Masterarbeit, 2018
119 Seiten, Note: 3
1 Einleitung
2 Die Figur
2.1 Allgemeine Definition der Figur
2.2 Die Figurentheorie von Aristoteles bis zur heutigen Zeit
2.3 Die Figurentheorie von Jens Eder
3 Das Vier-Aspekte-Modell von Jens Eder
3.1 Figuren als fiktive Wesen
3.2 Figuren als Artefakte
3.3 Figuren als Symbole
3.4 Figuren als Symptome
3.5 Ableitung der analyseleitenden Fragen
3.5.1 Analyseleitende Fragen zu Figuren als fiktive Wesen
3.5.2 Analyseleitende Fragen zu Figuren als Artefakte
3.5.3 Analyseleitende Fragen zu Figuren als Symbole
3.5.4 Analyseleitende Fragen zu Figuren als Symptome
4 Einleitung in die Serie
4.1 Die Serie „Die Profis“
4.2 Vorgeschichte und Ausstrahlung
5 Schauspieler und Regie im Detail
5.1 Schauspieler
5.1.1 Gordon Jackson als George Cowley
5.1.2 Lewis Collins als William Bodie
5.1.3 Martin Shaw als Raymond Doyle
5.2 Regie
5.2.1 Phil Meheux
5.2.2 Peter Medak
5.2.3 Charles Crichton
5.2.4 Martin Campbell
6 Staffel 1 - Inhalt, Figuren und Entwicklung
6.1 Inhalt
6.1.1 Folge 1. – „Gegen die Zeit“
6.1.2 Folge 2. – „Ein teurer Fehler“
6.1.3 Folge 3. – „Perfekter Plan mit kleinen Fehlern“
6.1.4 Folge 4. – „Der Mörder aus Athen“
6.1.5 Folge 5. – „Helden“
6.1.6 Folge 6. – „Wo endet der Dschungel“
6.1.7 Folge 7. – „Terror kennt keine Grenzen“
6.1.8 Folge 8. – „Sir Ardens Geständnis“
6.1.9 Folge 9. – „Nach der Hitze des Zorns“
6.1.10 Folge 10. – „Eine Lunte für London“
6.1.11 Folge 11. – „Ramos“
6.1.12 Folge 12. – „Alte Freunde“
6.1.13 Folge 13. – „Rassenhass“
6.2 Beobachtete Entwicklung der Figuren - Zwischenergebnis 1
6.2.1 George Cowley
6.2.2 William Bodie
6.2.3 Raymond Doyle
6.2.4 William Bodie und Raymond Doyles Gemeinsamkeiten
6.2.5 Was alle gemeinsam haben
6.2.6 Zwischenergebnis – Ableitung der Entwicklung
7 Staffel 2 - Inhalt, Figuren und Entwicklung
7.1 Inhalt
7.1.1 Folge 1. – „Wer jagt den Jäger?“
7.1.2 Folge 2. – „Schwarze Tage für Doyle“
7.1.3 Folge 3. – „Im Labyrinth“
7.1.4 Folge 4. – „Der Mann ohne Vergangenheit“
7.1.5 Folge 5. – „Eine saubere kleine Stadt“
7.1.6 Folge 6. – „Der Verräter“
7.1.7 Folge 7. – „Dunkle Geschäfte“
7.1.8 Folge 8. – „Die Akte Thomas Darby“
7.1.9 Folge 9. – „Zum Abschuss freigegeben“
7.1.10 Folge 10. – „Die Falle“
7.2 Beobachtete Entwicklung der Figuren - Zwischenergebnis 2
7.2.1 George Cowley
7.2.2 William Bodie
7.2.3 Raymond Doyle
7.2.4 William Bodie und Raymond Doyles Gemeinsamkeiten
7.2.5 Was alle gemeinsam haben
7.2.6 Zwischenergebnis – Ableitung der Entwicklung
8 Staffel 3 - Inhalt, Figuren und Entwicklung
8.1 Inhalt
8.1.1 Folge 1. – „Alarm bei CI5“
8.1.2 Folge 2. – „Was wusste Sammy“
8.1.3 Folge 3. – „Der Mann aus Fernost“
8.1.4 Folge 4. – „Spiel der Spione“
8.1.5 Folge 5. – „Der Wahnsinn des Mickey Hamilton“
