Bachelorarbeit, 2015
46 Seiten, Note: 1
Diese Arbeit untersucht die Abendmahlslehre von Andreas Karlstadt im Kontext seiner Theologie und setzt sie in Beziehung zum Abendmahlsverständnis Martin Luthers. Die Arbeit beleuchtet die unterschiedlichen Auffassungen der beiden Reformatoren und analysiert den Hintergrund, die Argumentationslinien und die Auswirkungen des Abendmahlsstreits.
Die Einleitung stellt das Thema der Arbeit vor und skizziert die zentrale Fragestellung: Wie kommt Gott zum Menschen? Sie beleuchtet den Abendmahlsstreit im Kontext der Reformation und die unterschiedlichen Positionen Luthers und Karlstadts. Der zweite Abschnitt beleuchtet die Bedeutung des Abendmahls als zentrales Thema der christlichen Theologie und die Suche nach Wahrheit und Heilsgewissheit. Es wird auf die Bedeutung des Abendmahls als Sakrament und seine Rolle in der Reformation eingegangen. Das dritte Kapitel gibt einen biographischen Überblick über Andreas Karlstadt und stellt sein Verhältnis zu Martin Luther dar. Die anschließenden Abschnitte setzen sich mit Karlstadts theologischer Position und seinem Kirchenverständnis auseinander. Kapitel 6 befasst sich mit der Schrift "Von dem widerchristlichen mißbrauch des hern brodt vnd kelch" und analysiert ihren Inhalt, Aufbau und Kontext. Die Arbeit endet mit einer Betrachtung der Nachwirkungen von Karlstadts Abendmahlslehre und einem Resümee der wichtigsten Erkenntnisse.
Abendmahl, Reformation, Luther, Karlstadt, Heilsgewissheit, Sakrament, Wort, Glaube, Rechtfertigung, Streitschrift, Theologie, Kirchenverständnis, Realpräsenz, Gedächtnismahl.
Der Hauptgrund war das unterschiedliche Verständnis des Abendmahls, insbesondere die Frage der Realpräsenz Christi in Brot und Wein.
Karlstadt vertrat eine eher symbolische Auffassung und betonte das Gedenken an den Tod Christi, statt eine physische Gegenwart im Sakrament zu sehen.
Er kritisierte die traditionelle Messe als "widerchristlich" und forderte eine Rückkehr zur biblischen Einsetzung des Abendmahls ohne priesterliche Opfervorstellung.
Karlstadt strebte eine radikalere Reformation der gottesdienstlichen Praxis und der Kirchenstruktur an als der eher konservative Luther.
Es ist die zentrale reformatorische Frage, wie der Mensch sicher sein kann, dass Gott ihm gnädig ist – ein Punkt, an dem das Abendmahl eine Schlüsselrolle spielt.
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