Bachelorarbeit, 2017
39 Seiten, Note: 1,7
Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung der Arbeit
2 Unternehmensnachfolge
2.1 Definition Unternehmensnachfolge
2.2 Ursachen für die Unternehmensnachfolge
2.3 Interne und externe Unternehmensnachfolge
2.3.1 Familieninterne Nachfolgeregelung
2.3.2 Externe Übernahme
3 Die Stiftung
3.1 Definition
3.1.1 Rechtsfähige Stiftungen
3.1.2 Nicht rechtsfähige Stiftungen
3.1.3 Die Zustiftung
3.2 Zivilrechtliche Grundlagen
3.2.1 Gründung und Anerkennung einer rechtsfähigen Stiftung
3.2.2 Die Stiftungssatzung
3.2.2.1 Der Stiftungszweck
3.2.2.2 Das Stiftungsvermögen
3.2.2.3 Die Stiftungsorganisation
3.2.3 Die Haftung der Stiftung und Ihrer Organe
3.3 Errichtung von Stiftungen
3.3.1 Stiftung zu Lebzeiten
3.3.2 Stiftung von Todes wegen
3.3.2.1 Erbeinsetzung der Stiftung
3.3.2.2 Stiftung als Vermächtnisnehmerin oder Auflagenbegünstigte
3.3.2.3 Umsetzung in der Praxis
4 Die Familienstiftung
4.1 Begriff der Familienstiftung
4.2 Abgrenzungskriterien
4.3 Die Familienbegünstigung
4.3.1 Art
4.3.2 Destinatäre
4.3.3 Grad der Begünstigung der Familie
4.4 Motive für die Gründung einer Familienstiftung
4.5 Ausgangssituationen der Unternehmen
5 Die Familienstiftung als unternehmensverbundene Stiftung
5.1 Definition unternehmensverbundene Stiftung
5.2 Die Beteiligungsträgerstiftung in der Nachfolgeplanung
5.2.1 Definition
5.2.2 Besonderheiten
5.2.3 Errichtung
5.2.4 Anwendungsbereich in der Nachfolgeplanung
5.2.5 Zulässigkeit der Stiftung & Co. KG
5.3 Die Unternehmensträgerstiftung in der Nachfolgeplanung
5.3.1 Definition
5.3.2 Entstehung
5.3.3 Vorteile gegenüber der Beteiligungsträgerstiftung
5.3.4 Nachteile gegenüber der Beteiligungsträgerstiftung
5.3.5 Gestaltung der Nachfolge mithilfe der Unternehmensträgerstiftung
6 Die Nachteile einer Stiftungslösung
Ziel dieser Bachelorarbeit ist die systematische Untersuchung der Familienstiftung als Instrument der Unternehmensnachfolge. Es wird analysiert, unter welchen zivilrechtlichen Rahmenbedingungen Unternehmen mittels einer Stiftung übertragen werden können, um den Fortbestand des Betriebs und die Versorgung der Familie zu gewährleisten.
3.2.2.1 Der Stiftungszweck
Durch den Stiftungszweck wird der Stifterwillen konkretisiert und er ist die Grundlage jeder Stiftung. Der Stiftungszweck kann nach der behördlichen Anerkennung der Stiftung nur noch in Ausnahmefällen geändert werden.30 Der Stiftungszweck dient auch als Leitlinie für die Tätigkeit der Stiftung und das Handeln der Stiftungsorgane, weshalb bei der Erstellung der Satzung bedacht werden sollte, ob der Stiftungszweck dauerhaft verfolgt werden kann.31 Der Stiftungszweck sollte auch nicht zu eng formuliert sein, damit der Handlungsspielraum der Stiftungsorgane nicht zu sehr eingeschränkt wird.
Eine Stiftung kann jedoch auch mehrere Zwecke verfolgen,32 wobei dann zwischen einem Haupt- und mehreren Nebenzwecken unterschieden wird.33 Bei einer sog. Sukzessivstiftung werden mehrere Zwecke hintereinander geschalten.34
Eine sog. „Selbstzweckstiftung“, also eine Stiftung, deren einziger Zweck die Verwaltung des eigenen Vermögens ist, ist nicht zulässig.35
Anhand des Stiftungszwecks kann zwischen verschiedenen Stiftungen mit der Zweckunterscheidung unterschieden werden.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Unternehmensnachfolge ein und erläutert die Relevanz der Familienstiftung als Instrument zur Sicherung der Unternehmenskontinuität.
2 Unternehmensnachfolge: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Unternehmensnachfolge als Generationenwechsel und analysiert die verschiedenen Ursachen und Formen für eine Übergabe.
3 Die Stiftung: Hier werden die zivilrechtlichen Grundlagen, die Errichtung von Stiftungen sowie die wesentlichen Bestandteile wie Satzung, Stiftungszweck und Organisation erläutert.
4 Die Familienstiftung: Dieses Kapitel befasst sich mit dem Begriff und den Abgrenzungskriterien der Familienstiftung sowie den Motiven zur Gründung einer solchen.
5 Die Familienstiftung als unternehmensverbundene Stiftung: Es wird die Differenzierung zwischen Beteiligungsträgerstiftung und Unternehmensträgerstiftung vorgenommen sowie die Rolle der Stiftung & Co. KG detailliert dargestellt.
6 Die Nachteile einer Stiftungslösung: Abschließend werden die problematischen Aspekte einer Stiftungslösung dargelegt, insbesondere im Hinblick auf den Verlust des Eigentums und die Einschränkung der Handlungsfreiheit.
Unternehmensnachfolge, Familienstiftung, Stiftungsrecht, Stifterwille, Stiftungssatzung, Unternehmensverbundene Stiftung, Beteiligungsträgerstiftung, Unternehmensträgerstiftung, Stiftung & Co. KG, Vermögensnachfolge, Destinäre, Stiftungszweck, Substanzerhaltungsgebot, Unternehmensfortführung, Nachfolgeplanung.
Die Arbeit untersucht die rechtlichen und praktischen Aspekte der Familienstiftung als Instrument zur Gestaltung der Unternehmensnachfolge in Deutschland.
Zentrale Themen sind die zivilrechtlichen Voraussetzungen für Stiftungen, die Besonderheiten von Familienstiftungen sowie die verschiedenen Ausprägungen unternehmensverbundener Stiftungen.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie mittels einer Familienstiftung die langfristige Kontinuität eines Familienunternehmens gesichert und gleichzeitig die Familie materiell versorgt werden kann.
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, unter Einbeziehung von Gesetzestexten (BGB), Kommentaren und einschlägigen Fachaufsätzen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Grundlagen des Stiftungsrechts, die Definition der Familienstiftung sowie eine tiefgehende Analyse von Stiftungskonstruktionen wie der Beteiligungs- und Unternehmensträgerstiftung.
Zu den Schlüsselbegriffen zählen Unternehmensnachfolge, Familienstiftung, Stifterautonomie, Stiftung & Co. KG sowie das Substanzerhaltungsgebot.
Es handelt sich um eine Kommanditgesellschaft, bei der eine Stiftung die Rolle der persönlich haftenden Gesellschafterin (Komplementärin) übernimmt, was eine spezielle Nachfolgestruktur ermöglicht.
Ein wesentlicher Nachteil ist der endgültige Verlust des Eigentums am eingebrachten Vermögen sowie die dauerhafte Bindung an den Stifterwillen, was eine spätere Änderung des Stiftungszwecks erschwert.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