8.1.6 Folge 6. – „Unternehmen Khadi“
8.1.7 Folge 7. – „Gefährliche Pläne“
8.1.8 Folge 8. – „Doppelleben“
8.2 Beobachtete Entwicklung der Figuren - Zwischenergebnis 3
8.2.1 George Cowley
8.2.2 William Bodie
8.2.3 Raymond Doyle
8.2.4 William Bodie und Raymond Doyles Gemeinsamkeiten
8.2.5 Was alle gemeinsam haben
8.2.6 Zwischenergebnis – Ableitung der Entwicklung
9 Staffel 4 - Inhalt, Figuren und Entwicklung
9.1 Inhalt
9.1.1 Folge 1. – „Das Acorn-Syndrom“
9.1.2 Folge 2. – „Der Seelentest“
9.1.3 Folge 3. – „Christina“
9.1.4 Folge 4. – „Liebe ist kein Alibi“
9.1.5 Folge 5. – „Agentenfieber“
9.1.6 Folge 6. – „Die Hongkong-Spur“
9.1.7 Folge 7. – „Der Gedächtnisschock“
9.1.8 Folge 8. – „Ein Sportsmann stirbt“
9.1.9 Folge 9. – „Im Namen des Mörders“
9.1.10 Folge 10. – „Die Waffe“
9.1.11 Folge 11. – „Der Diplomat“
9.1.12 Folge 12. – „Gemischtes Doppel“
9.1.13 Folge 13. – „Ein Wochenende auf dem Land“
9.1.14 Folge 14. – „Mordauftrag für Bodie“
9.1.15 Folge 15. – „Der Exporteur“
9.2 Beobachtete Entwicklung der Figuren - Zwischenergebnis 4
9.2.1 George Cowley
9.2.2 William Bodie
9.2.3 Raymond Doyle
9.2.4 William Bodie und Raymond Doyles Gemeinsamkeiten
9.2.5 Was alle gemeinsam haben
9.2.6 Zwischenergebnis – Ableitung der Entwicklung
10 Staffel 5 - Inhalt, Figuren und Entwicklung
10.1 Inhalt
10.1.1 Folge 1. – „Der Mann auf dem Dach“
10.1.2 Folge 2. – „Operation Susie“
10.1.3 Folge 3. – „Das Ende einer Flucht“
10.1.4 Folge 4. – „Lawsons letzter Appell“
10.1.5 Folge 5. – „Mein ist die Rache“
10.1.6 Folge 6. – „Probezeit für Agenten“
10.1.7 Folge 7. – „Fremde Stimmen“
10.1.8 Folge 8. – „Spiel ohne Limit“
10.1.9 Folge 9. – „Die Feinde des Löwen“
10.1.10 Folge 10. – „Ein Mordroboter namens Quinn“
10.1.11 Folge 11. – „Bombenterror“
10.2 Beobachtete Entwicklung der Figuren - Zwischenergebnis 5
10.2.1 George Cowley
10.2.2 William Bodie
10.2.3 Raymond Doyle
10.2.4 William Bodie und Raymond Doyles Gemeinsamkeiten
10.2.5 Was alle gemeinsam haben
10.2.6 Zwischenergebnis - Ableitung der Entwicklung
11 Zusammenfassend - beobachtete Entwicklung der Figuren
11.1 Figur - George Cowley
11.1.1 Physische Komponenten:
11.1.2 Soziale Komponenten:
11.1.3 Psychologische Komponente:
11.1.4 Hintergrundgeschichte:
11.1.5 Leben und Lifestyle:
11.2 Figur - Raymond Doyle
11.2.1 Physische Komponenten:
11.2.2 Soziale Komponenten:
11.2.3 Psychologische Komponente:
11.2.4 Hintergrundgeschichte:
11.2.5 Leben und Lifestyle:
11.3 Figur - William Bodie
11.3.1 Physische Komponenten:
11.3.2 Soziale Komponenten:
11.3.3 Psychologische Komponente:
11.3.4 Hintergrundgeschichte:
11.3.5 Leben und Lifestyle:
11.4 Die Schlussfolgerung
12 Das Vier-Aspekte-Modell und „Die Profis“
