Bachelorarbeit, 2018
113 Seiten, Note: 1,6
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen
2.1. Die technische Aktienanalyse
2.1.1. Rahmenbedingungen einer technischen Aktienanalyse
2.1.2. Ideologie der technischen Aktienanalyse
2.1.3. Verschiedene Arten von Charts
2.2. Abgrenzung zu anderen Investmentstrategien
2.2.1. Growth-Strategie
2.2.2. Value-Strategie
2.2.3. Pro- und antizyklische Strategie
2.2.4. Indexstrategie
2.2.5. Umkehrstrategie
2.2.6. Dividendenstrategie
2.2.7. CANSLIM-Strategie
2.2.8. Die Buy and Hold Strategie
2.3. Die Dow-Theorie
2.3.1. Entstehung der Dow-Theorie
2.3.2. Grundsätze der Dow-Theorie
2.3.3. Kritik an Dow-Theorie
3. Analyse
3.1. Instrumente der technischen Aktienanalyse
3.1.1. Trendlinienanalyse
3.1.2. Widerstands- und Unterstützungslinien
3.1.3. Trendfolgeformationen
3.1.4. Trendwendeformationen
3.1.5. Bodenbildungsformationen
3.1.6. Gap
3.1.7. Gleitende Durchschnitte
3.1.8. Elliott Waves
3.1.9. Fibonacci-Retracements
3.1.10. RSI
3.1.11. Volumenanalyse
3.2. Anwendung der Charttechnik an ausgewählten Charts
3.2.1. Praxisbeispiele anhand historischer Charts
3.2.2. Untersuchung und Analyse eines aktuellen Charts
3.3. Darstellung und Zusammenfassung der Ergebnisse
4. Kritische Würdigung
4.1. Eingrenzung der Ergebnisse aus der Analyse
4.2. Vergleich mit Buy and Hold Strategie
4.3. Eignung der technischen Analyse als Prognoseinstrument
4.4. Zukunftspotential
5. Schlussbetrachtung
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Eignung der technischen Aktienanalyse als ergänzendes Instrument zu fundamentalen Investmentstrategien zu untersuchen. Hierbei soll aufgezeigt werden, ob und wie charttechnische Methoden zur Identifikation optimaler Zeitpunkte für Kauf- und Verkaufsentscheidungen beitragen können, um die Rendite eines Portfolios zu optimieren.
2.1.3. Verschiedene Arten von Charts
Charts sind das Handwerkzeug des technischen Analysten. Sie verpacken alle Informationen und Transaktionen, die an der Börse geschehen. Die Charts zeigen den historischen Kursverlauf bis hin zur Gegenwart. Die Charts können aus Zeitintervallen von einem Monat, einer Woche, einem Tag, einer Stunde oder auch aus kleineren Zeitanständen bestehen. Jedoch wird die Qualität der Aussagekraft bei zu kleinen Intervallen zunehmend sinken, da die Formationen oft nicht oder erst zu spät erkannt werden.17
Im Endeffekt sind Charts nur ein reines graphisches Abbild der auf der Börse vorgenommenen Transaktionen und folglich der Kurse. Charts sind qualitativ miteinander vergleichbar, eine Unterscheidung nach „guten“ und „schlechten“ Charts ist nicht gegeben. Gute Analysen unterscheiden sich von schlechten Analysen nicht aufgrund der Chartbilder, sondern durch deren Interpretation.
Ein Zitat der Wallstreet lautet übersetzt: „Mit den Charts ist alles in Ordnung, den Ärger machen die Chartisten.“18
Es gibt verschiedene Arten, Charts graphisch darzustellen. Alle Charttypen im Rahmen dieser Arbeit aufzuzeigen, würde dem Umfang dieser Arbeit nicht gerecht werden. Aus diesem Grund werden die Charttypen auf die vier wichtigsten und am häufigsten verwendeten Varianten beschränkt: Linienchart, Balkenchart, Kerzenchart und Point & Figure Charts. Der klassische Linienchart ist gewöhnlich der Ausgangspunkt der Chartanalyse. Anschließend nimmt der technische Analyst den Linienchart genauer unter die Lupe, um so andere Charttypen wie Balkencharts betrachten zu können.19
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung der Aktienbeliebtheit und die Bedeutung der Zeitpunktermittlung für den Anlageerfolg, was die Relevanz der technischen Analyse begründet.
2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die technische Aktienanalyse, grenzt sie von anderen Investmentstrategien wie Growth oder Value ab und erläutert theoretische Fundamente wie die Dow-Theorie.
3. Analyse: Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Untersuchung verschiedener charttechnischer Instrumente und wendet diese exemplarisch auf historische und aktuelle Kursverläufe an.
4. Kritische Würdigung: Hier werden die Ergebnisse der Analyse hinterfragt, die Methode mit dem "Buy and Hold"-Ansatz verglichen und das Zukunftspotenzial sowie die Prognoseeignung diskutiert.
5. Schlussbetrachtung: Das abschließende Fazit resümiert die Erkenntnisse und betont, dass die technische Analyse primär als ergänzendes, diszipliniertes Werkzeug für erfahrene Anleger zu verstehen ist.
Technische Aktienanalyse, Charttechnik, Investmentstrategien, Dow-Theorie, Trendlinien, Widerstand, Unterstützung, Chartformationen, Indikatoren, Prognoseinstrument, Renditeoptimierung, RSI, Volumenanalyse, Marktpsychologie, Börsenhandel
Die Bachelorarbeit untersucht die technische Aktienanalyse als Methode zur Kursvorhersage und deren Eignung als ergänzendes Instrument zu klassischen, fundamentalen Anlagestrategien.
Die zentralen Themen umfassen die Definition und Ideologie der Charttechnik, den Vergleich mit fundamentalen Strategien wie "Buy and Hold" sowie die detaillierte Darstellung charttechnischer Instrumente wie Indikatoren und Formationen.
Das Ziel besteht darin, festzustellen, inwieweit charttechnische Werkzeuge bei der Wahl des richtigen Zeitpunkts für Kauf- und Verkaufstransaktionen unterstützen können, um die Rendite eines Wertpapierportfolios zu optimieren.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Herleitung der Indikatoren und einer empirischen Untersuchung an realen Chartbildern ausgewählter DAX-Unternehmen.
Der Hauptteil analysiert verschiedene technische Analyseinstrumente wie Trendlinien, Widerstands- und Unterstützungslinien, diverse Formationen (z.B. SKS, Dreiecke), den RSI sowie die Volumenanalyse und deren Anwendung auf historische und aktuelle Charts.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Technische Analyse, Charttechnik, Indikatoren, Trendwende, Renditeoptimierung, Prognoseinstrument und Marktrichtung.
Während die fundamentale Analyse den "inneren Wert" eines Unternehmens durch qualitative und quantitative Daten sucht, fokussiert sich die technische Analyse ausschließlich auf historische Kursverläufe und Marktpsychologie, um Trends und Umkehrpunkte zu prognostizieren.
Da technische Signale keine Garantie bieten und Fehlausbrüche möglich sind, betont die Arbeit die Notwendigkeit von Stop-Loss-Limits und einer disziplinierten Handelsstrategie, um das Verlustrisiko zu begrenzen.
Der Autor sieht in der automatisierten Erkennung ein hilfreiches Werkzeug zur Identifikation potenzieller Muster, warnt jedoch davor, dass aktuelle Trefferquoten noch nicht ausreichen, um eine rein computergestützte Entscheidung ohne menschliche Erfahrung und Kontrolle rentabel zu machen.
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