Bachelorarbeit, 2006
59 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen zum Stadtmarketingprozess
2.1 Definition von Stadtmarketing und begriffliche Abgrenzung
2.2 Ziele, Zielgruppen und Handlungsfelder
2.3 Das strategische und operative Gesamtverfahren
2.3.1 Analyse
2.3.2 Konzeption
2.3.3 Realisation
2.4 Finanzierung des Prozesses
3 Stadtmarketing in Teltow
3.1 Der Prozess im Überblick
3.1.1 Die Analysephase
3.1.2 Entwicklung der Vernetzung
3.1.3 Umsetzung von Maßnahmen
3.2 Regionalmarketing
4 Fazit und Ausblick
Diese Bachelor-Arbeit analysiert den Stadtmarketingprozess der Stadt Teltow. Das primäre Ziel besteht darin, den Verlauf dieses Kommunikationsverfahrens zu dokumentieren und zu bewerten, insbesondere im Hinblick auf die Herausforderungen bei der pluralistischen Willensbildung und der operativen Umsetzung unter Einbeziehung verschiedener lokaler Interessensgruppen.
3.1.2 Entwicklung der Vernetzung
„Schwung in die Stadtentwicklung bringen“, „Teltow in ein besseres Licht rücken“ und „ein effektives Stadtmarketing anschieben“ (Vgl. Kaatz, 14.10.2005). Diese Ziele der Durchführung des Stadtmarketingprozesses hat Bürgermeister Thomas Schmidt zu Beginn der Ideenwerkstatt formuliert. Die Betreuerin, Moderatorin und Leiterin der Lenkungsgruppe stellte sich allen Anwesenden vor (Vgl. Kögler, 19.10.2005). Außerdem erklärte sie ihre Aufgabe - die „fachliche Unterstützung“ des gesamten kommunikativen Verfahrens. In den Medien ist das Ziel sowie der Ablauf vom Vorgang der pluralistischen Willensbildung bereits im Vorfeld erläutert worden (Vgl. MAZ, 10.10.2005). Ebenfalls begleiteten sie den Kommunikationsprozess. Rund 50 Interessierte aus unterschiedlichen Zielgruppen sind zur ersten öffentlichen Veranstaltung gekommen (Vgl. Kögler, 19.10.2005).
Ideenwerkstatt Zu Beginn der Impuls gebenden Ideenwerkstatt gab die Moderatorin das Ziel - die Erarbeitung einer für 2020 verbindlichen ganzheitlichen Konzeption mit Maßnahmenkatalog und Leitbild - bekannt (Vgl. Kaatz, 14.10.2005). Die Integration der Agenda-Gruppen wurde stets in der von dem Steuerteam vorbereiteten Impulsveranstaltung des Prozesses, den die Stadtverwaltung angestoßen hat, betont (Vgl. Kögler, 19.10.2005). Der Steuerausschuss besteht aus Mitgliedern der Lokalen Agenda 21, Fraktionen und Stadtverwaltung (Vgl. Roß, 11/2005). Die „enge Zusammenarbeit“ mit der Agenda soll gewährleisten, dass alle Interessensträger mit einbezogen werden (Vgl. Kaatz, 14.10.2005). Die Leiterin der Lenkungsgruppe erläuterte den weiteren Ablauf sowie stellte dessen Arbeitsgrundlage - die Analyseergebnisse von Ist-Situation und Ist Image - vor.
1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz von Stadtmarketing im Wettbewerb der Kommunen und gibt einen Überblick über die theoretischen Grundlagen sowie den praktischen Analyseteil am Beispiel Teltow.
2 Theoretische Grundlagen zum Stadtmarketingprozess: Dieses Kapitel definiert den Begriff Stadtmarketing, beschreibt die notwendigen Phasen (Analyse, Konzeption, Realisation) und beleuchtet die Bedeutung von Zielgruppen sowie die Finanzierungsaspekte.
3 Stadtmarketing in Teltow: Hier erfolgt die detaillierte Analyse des Teltower Prozesses, von der ersten Impulsveranstaltung über die Zukunftskonferenz bis hin zur Umsetzung von Maßnahmen und der Controlling-Instanz.
4 Fazit und Ausblick: Das Fazit bewertet den bisherigen Prozessverlauf kritisch, identifiziert Erfolgsfaktoren sowie Hemmnisse und gibt einen Ausblick auf notwendige Schritte für eine erfolgreiche Zukunftsgestaltung.
Stadtmarketing, Teltow, Stadtmarketingprozess, Kommunikationspolitik, Standortmarketing, Public Private Partnership, Bürgerbeteiligung, Stadtentwicklung, Leitbild, Maßnahmenkatalog, pluralistische Willensbildung, Stadtidentität, Regionalmarketing, Controlling, SWOT-Analyse.
Die Arbeit analysiert den Stadtmarketingprozess der Stadt Teltow, um zu verstehen, wie städtische Attraktivität gesteigert und ein Netzwerk zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen aufgebaut werden kann.
Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen des Stadtmarketings, die Analyse des Ist-Zustands, der Prozess der Konzeptionserstellung sowie die Herausforderungen bei der Umsetzung und Finanzierung.
Ziel ist es, den gesamten Prozess der Stadtmarketing-Entwicklung in Teltow journalistisch und wissenschaftlich zu begleiten, zu dokumentieren und zu bewerten, insbesondere die Probleme bei der Kooperation verschiedener Akteure.
Es wird eine prozessorientierte Fallstudie angewendet, wobei neben Fachliteratur auch Protokolle, Analysen, Leitbilder und der Maßnahmenkatalog der Stadt Teltow ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung des Marketingprozesses und die detaillierte praktische Anwendung in Teltow, unterteilt in Analysephase, Vernetzung und Realisationsschritte.
Die wichtigsten Begriffe umfassen Stadtmarketing, Public Private Partnership, Stadtidentität, Teltow, pluralistische Willensbildung und Maßnahmenkatalog.
Die "Teltower Rübchen" wurden als Teil der Markenidentität (USP) registriert, um Teltow als Stadt zu positionieren, wobei das Image als Ackerbürgerstadt mit dem angestrebten Hightech-Standort kontrastiert.
Die Stagnation resultiert laut Autorin primär aus der fehlenden Kooperationsbereitschaft einzelner Akteure und der Dominanz spezifischer Interessensgruppen, die den Prozess der pluralistischen Willensbildung verlangsamen.
Die Agenda 21 ist in den Prozess integriert, jedoch gestaltete sich die konsequente Einbindung schwierig, da sie teilweise eigenständige Projekte weiterführte, statt vollständig im zentralen Prozess aufzugehen.
Der Wettbewerb diente der Schaffung eines assoziativen Symbols für die Stadtidentität. Der Siegerentwurf kombiniert Elemente wie den Teltowkanal und die Stadtkirche, um Vitalität und Fortschritt zu vermitteln.
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