12.1 Das Vier-Aspekte-Modell angewendet an George Cowley
12.1.1 Analyseleitende Fragen zu Figuren als fiktive Wesen
12.1.2 Analyseleitende Fragen zu Figuren als Artefakte
12.1.3 Analyseleitende Fragen zu Figuren als Symbole
12.1.4 Analyseleitende Fragen zu Figuren als Symptome
13 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Anwendbarkeit des Vier-Aspekte-Modells nach Jens Eder, indem sie dieses theoretische Konstrukt auf die drei Hauptcharaktere der britischen Kultserie „Die Profis“ (The Professionals) anwendet. Das primäre Ziel ist es, die Funktionalität und den Mehrwert dieses Modells für die Analyse fiktiver Figuren im filmischen Kontext zu validieren.
3.1 Figuren als fiktive Wesen
Der Grundkern einer solchen Figur ist das mentale Modell. Dies äußert sich mit der Persönlichkeit mit einem Innen- und Sozialleben. Die Figur muss einen Kern besitzen, damit das Verhalten vorsehbar sein kann. Komplexe Einstellungen, Werte und Emotionen sind Details, welche die Figur einzigartig und unverwechselbar machen. (vgl. Eder, 2014, S. 162-167)
Die Eigenschaften fiktiver Wesen sind nahezu grenzenlos. Es werden die Grenzen infrage gestellt, da sie über die der menschlichen Existenz hinausgehen. Daher umfasst es das vollständige Eigenschaftenfeld, was man über Tiere, Menschen, Maschinen, Monster, Fabelwesen sagen kann. Die Figur hebt sich ab und ihre Besonderheiten werden hinausgetragen. Es gibt eine Dreiteilung von Körperlichkeit, Psychologie und Sozialität. Wie zum Beispiel die Körpergröße, Hautfarbe, Krankheiten für die körperlichen Aspekte. Temperament, Komplexe und Ängste für die psychologischen Aspekte; und Herkunft, Ausbildung und soziale Schicht würden für den Sozialitätsaspekt stehen. (vgl. Eder, 2014, S. 173-176)
Zur Ermittlung der Persönlichkeit einer Figur tragen die Beobachtungen ihres Verhaltens und die Nachvollziehung der mentalen Vorgänge eine wesentliche Rolle bei. Persönlichkeitsmerkmalle ermöglichen die Erstellung von Handlungsprognosen, da der Charakter als zentraler Teil der Persönlichkeit verstanden wird. Die Prozesstheorie spricht von vier Dimensionen, welche die Inhalte des Verhaltes und der mentalen Vorgänge einer Person ausmachen. Die Tendenzen des Riechens und Sehens werden Wahrnehmungsdispositionen genannt. Das Fachwissen, Gedächtnis oder die Denkweise sind kognitive Dispositionen. Wünsche, Vorlieben und Manieren gehören der motivationalen Disposition an. Die vierte Dimension ist die Gefühlsdisposition. Zu ihr gehören Eigenschaften wie Nervosität, Fröhlichkeit oder Ängstlichkeit. (vgl. Eder, 2014, S. 208-209)
1 Einleitung: Einführung in das Vier-Aspekte-Modell von Jens Eder und Zielsetzung der Untersuchung anhand der Serie „Die Profis“.
