Diplomarbeit, 2005
139 Seiten, Note: 1,3
Die Diplomarbeit untersucht die Frage, ob junge Spätaussiedler einem erhöhten Suchtrisiko ausgesetzt sind. Sie analysiert die Faktoren, die zu einer möglichen Suchtgefährdung beitragen, sowie die Integrationschancen und die besonderen Risikofaktoren, denen diese Personengruppe ausgesetzt ist.
Die Einleitung stellt die Thematik und die Forschungsfrage der Arbeit vor. Kapitel 2 widmet sich dem Begriff „Aussiedler“ und beleuchtet die Zuwanderungsbilanz der Aussiedler in die BRD sowie den soziokulturellen Hintergrund der Deutschen aus der ehemaligen Sowjetunion. Kapitel 3 definiert die Begriffe Sucht und Abhängigkeit und stellt unterschiedliche Suchttheorien vor. In Kapitel 4 steht die Frage nach einer erhöhten Drogenabhängigkeit von Aussiedlerjugendlichen in der BRD im Fokus. Es werden die Suchtproblematik in der ehemaligen Sowjetunion, die psychosozialen Folgen der Migration sowie die Bedeutung der Familie und die schwierige Lebenssituation in der BRD behandelt. Auch die besondere Bedeutung von Opiaten (Heroin) wird beleuchtet. Das Kapitel thematisiert außerdem den Umgang mit drogenabhängigen Aussiedlern im Strafvollzug und beleuchtet die Situation junger Spätaussiedlerinnen. Kapitel 4 untersucht zudem die Suchtherapie und die notwendigen Eingliederungshilfen, um eine gelungene Integration zu gewährleisten.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen Spätaussiedler, Suchtgefährdung, Integration, Jugend, Drogenabhängigkeit, Russlanddeutsche, Migration, psychosoziale Folgen, Familienstrukturen, Eingliederungshilfen und Suchtherapie.
Studien und Praxiserfahrungen zeigen bei Jugendlichen aus der ehemaligen Sowjetunion oft eine erhöhte Anfälligkeit für schwere Suchterkrankungen, was durch Migrationsfolgen und Integrationsprobleme begünstigt wird.
Opiate wie Heroin stellen ein signifikantes Problem dar. Oft wird die Droge als Mittel zur Bewältigung von Perspektivlosigkeit und kultureller Entfremdung genutzt.
Der Verlust des sozialen Umfelds, Identitätskrisen und Diskriminierungserfahrungen in Deutschland ("Russen" in Deutschland, "Deutsche" in Russland) führen zu einem hohen psychischen Belastungsdruck.
Sprachbarrieren, die Nichtanerkennung von Abschlüssen und die Ablehnung durch die einheimische Bevölkerung erschweren den Zugang zum Arbeitsmarkt und zur sozialen Teilhabe.
Notwendig sind kultursensible Suchtpräventionsprogramme, gezielte Sprachförderung und Unterstützung bei der beruflichen Eingliederung, um ein Abgleiten in Subkulturen zu verhindern.
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