Masterarbeit, 2018
173 Seiten, Note: 1,5
1. Einleitung
1.1 Einführung und Problemstellung
1.2 Vorgehensweise und Zielsetzung
2. Autopoietische Systeme
2.1 Ergebnisse der Forschungen von Maturana und Varela
2.2 Erweiterungen auf die Systemtheorie durch Luhmann
2.3 Abstraktionen und Erkenntnisse durch Kirsch
2.4 Transformation auf die Unternehmenspraxis
3. Veränderungsprozesse als Treiber der Innovation und des Erhalts
3.1 Grundlagen unternehmerischer Veränderungsprozesse
3.2 Phasen der Veränderung
3.2.1 Allgemein
3.2.2 Planungsphase
3.2.3 Umsetzungsphase
3.2.4 Kontrollphase
3.2.5 Psychologischer Ablauf
3.3 Beteiligte Personengruppen und deren Rolle
3.4 Widerstände als Bremse der Neuerung
3.5 Kommunikation als Baustein der Veränderung
3.6 Gestaltung und Wirkung der Unternehmenskultur
4. Autopoiese und Veränderungsmanagement
4.1 Eigene Kraft als Motor der Veränderung
4.2 Umwelteinflüsse als Treiber der Erneuerung
4.3 Hilfe oder Hinderung durch externe Berater bei Veränderungen
4.4 Kreislauf stetiger Veränderungen als Schlüssel zum Erfolg
4.5 Betrachtung der Expertenmeinungen zum Thema
4.6 Implikationen für die Unternehmenspraxis
5. Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Erklärungskraft der Theorie autopoietischer Systeme für Veränderungsprozesse in Unternehmen, um Handlungsempfehlungen für ein effektives Change Management abzuleiten und die Rolle externer Berater in diesem Kontext zu beleuchten.
3.1 Grundlagen unternehmerischer Veränderungsprozesse
„Nichts ist so beständig wie der Wandel“ oder auch „Was bleibt, ist die Veränderung; was sich verändert, bleibt“ sind bekannte Zitate im Zusammenhang mit CM oder auch mit dem Veränderungsmanagement. Der Begriff des CM steht dabei für eine bestmögliche Steuerung des Wandels an sich. Übersetzt man das Wort „Change“ aus dem Englischen, so hat es einige Bedeutungen. Zum einen drückt es aus, dass sich etwas verändert oder etwas wechselt, und zum anderen, dass etwas von einem Zustand in einen anderen übergeht oder man von Vorhaben A auf Vorhaben B umsteigt. In Bezug auf Organisationen kann man grundsätzlich drei Gegebenheiten verändern und somit von Zustand A in Zustand B transferieren. Zum einen kann die Aufbauorganisation verändert werden, zum anderen die Ablauforganisation. Aber auch das soziale Gefüge kann einem Wandel unterliegen. Meistens wirken Veränderungen im Sinne des „Change“ sogar auf allen drei Ebenen gleichzeitig. Um zu einer vollkommenen Definition des CMs zu gelangen, muss zusätzlich noch der Begriff des Managements betrachtet werden.
Der Begriff des Managements lässt sich in zwei unterschiedliche Teilbereiche gliedern: Einerseits betrachtet man den institutionellen und andererseits den funktionalen Ansatz. Management im institutionellen Sinne beleuchtet alle mitwirkenden Personengruppen eines Unternehmens, denen eine Weisungsbefugnis gegeben ist. Im funktionalen Sinne werden alle unternehmensrelevanten Aufgabenstellungen betrachtet, die zum Unternehmenserfolg gelöst werden müssen. Dabei ist zu beachten, dass diese Aufgaben nicht auf bestimmte Personengruppen begrenzt sind, sondern von jeder Leitungs- und Hierarchieebene aus bearbeitet werden können. Um ein gutes Betriebsergebnis zu erzielen, müssen die Managementfunktionen wie Planung, Organisation und Kontrolle mit den Sachfunktionen wie Einkauf, Produktion und Verkauf koordiniert und abgestimmt werden. Somit wird das Management auch als zentraler Verknüpfungspunkt der einzelnen Unternehmenstätigkeiten angesehen.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Veränderungsprozessen für moderne Unternehmen ein und definiert das Forschungsziel sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2. Autopoietische Systeme: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Autopoiese nach Maturana, Varela, Luhmann und Kirsch und überträgt diese auf den Organisationskontext.
3. Veränderungsprozesse als Treiber der Innovation und des Erhalts: Hier werden die Grundlagen des Change Managements behandelt, einschließlich der Phasen des Wandels, der Beteiligten, Widerstände sowie der Rolle von Kommunikation und Kultur.
4. Autopoiese und Veränderungsmanagement: Dieses Kapitel führt die Theorie autopoietischer Systeme mit der Praxis des Veränderungsmanagements zusammen und wertet hierzu Expertenmeinungen aus.
5. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und bewertet die praktische Anwendbarkeit der Theorie auf Change-Prozesse.
Autopoiese, Veränderungsmanagement, Change Management, Systemtheorie, Organisationswandel, Kommunikation, Unternehmenskultur, Entscheidungssysteme, Transformation, strukturelle Koppelung, Selbstorganisation, systemische Beratung, Change Leadership, Widerstand, Unternehmenspraxis
Die Arbeit erforscht, inwieweit die Theorie autopoietischer Systeme genutzt werden kann, um Veränderungsprozesse in Organisationen zu erklären und praktisch zu optimieren.
Die Arbeit behandelt die Systemtheorie, das klassische Change Management, die Bedeutung von Unternehmenskultur und Kommunikation sowie die Rolle externer Berater.
Ziel ist es, präskriptive Handlungsempfehlungen für Unternehmen zu entwickeln, die auf einem systemtheoretischen Verständnis basieren.
Die Arbeit kombiniert eine fundierte literaturbasierte Sekundärforschung mit einer qualitativen Expertenbefragung von Wissenschaftlern und systemischen Beratern.
Neben der theoretischen Herleitung werden die Phasen der Veränderung, die psychologischen Aspekte des Wandels und der Einsatz externer Berater detailliert analysiert.
Zentrale Begriffe sind Autopoiese, Change Management, Kommunikation, Selbstreferenz, System-Umwelt-Beziehung und strukturelle Koppelung.
Die Experten sind sich weitgehend einig, dass die Theorie in der Praxis oft intuitiv oder unterbewusst angewendet wird, jedoch explizit selten direkt als "autopoietisches" Modell kommuniziert wird.
Unternehmenskultur wird als wesentlicher Code eines Unternehmens verstanden, der die Akzeptanz und Umsetzung von Veränderungsprozessen maßgeblich bestimmt.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