2 Die Figur: Definition des Begriffs Figur in der Literatur- und Filmtheorie sowie Erläuterung der integrativen Figurentheorie.
3 Das Vier-Aspekte-Modell von Jens Eder: Detaillierte Darstellung der vier Ebenen – fiktive Wesen, Artefakte, Symbole und Symptome – sowie Ableitung analyseleitender Fragen.
4 Einleitung in die Serie: Überblick über die Entstehungsgeschichte, den Kultstatus und das Konzept der britischen Krimiserie „Die Profis“.
5 Schauspieler und Regie im Detail: Vorstellung der Hauptdarsteller und der Regisseure, die die Serie maßgeblich prägten.
6 Staffel 1 - Inhalt, Figuren und Entwicklung: Analyse des Inhalts und der ersten Charakterentwicklungen der Hauptfiguren in der ersten Staffel.
7 Staffel 2 - Inhalt, Figuren und Entwicklung: Fortführung der Analyse der Figureninteraktionen und -entwicklungen während der zweiten Staffel.
8 Staffel 3 - Inhalt, Figuren und Entwicklung: Untersuchung der Handlungsstränge und figurenspezifischen Veränderungen in Staffel 3.
9 Staffel 4 - Inhalt, Figuren und Entwicklung: Detaillierte Betrachtung der Serie und Figurenreaktionen in der vorletzten Staffel.
10 Staffel 5 - Inhalt, Figuren und Entwicklung: Abschluss der inhaltlichen Analyse der Serie und Beobachtung der finalen Charakterentwicklungen.
11 Zusammenfassend - beobachtete Entwicklung der Figuren: Synthese der gesammelten Daten zu einem umfassenden Modell der drei Protagonisten.
12 Das Vier-Aspekte-Modell und „Die Profis“: Praktische Anwendung der analyseleitenden Fragen des Eder-Modells an der Figur George Cowley.
13 Fazit: Resümee über die Praxistauglichkeit des Modells für die Figurenanalyse und Schlussfolgerungen.
Vier-Aspekte-Modell, Jens Eder, Die Profis, Figurenanalyse, Filmanalyse, George Cowley, William Bodie, Raymond Doyle, fiktive Wesen, Artefakte, Symbole, Symptome, Figurentheorie, Charakterentwicklung, Actionserie.
Die Arbeit untersucht das Vier-Aspekte-Modell von Jens Eder und testet dessen Anwendbarkeit auf die drei Protagonisten der britischen Krimiserie „Die Profis“.
Im Zentrum stehen die Figurentheorie, die Anwendung von Analysemodellen auf TV-Serien sowie die detaillierte Charakterzeichnung der Hauptfiguren Cowley, Bodie und Doyle.
Das Ziel ist der Beweis, dass das Modell von Jens Eder ein funktionierendes Analysewerkzeug bietet, um die Komplexität fiktiver Filmfiguren systematisch zu erfassen.
Die Arbeit nutzt eine indirekte Charakterisierung der Figuren basierend auf Beobachtungen ihrer Handlungen und Merkmale, um diese in das vierstufige Modell von Jens Eder einzuordnen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Figurenanalyse sowie eine empirische Untersuchung der fünf Staffeln von „Die Profis“ hinsichtlich der Charakterentwicklung.
Die Analyse ist geprägt durch Fachbegriffe wie Figurenanalyse, fiktive Wesen, filmische Artefakte und die spezifische Terminologie des Vier-Aspekte-Modells.
Die Arbeit stellt fest, dass die schauspielerische Leistung und Improvisation der Darsteller maßgeblich zur Einzigartigkeit und zum Charme der Charaktere beitragen.
Cowley dient aufgrund seiner Tiefe und Erfahrung als primäres Fallbeispiel für die praktische Anwendung des Vier-Aspekte-Modells.
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