Bachelorarbeit, 2018
115 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung der Arbeit und Relevanz des Themas
1.2 Zielsetzung und Leitfragen
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretischer Teil
2.1 Video-Content-Marketing
2.1.1 Definition und Begriffsbestimmung
2.1.2 Ziele und Erfolgskontrolle
2.1.3 Videonutzungsverhalten
2.1.4 Empirische Studien
2.2 Involvement
2.2.1 Definition und Begriffsbestimmung
2.2.2 Ursachen und Determinanten von Involvement
2.2.3 Wirkungsmodelle von Involvement
2.2.4 High und Low Involvement
2.2.5 Marketingkommunikation in Abhängigkeit vom Involvement
2.2.6 Empirische Studien zur Messung von Involvement
2.3 Zusammenfassung und Ableitung der Hypothesen
3 Empirischer Teil
3.1 Stichprobe
3.2 Studiendesign
3.2.1 Methodenwahl
3.2.2 Operationalisierung
3.2.3 Fragebogenkonstruktion
3.2.4 Pretest und Befragungsdurchführung
3.3 Auswertungsmethoden
3.3.1 Vorbereitende Datenanalyse
3.3.2 Methoden der bivariaten und multivariaten Deskriptivstatistik
3.3.3 Inferenzstatistische Testverfahren
4 Ergebnisse
4.1 Deskriptive Statistik
4.2 Hypothesenprüfung
4.3 Zusammenfassung der Ergebnisse
5 Diskussion
5.1 Kritische Reflexion der eigenen Vorgehensweise
5.2 Interpretation der Ergebnisse
5.3 Ableitung von Empfehlungen
5.4 Fazit und Ausblick
Das Hauptziel dieser Bachelor-Thesis ist es, die Involvement-Wirkung von Videoformaten im Content-Marketing messbar zu machen und zu prüfen, inwiefern diese Wirkung als Prädiktor für die Erfolgsaussichten eines Videos (gemessen als Betrachtungsbereitschaft) dienen kann, um eine zeitlich vorgelagerte Erfolgsprognose zu ermöglichen.
2.1.1 Definition und Begriffsbestimmung
Wie bereits ausgeführt wird unter Video-Content-Marketing im Rahmen dieser Arbeit genauer ‚Content-Marketing mit Videoformaten im Internet‘ verstanden. Kommunikationsstrategisch ist der Ansatz darauf ausgerichtet, mit Hilfe von hochwertigen und relevanten Inhalten (‚Content‘) ein bestimmtes Publikum zu erreichen, für sich zu gewinnen und zu halten – und letztlich gewinnbringende Kundenaktionen zu fördern. Es geht darum, dem Rezipienten einen Mehrwert zu liefern und gleichzeitig Kompetenz und Know-how in ausgewählten Themenfeldern zu vermitteln. Die Werbeform kommt damit den veränderten Erwartungen der modernen digitalen Informationsgesellschaft entgegen und verdeutlicht die Entwicklung vom Push- zum Pull-Marketing: Früher belästigte man den Konsumenten mit penetranten Werbebotschaften und versuchte, ihn zum Kauf zu überreden. Heute gewinnt man seine Aufmerksamkeit durch für ihn nützliche Inhalte, baut darüber Vertrauen auf, überzeugt indirekt vom Leistungsangebot und konvertiert ihn so im Idealfall zum treuen Kunden.
Diese Art des ‚Branded Video Contents‘, bei dem ein bestimmtes Unternehmen bzw. eine Marke klar als Absender erkennbar ist, ist abzugrenzen von sog. User-generated Content sowie von Videos aus dem Kontext des Influencer-Marketings. Auch Sponsorings oder Produktplatzierungen z. B. in Online-Serien, die über Videoportale wie Netflix zum Streaming angeboten werden, gehören nicht dazu. Gemäß der o.g. Definition sind zudem klassische Video-Werbespots auszuklammern, deren konzeptioneller Ansatz nicht den Mehrwert für eine bestimmte Zielgruppe in den Vordergrund stellt.
1 Einleitung: Beschreibt die steigende Bedeutung von Online-Videos für Unternehmen und identifiziert die Notwendigkeit eines Messinstruments zur Erfolgsprognose von Content-Marketing-Maßnahmen.
2 Theoretischer Teil: Dient der fundierten Aufarbeitung des Forschungsstands zu Video-Content-Marketing und dem psychologischen Involvement-Konstrukt, um die Hypothesen der Arbeit abzuleiten.
3 Empirischer Teil: Erläutert das methodische Vorgehen, die Stichprobenwahl sowie die Konstruktion des Online-Fragebogens und die statistischen Auswertungsmethoden der Querschnittstudie.
4 Ergebnisse: Präsentiert die deskriptiven Analysen sowie die statistischen Tests der aufgestellten Hypothesen unter Nutzung bivariater und multivariater Verfahren.
5 Diskussion: Reflektiert kritisch das gewählte Vorgehen, interpretiert die erhobenen Daten im Kontext der Theorie und leitet konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis ab.
Involvement, Video-Involvement, Produkt-Involvement, Kognitionsbedürfnis, Video-Content-Marketing, Content-Marketing, Online-Marketing, Betrachtungsbereitschaft, Erfolgsprognose, Medientechnik, Konsumentenverhalten, Werbewirkung, Online-Fragebogen, Regressionsanalyse.
Die Arbeit untersucht, ob die individuelle Involvement-Wirkung, die ein Video bei Konsumenten erzeugt, als verlässlicher Prädiktor für dessen Erfolgsaussichten fungieren kann.
Die Schwerpunkte liegen auf Video-Content-Marketing, dem psychologischen Involvement-Konstrukt sowie Methoden der Werbewirkungsmessung.
Die zentrale Frage ist, ob durch die Messung des ausgelösten Video-Involvements prognostiziert werden kann, wie bereit ein Konsument ist, sich ein Video bis zum Ende anzusehen.
Es wurde eine quantitative Querschnittstudie mit einer Online-Befragung bei 187 Probanden durchgeführt, deren Daten mittels bivariater Korrelationsanalysen und multipler linearer Regression ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der Konzepte Video-Content-Marketing und Involvement sowie einen umfangreichen empirischen Teil, in dem die Hypothesen zu deren Zusammenhang geprüft werden.
Die Arbeit fokussiert auf Begriffe wie Involvement, Video-Involvement, Kognitionsbedürfnis, Betrachtungsbereitschaft und Erfolgsprognose.
Die Ergebnisse zeigen, dass das Produkt-Involvement zwar einen Einfluss auf die Betrachtungsbereitschaft hat, jedoch als Prädiktor deutlich schwächer ist als das spezifische Video-Involvement.
Im Rahmen dieser Studie erwies sich das Kognitionsbedürfnis als nicht signifikanter Prädiktor für die Bereitschaft, das beispielhafte Content-Marketing-Video anzusehen.
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