Bachelorarbeit, 2018
97 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung, Aufbau und Abgrenzung der Bachelorarbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Grundlagen der Personalbeschaffung
2.1.1 Begriffsklärung Personalbeschaffung und E-Recruiting
2.1.2 Personalmarketing
2.1.2.1 Begriffsklärung Personalmarketing
2.1.2.2 Strategisches Personalmarketing: Employer Branding
2.1.3 Personalbeschaffungswege
2.1.3.1 Interne Personalbeschaffung
2.1.3.2 Externe Personalbeschaffung
2.1.4 Personalauswahl
2.1.4.1 Anforderungsprofil
2.1.4.2 Auswertung der Bewerbungsunterlagen
2.1.4.3 Auswahlverfahren
2.1.4.4 Entscheidung
2.1.5 Personaleinstellung
2.2 Grundlagen der Digitalisierung
2.2.1 Begriffsklärung Digitalisierung und Industrie 4.0
2.2.2 Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt
2.3 Herausforderung für das Recruiting: Der deutsche Arbeitsmarkt
2.4 Unternehmensportrait der Sparkasse Bad Neustadt a. d. Saale
3 Darstellung ausgewählter Trends im Recruiting
3.1 Der Einsatz von sozialen Netzwerken in der Personalgewinnung
3.1.1 Begriffsabgrenzung und Relevanz sozialer Netzwerke
3.1.2 Erfolgsfaktoren
3.1.3 Personalgewinnung am Beispiel von XING
3.1.3.1 Anzeigengestützte Personalsuche: XING Stellenanzeigen
3.1.3.2 Active Sourcing: XING TalentManager und XING TalentpoolManager
3.1.3.3 Employer Branding: Employer Branding Profil
3.1.3.4 Mitarbeiterempfehlungen: XING EmpfehlungsManager
3.1.4 Personalgewinnung am Beispiel von Facebook
3.1.4.1 Employer Branding mit der Facebook-Seite
3.1.4.2 Stellenanzeigen auf Facebook
3.2 Mobile Recruiting
3.2.1 Begriffsklärung und Relevanz des Mobile Recruiting
3.2.2 Möglichkeiten des Mobile Recruiting
3.3 Personalgewinnung mit Recruiting-Games: Recrutainment
4 Kritische Beurteilung der Recruiting-Trends
4.1 Der Einsatz von sozialen Netzwerken in der Personalbeschaffung
4.1.1 Chancen
4.1.2 Risiken
4.1.3 Kritische Beurteilung im Kontext der Sparkasse Bad Neustadt
4.2 Mobile Recruiting
4.2.1 Chancen
4.2.2 Risiken
4.2.3 Kritische Beurteilung im Kontext der Sparkasse Bad Neustadt
4.3 Personalgewinnung mit Recruiting-Games: Recrutainment
4.3.1 Chancen
4.3.2 Risiken
4.3.3 Kritische Beurteilung im Kontext der Sparkasse Bad Neustadt
5 Schlussbetrachtung
5.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
5.2 Handlungsempfehlungen für Kreditinstitute
5.3 Fazit und Ausblick
Die Bachelorarbeit analysiert die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Personalbeschaffung in deutschen Unternehmen, mit einem spezifischen Fokus auf die Regionalbank Sparkasse Bad Neustadt a. d. Saale, um Chancen und Risiken moderner Recruiting-Methoden aufzuzeigen.
