, Methoden und Strategien. Der Einfluss von Lobbyismus auf die Europäische Union wird ebenfalls analysiert.
Im vierten Kapitel wird der Fokus auf den Lobbyismus in der Automobilbranche gelegt. Die Anfänge der deutschen Automobilindustrie, ihre Bedeutung, der Import und Export von Fahrzeugen sowie die Interessenvertretung der Automobilindustrie durch Verbände wie den VDA und die ACEA werden näher beleuchtet.
Das fünfte Kapitel analysiert den VW-Abgas-Skandal. Es umfasst eine Darstellung des Volkswagen Konzerns, eine Chronologie des Skandals und eine Analyse der bisherigen und möglichen Konsequenzen für den Konzern, den deutschen Markt, VW-Kunden und die weitere Arbeit der Lobbyisten.
Lobbyismus, Automobilindustrie, Volkswagen, Abgas-Skandal, Interessenvertretung, Einflussnahme, politische Entscheidungen, Regulierung, VDA, ACEA, CO2-Regulierung, Klimaagenda 2020, EU, Gesetzgebung, Transparenz, Nachhaltigkeit.
Lobbygruppen nutzen Instrumente und Strategien, um die Interessen von Verbänden in Gesetzesbeschlüsse einzubringen, was sowohl als notwendige Fachberatung als auch als undemokratische Einflussnahme gesehen werden kann.
Es handelte sich um die bewusste Manipulation von Abgaswerten, die weitreichende Konsequenzen für den Volkswagen-Konzern, die Kunden und den gesamten deutschen Markt hatte.
Zentrale Akteure sind der Verband der Automobilindustrie (VDA) in Deutschland und die European Automobile Manufacturer's Association (ACEA) auf EU-Ebene.
Die Arbeit untersucht als Fallbeispiel, wie die Automobillobby auf die Klimaagenda einwirkte, um Regulierungen im Sinne der Hersteller zu gestalten.
Schwierigkeiten ergeben sich daraus, dass Begriffe wie „Lobbyismus“ im Grundgesetz nicht direkt erwähnt werden und die Interessen von Minderheiten oft unberücksichtigt bleiben.
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