1.1 Problemstellung
Die voranschreitende Digitalisierung durchdringt mittlerweile weite Teile des täglichen Lebens, der Arbeitswelt und Wertschöpfungsprozesse. Die Einflüsse des Internets und der sich rasant weiterentwickelnden digitalen Technologien wie Künstliche Intelligenz, Maschine-zu-Maschine-Kommunikation und Robotik auf Gesellschaft und Ökonomie sind enorm und nehmen eine entscheidende Rolle hinsichtlich der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen ein.1
Darüber hinaus stellt die in Deutschland herrschende Tendenz zu einem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften die Unternehmen vor eine weitere Herausforderung. Einer der Hauptgründe dafür liegt im demografischen Wandel der Gesellschaft. In der 13. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamts wird für Deutschland bis zum Jahr 2060 ein kontinuierlicher Bevölkerungsrückgang auf 67,6 Mio. bis 73,1 Mio. Einwohner prognostiziert. Der Kampf um qualifizierte Arbeitskräfte, der sogenannte „War of Talents“, erfordert daher zusätzlich eine Anpassung der Unternehmen an die neuen Gegebenheiten.2
Die veränderten Rahmenbedingungen der Arbeitswelt betreffen damit unmittelbar das Personalmanagement der Unternehmen. Die Personalarbeit gilt dabei als zentraler Erfolgsfaktor, da Unternehmen nur mit einer qualitativ und quantitativ angemessenen Ausstattung an Mitarbeitern erfolgreich agieren können und diese die Wertschaffung der Unternehmen maßgeblich bestimmen.3
1 Einleitung: Einführung in das Thema Digitalisierung im Personalwesen und Formulierung der Forschungsfrage.
2 Theoretische Grundlagen: Erläuterung der Konzepte Personalbeschaffung, Personalmarketing, Digitalisierung und Darstellung des deutschen Arbeitsmarktes sowie des Unternehmensportraits.
3 Darstellung ausgewählter Trends im Recruiting: Detaillierte Vorstellung des Einsatzes von sozialen Netzwerken, Mobile Recruiting und Recruiting-Games (Recrutainment).
4 Kritische Beurteilung der Recruiting-Trends: Analyse der Chancen und Risiken der Trends sowohl allgemein als auch spezifisch für die Sparkasse Bad Neustadt.
5 Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der Ergebnisse, Ableitung von Handlungsempfehlungen für Kreditinstitute sowie Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Personalbeschaffung, Recruiting, Digitalisierung, Employer Branding, Soziale Netzwerke, XING, Facebook, Mobile Recruiting, Recrutainment, Serious Games, Fachkräftemangel, Sparkasse Bad Neustadt, Bewerbermanagement, Arbeitgebermarke, E-Recruiting
Die Arbeit untersucht, wie die Digitalisierung die Personalbeschaffung verändert und welche Chancen sowie Risiken daraus für Unternehmen entstehen.
Die Schwerpunkte liegen auf sozialen Netzwerken (XING, Facebook), mobilem Recruiting und dem Einsatz von Recruiting-Games (Recrutainment).
Das Ziel ist es, die Forschungsfrage zu beantworten, welche konkreten Chancen und Risiken sich aufgrund der Digitalisierung für die Personalbeschaffung ergeben.
Die Analyse stützt sich auf aktuelle Studien, Literatur sowie auf Experteninterviews mit der Ausbildungsleitung und dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Bad Neustadt.
Es werden theoretische Grundlagen dargelegt, Trends im Recruiting detailliert dargestellt und diese kritisch unter Berücksichtigung von Chancen und Risiken bewertet.
Recruiting, Digitalisierung, Employer Branding, Soziale Netzwerke, Mobile Recruiting und Recrutainment sind die prägenden Begriffe.
Als Regionalbank steht sie vor dem demografischen Wandel und dem Fachkräftemangel, weshalb sie moderne Wege finden muss, qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen.
Neben Datenschutzbedenken und IT-Sicherheit besteht die Sorge, dass eine unprofessionelle Kommunikation schnell zu Imageschäden führen kann.
Sie betrachten dies als einen potenziell spannenden Trend für die Zukunft, warnen jedoch vor hohem Zeitaufwand und technischer Komplexität.
Sie ist ein wichtiger Faktor, da die Wahrnehmung des Bewerbungsprozesses durch die Kandidaten den Erfolg der Rekrutierung maßgeblich beeinflusst.
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